Wiesen-Bärenklau

31 Jul

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Einmachzeit

30 Jul

Das Wetter hier ist seit Tagen mehr oder weniger katastrophal – es ist neblig, regnerisch und kühl. Gar nicht schön. Alles versinkt im Schlamm, nicht nur mein Garten. Viele Orte leiden unter Überschwemmungen und Erdrutschen. Ich sehne mich nach ein paar trockenen Tagen, in denen die Dinge draussen erledigt werden können und dass mein Gemüse im Garten wieder etwas wachsen kann.

Den heutigen Tag habe ich mir mit Einmachen vertrieben: Erdbeerpürée, Rotweinzwetschgen, Zwetschgenchutney, Kirschenlikör. Jetzt warten noch die Walnüsse darauf, zu schwarzen Nüssen eingekocht zu werden. Das mache ich morgen. Und hoffe dabei, dass das Nass vom Himmel endlich aufhört. *grummel*

Im Wald

28 Jul

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Gartenbericht 2014 #3

27 Jul

Regen, Regen, Regen – die letzten Tage waren nass, sehr nass. An Gartenarbeit ist nicht zu denken, auch wenn er es nötig hätte. Aber Unkraut zupfen, bei diesem vollgesaugten Boden macht keinen Sinn. Gerade eben blinzelte die Sonne für ein halbes Stündchen durch die Wolken. Diese Zeit habe ich für einen kurzen Rundgang genutzt.

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Den Stangenbohnen gefällt dieses feuchte Wetter gar nicht, sie schwächeln an ihren Stangen vor sich hin. Wäre schade, wenn sie eingehen. Auch sonst herrscht im Garten momentan «tote Hose». Einzig die Rüebli sind erntereif…und der Stangensellerie und natürlich die Kräuter.

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Die Peperoni scheinen seit zwei Wochen die gleiche (kleine) Grösse zu haben. Die Tomaten entwickeln sich auch nur sehr langsam. Und sowohl die gelben als auch die grünen Zucchini wachsen maximal auf Sparflamme. Dafür blühen die Dahlien und die Wicken. Und natürlich die Kornblumen, die Ringelblumen und was weiss ich noch alles. Immerhin. Nur würden die Blüten im Sonnenschein noch einmal viel schöner ausschauen. :o) Bis Donnerstag soll das Wetter nun noch regnerisch und gewitterhaft sein, danach kehrt der Sommer hoffentlich zurück.

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«Holz vor der Hütte»

26 Jul

Dialog am Frühstückstisch

Er: Heute muss das bestellte Holz gerichtet werden, damit ich es morgen liefern kann.
Ich: Das kann ich ja machen.
Er: Gerne, ja, das ist lieb. Dann werde ich nachher das Holz gleich auf Länge sägen, damit Du es spalten kannst.
Ich: Ich meinte, dass ICH das mit dem Holz mache. Inklusive Sägen.
Er: Das ist aber gefährlich, mit der Rolltisch-Kreissäge.
Ich: Ja, das ist es. Für mich, für Dich und für jeden der das macht und nicht aufpasst.
Er: Auch ein Argument. Ok, aber nur, wenn Du Helm mit Gesichtsschutz und Kopfhörer trägst.

(Er weiss, dass ich den nicht mag)

Ich: Nö, mag ich nicht.
Er: Dann sägst Du nicht.
Ich: Manno, dann setzte ich das doofe Ding halt auf.

Wir frühstücken weiter. Christoph ist ruhiger als sonst – er scheint sich Sorgen zu machen.

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Auf Länge gesägtes Holz (ursprünglich 1-m-Stücke)

Bei der Kreissäge angekommen:

Er: Der Lehrling durfte das auch nie machen.
Ich: Bin aber kein Lehrling, bin schon ein ganz grosses und vernünftiges Mädchen. Brauchst keine Angst zu haben, mir passiert schon nichts.
Er: Möchte Dich in ganzen Stücken behalten, da kann so viel passieren.
Ich: Das weiss ich, aber das kann es bei jedem. Und Du hast auch einmal damit angefangen und bis jetzt ist alles noch dran.
Er: Ok, Du hast gewonnen. Einfach vorsichtig, bitte.

Er zeigt mir, wie die Kreissäge funktioniert, setzt mir den Helm auf, fischt das grösste und dickste Stück Holz heraus und lässt es mich sägen. Funktioniert einwandfrei. Christoph ist zufrieden und lässt mich machen, auch wenn man merkt, dass ihm bei der Sache nicht wohl ist. Süss auch die Erleichterung, die ihm ins Gesicht geschrieben ist, als er zurückkommt und sieht, dass ich fertig bin und nicht einen Kratzer habe. Tja, nicht nur ich lerne neue Dinge, er auch. :o) Und über den Helm – ich gestehe – war ich schlussendlich sehr froh, denn die Maschine macht einen Heidenlärm und die Holzsplitter fliegen zum Teil schon sehr unkontrolliert Richtung Gesicht…

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Ein Ster Kaminfeuerholz bereit für die Lieferung

Kleiner Holzexkurs

Für ein Ster Brennholz Buche, auf 33 cm geschnitten und gespalten, in der Region geliefert, berechnet Christoph 170 Franken. Hinter einem Ster Brennholz steckt folgende Arbeit:

1. Waldstück «sauber» halten, d.h. Unterholz regelmässig wegschneiden, aufforsten, etc.
2. Bäume fällen (gefährlich!)
3. Stämme auf Meterstücke zusschneiden und in dicke Spalten vorbereiten
4. Holz aus dem Wald führen und zum Trocknen aufstapeln
5. Bei Bestellung gewünschte Menge Holz abmessen.
6. Meterstücke auf gewünschte Länge sägen
7. Spalten
8. Liefern

Betrachte ich nun den Verkaufspreis so stelle ich fest, dass höchsten mal die Arbeit damit bezahlt wird (zu einem – für Schweizer Verhältnisse niedrigen Stundenlohn). Da sind ja aber noch der Rohstoff an sich, die Maschinen, der Treibstoff, der Lagerplatz, etc., etc. Schon verrückt!

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