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vorher – nachher

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Pflug

Männer und ihre Spielzeuge :-D

30 Sep

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Süss!

28 Sep

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Hofwoche – Tag 2, Teil 2

26 Sep

So, wie es ausschaut, wird in der nächsten Folge vom 2. Tag meiner Hofwoche bei Christof nichts mehr gezeigt. Also darf ich doch noch ein wenig aus dem «Nähkästchen» plaudern, oder besser gesagt aus dem Ballonkörbchen. *lach* Da ist zum Beispiel die Sache mit der Exkursion: eigentlich waren die Folgen von Christof und mir wohl für einen späteren Ausstrahlungszeitpunkt gedacht. Aus diesem Grund waren wir beide zur Exkursion auch nicht eingeladen. Da aber – so vermute ich mindestens – bei einigen Landwirten die Frauen vorzeitig abgesprungen waren und dort entsprechend neu gedreht wurde, zog der Sender unsere Folgen vor. Die Exkursion war nun jedoch bereits durch, also musste eine Erklärung her, wieso Christof und ich nicht dabei sein konnten. Wegen der Ballonfahrt – ist doch klar. Dem aufmerksamen Zuschauer mag aufgefallen sein, dass die Szene, bei der Christof und ich dem Maisfeld entlang laufen und genau diese Erklärung liefern, zu einem späteren Zeitpunkt entstanden ist, als die der Ballonfahrt: das Wetter ist schlechter, das Rapsfeld zur Linken abgeerntet und der Mais viel höher, als vorher. Ihr könnt Euch auch vorstellen wie erstaunt ich über die Anfrage war, mich erneut für einen Drehtag bei Christoph einzufinden. Ist gar nicht so einfach, sie noch einmal in eine Szene hineinzufinden, die einige Wochen zurück liegt.

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Christof auf dem Weg zu den O-Ton-Aufnahmen – gut gelaunt, wie immer. Ein Sonnenschein vom Dienst!

Ist Euch übrigens auch das Körbchen aufgefallen, das Christof am Morgen bei sich trug? Und die Wolldecke, die ich im Arm hielt? Beides war – auf Wunsch der Produktionsleitung – für ein Picknick gedacht, das Christof und ich nach der Ballonfahrt halten sollten. Ich bin ganz froh, dass diese Szene nicht ausgestrahlt wurde. Denn ich fürchte, dass ein grosser Teil davon arg gestellt wirken würde. Erstens, weil mir absolut nicht nach Picknick, sondern eher nach einem Bett für einen Mittagsschlaf war, zweitens, weil ich den Ort des Geschehens (von der Produktion gewählt) super unlauschig fand und drittens, weil ich keine grosse Lust hatte, über vorgegebene Themen zu sprechen. Ein Gutes hatte das Picknick dann aber doch: ich beschloss, dass ich mich in dieser Woche in keine weitere Situation mehr begeben würde, in die ich mich so gar nicht begeben wollte. Und ich war froh, dass Christoph das wohl ähnlich sah und die Zügel lieber selber in der Hand halten wollte, als sich fremdbestimmen zu lassen. Ich gehe übrigens stark davon aus, dass viele der teilnehmenden Landwirte und auch der Hofdamen sich zu sehr von der Regie leiten lassen und dadurch Dinge sagen und tun, die sie aus eigenem Antrieb nie machen würden. Das sind dann oft die Szenen, in denen ich mich ehrlich gesagt ein wenig fremdschäme. Mir ist bewusst, das BLS eine Kuppelshow ist. Und die Anwesenheit von einem Kamerateam kann schon dazu führen, dass man sich vielleicht euphorischer fühlt und deswegen mehr Adrenalin durch die Adern fliesst. Adrenalin, das auch fliesst, wenn man verliebt ist. Und so kann schnell mal passieren, dass man die Aufgeregtheit durch die neue Situation mit verliebt sein verwechselt. Dann noch gepusht durch das Produktionsteam… Aber zu viel Einfluss von aussen ist für eine mögliche Partnerschaft ein schlechter Ratgeber – die Geschichte von Anton und Iris, aber auch von Christian und Claudia sprechen Bände. Aber ich bin abgeschweift. Christof und ich brachten also das Picknick einigermassen über die Runde und auch die anschliessenden O-Töne. Übrigens, nicht, dass man mich falsch versteht: wir hatten mit unserem Produktionsteam echt Glück, das waren alles wirklich ganz liebe Leute – deren Job halt auch einfach ist, Amor zu spielen. Und auch wenn wir uns manchmal vielleicht ein wenig gekabbelt haben, so verlief die Zusammenarbeit ziemlich harmonisch. Darf ich vorstellen:

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140701_9689 Silke: Regieleitung, mit einem grossen Herz und viel Geduld.

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Frank: Kameramann mit dem Auge fürs Wesentliche und ansteckendem Humor.

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Yannik: Tontechniker, das Küken vom Dienst und mein rettender Akku-Engel.

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Annina: Regieassistenz und Organisationstalent.

Nach dem Picknick war übrigens noch lange nicht Schluss, denn Christof weihte mich in die Geheimnisse eines schönen Zuckerrüben-Ackers ein: Unkraut zupfen – von Hand! Kein Scherz! Landwirte, die einen unkrautfreien Acker zu schätzen wissen, tun das. Denn mit Spritzen kann anscheinend nicht alles Unkraut erwischt werden. Und die Menge an Gift, die eingesetzt werden darf, ist begrenzt. Also bleibt nur noch die Fleissarbeit. Ist schon ein komisches Gefühl, durch die Zuckerrüben zu waten. Komisch deshalb, weil ich noch die Mahnungen meiner Eltern aus der Kindheit in den Ohren habe, nicht durch Felder oder Wiesen mit höherem Gras zu laufen. Und nun spazierte ich also durch die Zuckerrüben, zuckte jedes Mal zusammen, wenn ich trotz aller Vorsicht wieder eine Rübe «zusammenstauchte» und noch mehr, wenn sich ein Spinnennetz dieser ekligen Wespenspinne klebrig um meine Beine legte. *igittbrrrrrschüttel* Mehr Freude machte mir dann das gegenüberliegende Sonnenblumenfeld. Raps ist ja schon sehr schön anzuschauen. Aber ein Sonnenblumenfeld in der Abendsonne ist noch einmal etwas gaaaaaaaaanz anderes: so schön!

