Apfelzeit

22 Sep

Realunterricht in der 3. Klasse auf dem Land: Äpfel aufsammeln. Eine schöne Sache – das finden auch die Schüler. Vermutlich wäre diese Art von Unterricht bei einer Klasse aus der Stadt jedoch noch sinnvoller. Denn die meisten der jungen, fleissigen Helfer kennen diese Arbeit bereits. Deshalb, und weil alle so fleissig mitgearbeitet haben, wird zur Belohnung aus den Äpfeln frischer Most gepresst, der mit einem Stück leckerem Thurgauer Apfelkuchen ein gutes Zvieri ergibt.

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Hofwoche – Tag 1

20 Sep

Nach der «Begrüssungsrunde» fühlte ich, wie die Anspannung etwas von mir abfiel. Christof war in Echt mindestens genau so sympathisch, wie ich ihn mir vorgestellt hatte und die Chemie zwischen uns schien auch ganz gut zu stimmen. Ausserdem beruhigte es mich, dass er mindestens genau so nervös war, wie ich und es auch zugeben konnte. Nix Macho oder so! So war ich denn auch zuversichtlich, dass wir in dieser Woche eine wirklich gute Zeit haben könnten. Da die Filmcrew, bestehend aus Produktionsleitung, Kameramann, Tontechniker und Regieassistenz, durch die Drehverzögerungen bereits einen langen Tag hinter sich hatte, wurden neben der Ankunft (bei der im Übrigen – bis auf die Szene mit dem Fotografieren – nichts gestellt war) nur noch der «Begrüssungsdrunk» und die O-Töne abgedreht. Was sich jetzt nach wenig anhört, kann sich durchaus in die Länge ziehen – man sollte es nicht für möglich halten. Schön war, dass Christof die ganze Filmerei mit ebenso viel Humor nahm, wie ich – so viel gelacht hatte ich selten mehr. Und dann noch der Prosecco auf nüchternen Magen…

Kurz nach 19 Uhr war dann für diesen Tag jedoch alles im Kasten, die Funkmikrofone durften abgestöpselt werden, die Filmcrew zog ab und wir hatten endlich Zeit, uns im privaten Rahmen zu unterhalten und etwas «besser» kennen zu lernen. Nach einem kurzen Abendessen drüben bei seiner Mutter zogen wir uns bald jeder in sein Zimmer zurück, um nach der ganzen Aufregung den Schlaf der Gerechten zu schlafen. Was die Szene der Zimmerwahl angeht, so wurde diese übrigens erst am Ende der Hofwoche gedreht. Ich bin nun ja wirklich keine gute Schauspielerin und so fiel es mir an diesem Tag sichtlich schwer so zu tun, als ob ich Christof erst kennen gelernt hatte. Es gab Situationen, bei denen ich Tränen lachen musste. Ausserdem konnte die Crew froh sein, dass ich seine Begrüssungspralinen nicht bereits weggemampft hatte. Dass diese die ganzen Tage unangetastet geblieben sind, erstaunt mich nämlich heute noch.

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Bild

Der Wünsche gibt es viele :-D

20 Sep

Auf_der_Toilette

Wer A sagt, muss auch B sagen

19 Sep

Meine Impulsivität ist eine treue Begleiterin, die mich schon oft in verzwickte Situationen gebracht hat. Aber so richtig. Mit zunehmendem Alter hat sie sich zwar etwas abgeschwächt, aber ab und an bricht sie wieder voll durch. *seufz* So auch an einem Tag, bzw. in einer Nacht im vergangenen Mai, als ich nicht schlafen konnte, noch etwas am PC rumwerkelte und im Hintergrund einen TV-Sender laufen liess, dem ich mit halbem Ohr folgte. Es war eine männliche Stimme, die auf einmal meine volle Aufmerksamkeit beanspruchte. Sie gehörte zu einem Landwirten, der mit Hilfe der Sendung «Bauer ledig sucht…» eine Partnerin zu finden hoffte. Seine Worte und die Art, wie er sie sagte, berührten irgendetwas in meinem Inneren. Ehe ich noch lange darüber nachdachte, hatte ich dem Sender 3+ meine Bewerbung geschickt. Noch hatte ich ja keine Ahnung, was alles auf mich zukommen würde.

Einige Tage später wurde ich vom Sender zum «Casting» eingeladen. Casting heisst so viel wie, dass dort eine Videobotschaft von mir an Christoph aufgenommen werden sollte. Mitzubringen war ein persönlicher Brief an ihn. Vielleicht hätte ich da schon einen Rückzieher machen sollen. Aber irgendwie war ich gespannt, was mich im Studio erwartet und ganz ehrlich gesagt war ich überzeugt davon, dass meine «Bewerbung» nicht in die engere Wahl kommen würde…

…und die Zeit zog ins Land. Die Semesterprüfungen erforderten meine ganze Aufmerksamkeit, an die Bewerbung dachte ich nicht mehr. Bis Ende Juni der Sender anrief und mir sagte, dass mich Christoph zur Hofwoche einladen wolle. *shock* Tja, wer A sagt, der muss auch B sagen!

So nervös wie am 29. Juni – einem Tag vor Beginn der Hofwoche – war ich wohl schon lange nicht mehr. Mehrmals überlegte ich, ob ich doch noch einen Rückzieher machen sollte. Ich, eine Woche mit einem Unbekannten, im Schlepptau die ganze Zeit ein Filmteam. Das Fiasko war vorprogrammiert. Und an Schlaf in der Nacht zum 30ten kaum zu denken. Bereits die Anreise am nächsten Tag beanspruchte mein Nervenkostüm ziemlich stark. Die Filmcrew hängte und musste mein Eintreffen dreimal nach hinten schieben. Der letzte Anruf erreichte mich zu spät, so dass ich bereits unterwegs war. Also suchte ich mir im Heimatdorf von Christof ein Restaurant und beruhigte meine flatternden Nerven mit einem Prosecco. Es half nur bedingt. *lach* Auf dem Hof eingetroffen, musste ich dann erneut warten: jaja, beim Film dauert halt alles etwas länger!

Dafür ging es dann plötzlich ganz schnell und ich stand vor Christoph und – zu meiner Überraschung – vor seiner Mutter und seiner Schwester.

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http://www.3plus.tv/episode/bauer-ledig-sucht/staffel-10-folge-9

Tolle Knolle

19 Sep

Auch Kartoffeln…

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…wollen hart…

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…erarbeitet werden. Hier zum Beispiel die Sorte Agria in Bio-Knospe-Qualität.

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