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So schön war auch, sich nach dem Abendessen und dem privaten Austausch mit Christof über den Tag, über ihn, über mich, ins Bett fallen zu lassen. Seit vier Uhr morgens war ich wach, ab fünf Uhr – bis abends um ca. 19.30 Uhr – das Produktionsteam im Schlepptau, x Szenen noch mehr-x Male wiederholt und mir dabei den Mund fusselig geredet. Ich war für diesen Tag (und eigentlich für den Rest der Woche) bedient. Jawoll!

Hofwoche – Tag 2

25 Sep

Am ersten Abend bei Christof konnte ich glücklicherweise relativ schnell einschlafen, denn er hatte mich schon vorgewarnt, dass ich am nächsten Morgen früh aufstehen muss, weil er eine Überraschung für mich habe. Ich wusste ja, dass er keine Milchkühe mehr hat, so dass es nicht eine Melkchallenge sein konnte oder Ähnliches. Und da ich – aus früheren beruflichen Erfahrungen – wusste, dass es im Thurgau einige Firmen gibt, die Heissluftballonfahrten anbieten, war ich mir fast sicher, dass die Überraschung in diese Richtung gehen könnte. Zum «Glück» war ich bereits um vier Uhr in der Früh wach, denn ich bin jemand, der am Morgen viel Anlaufzeit braucht, bis ich einigermassen ansprechbar bin. Denn um fünf Uhr stand nicht nur Christof mit einer Tasse Tee in der Tür (so süüüüüüüüüss!), sondern im Schlepptau die ganze Filmcrew. Damit hatte ich nicht gerechnet. Und wenn ich erst gerade aufgewacht wäre, dann wären wohl erst einmal Kissen geflogen. Finde ich schon noch krass, dass das Filmteam einfach so ohne Vorwarnung eintritt. Hätte ja sein können, dass ich z.B. nackt schlafe oder so. Hallo minimale Privatsphäre?!?!?! Mir wurde dann versichert, dass sie das bis jetzt noch nie so gemacht hätte, sondern dass die Morgenszenen, die sie gedreht haben, bis jetzt alle gestellt waren. Na, vielen Dank auch!!! Findet Ihr nicht auch, dass meine Frisur echt super in Form war? *lol* Übrigens ist es schon recht anstrengend, wenn frisch nach dem Aufstehen die gleiche Szene einige Male gedreht werden muss, um hier noch einen Blick, hier noch eine Geste und hier noch das bessere Licht einzufangen!

Die Überraschung von Christof mit der Ballonfahrt traf aber auf jeden Fall voll ins Schwarze!!! Er konnte ja nicht wissen, dass ich mich im Element Luft sehr wohl fühle: als ehemalige Gleitschirmfliegerin, Fallschirmspringerin und Gerne-Linienflugzeugfliegerin. Deswegen war auch nicht schlimm, dass ich nur gerade knapp Zeit für einen Toilettengang hatte, die zweite Tasse Tee und das Frühstück ausfiel und ich auch keine Zeit hatte, um meine Haare mit einer Haarbürste zu bearbeiten. Dass ich meinen Akku im Ladegerät zu Hause hatte liegen lassen (ja, deswegen war das Foto am Begrüssungstag auch so etwas von gestellt – ich konnte mir den Akku von der Kamera des Tontechnikers ausleihen…entgegen meiner Aussage, dass ich den Akku nicht geladen hatte *grins*) nervte mich schon etwas mehr. Leider brauchte Yannik seinen Akku heute selber, deswegen war ich über Christofs kleine Kamera mehr als froh.

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Auf der Wiese unter Christof’s Haus stand er, in voller Grösse: der Ballon. Mit einem riesigen Grinsen im Gesicht. Das mindestens so gross war, wie das Grinsen von mir, denn ich freute mich riesig auf die Fahrt. Obwohl ich wegen des Wetters noch etwas skeptisch war – Nebel, wohin das Auge schaute. Aber unser Chauffeur war optimistisch, dass wir die Sonne noch sehen würden. Und er sollte Recht behalten. Aber seht selber…

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Die Fahrt war echt toll – wie wir aus dem Nebel raus in die Sonne stiessen und dann die ganze Alpenkette sehen konnten. So schön! Schade nur, dass wir den Kameramann (obwohl sehr sympathisch) und die Funkmikrofone an der Backe hatten. Denn so ganz entspannt könnte ich das Ganze deswegen dann doch nicht geniessen – ist halt schon etwas anderes, wenn jedes Wort aufgezeichnet wird. *grummel* Aber Christof und ich hatten es gut miteinander und waren uns nach der Landung einig, dass wir einen solchen Ausflug vielleicht wieder einmal miteinander machen würden…ohne Kamerateam.

http://www.3plus.tv/videos/392/436

Nach der Landung war der (Dreh)Tag für Christof und mich noch nicht zu Ende. Aber da ich nicht weiss, ob und was in der nächsten Folge gezeigt wird, hülle ich mich diesbezüglich erst einmal in rechtlich verordnetes Schweigen. ;-)

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