Hofwoche – Tag 7, letzter Tag

31 Okt

Nun also war es so weit – Sonntag und damit der letzte Tag der Hofwoche. Eigentlich sollte heute ja nur noch der Abschied gedreht werden.

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Aber da am ersten Tag nicht mehr genug Zeit für den Dreh der Zimmerbesichtigung war, musste das auch noch mit reingepresst werden.

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Für uns war dieser Tag kein Grund, Trübsal zu blasen, denn erstens waren wir froh, dass die Filmerei durch war und zweitens sollte dieser Tag kein Ende sein: Christof und ich verstanden uns ja bereits vom ersten Augenblick an sehr gut. Aber erst seit Freitag war für uns beide richtig klar, dass der letzte Tag der Hofwoche bestimmt nicht der letzte Tag für uns sein wird. So viele Gemeinsamkeiten, die wir haben und so viele Gegensätze, in denen wir uns ideal ergänzen. Wie Yin und Yang, schien es mir, oder – um es prosaischer auszudrücken – wie ein Topf, der endlich seinen Deckel gefunden hat. Seit vier Monaten sind Christof und ich nun ein Paar und es gibt keinen Tag, an dem ich es bereue, bei «Bauer ledig sucht…» mitgemacht zu haben. So fragwürdig die Sendung manchmal sein mag und so manipulativ die Mitarbeitenden manchmal sind (sein müssen?), ohne 3+ hätte ich Christof nie kennen gelernt. Und dass es allen Mitwirkenden selber überlassen bleibt, ob und wie sich jemand präsentiert, lässt sich am Beispiel von Christof und mir sehr gut sehen. Wir haben uns von der Kamera und vom Team nicht beirren lassen und sind uns in allem, was wir getan haben, treu geblieben. Es gab keine Folge mit uns beiden, bei der wir uns beim Schauen hätten schämen müssen. Und ich bin der Produktionsleiterin Silke dankbar, dass sie das Material auch so schön zusammengeschnitten hat.

http://www.3plus.tv/episode/bauer-ledig-sucht/staffel-10-folge-15

Ein Format wie BLS ist bestimmt nicht die ideale Art und Weise, jemanden wirklich kennen und lieben zu lernen – zu viele Einflüsse prasseln von aussen auf die Mitwirkenden ein. Ausserdem braucht es manchmal echt nicht viel, um sich vor doch recht vielen Zuschauern zum Deppen zu machen. Aber wenn sich aus dieser Ausnahmesituation dann tatsächlich etwas entwickelt, dann muss es schon wirklich gut passen. Denke ich. So, wie bei Christof und mir. Ich habe – und daran habe ich nicht mehr geglaubt – doch tatsächlich meinen Hafen gefunden; das Gefühl, angekommen zu sein. Und das Schöne daran ist, dass Christof genauso empfindet. :o) Wir haben so viele Ideen, Pläne und Träume und sind bereits dabei, das eine oder andere davon zu verwirklichen. Wie das ausschaut und wie es mit uns beiden weitergeht? Man wird sehen… Auf jeden Fall bin ich nun froh, dass mit der gestrigen Folge die Ausstrahlung von uns beendet ist. Nie hätte ich gedacht, dass man aufgrund dessen auf offener Strasse von wildfremden Leuten angesprochen, ausgefragt, ja sogar fotografiert wird. Ist schon ein spezielles Gefühl, diesen Blicken ausgesetzt zu sein, die sagen «Dich kenne ich». Noch schlimmer, wenn mich jemand mit meinem Namen anspricht und ich überlege, wo ich diese Person einordnen muss, weil mein Personengedächtnis bekanntlich ja nicht so toll ist. Und der Brüller sind die Momente, in denen – meist jugendliche – Personen mit den Handys auf mich/uns zukommen, um ein gemeinsames Selfie zu schiessen. Ich denke dann immer, dass ich irgendwie im falschen Film bin. *grins* Und doch ist es eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte und diese «Bekannt-sein-Phase» wird sich ja auch schon sehr bald wieder gelegt haben.

Freitag und die «fremde Frau»

31 Okt

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Bild

Leggggga!

25 Okt

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Hofwoche – Tag 6

24 Okt

Phuh, der Samstag war ein echt tougher Tag für mich. Christof hatte mich am Donnerstagabend ja bereits vorgewarnt, dass er für Samstag ein Hoffest organisiert habe. Und er fragte mich noch so lieb, ob es mir dann auch nicht zu viel werde…weil ca. 90 Personen angemeldet seien. WTF?!?!? Diese Zahl hat mich schon erst einmal ein wenig umgehauen. Ich bin nun ja nicht unbedingt die Partylöwin vom Dienst. Auf der anderen Seite fand ich es auch schön, dass Christof mich anscheinend gerne seinen engsten Freunden vorstellen mochte. Also Augen zu und durch… :o)

Am Freitagabend kamen bereits ein paar seiner Freunde vorbei, um das Festzelt aufzustellen, das ihm ein Bekannter zur Verfügung gestellt hatte. Es war übrigens auch Heinz, der mir den Fendt 716 Vario mitbrachte, damit ich einmal eine Runde mit einem «anständig grossen» Traktor drehen konnte. *lach* Ist halt schon ein lieber. Klar mussten Marco Fritsche und ich dann für Heinz vor dem grossen Gefährt posen.

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Am Freitagabend wurde es übrigens etwas später und ziemlich feucht-fröhlich, da die Helfertruppe ein ganz aufgestellter Haufen war. Es war auch am Freitagabend, an dem Christof und ich uns noch etwas näher kamen, als die Tage zuvor. Nach fünf so intensiven Tagen kennt man sich ja nun wirklich bereits ziemlich gut – wenn man das denn auch wirklich will…

Am Samstagmorgen wurde es dann erst einmal ziemlich hektisch: Christof musste hier noch etwas suchen und da noch ein Telefonat führen. Ich selber hatte mich bereit erklärt, für die Dekoration zu sorgen und plünderte dafür das nahe gelegene Sonnenblumenfeld eines benachbarten Bauern sowie das Gerstenfeld von Christof.

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Ausserdem fabrizierte ich noch eine «symbolische» Kirschenroulade – mit tatkräftiger Unterstützung von Christofs Mutter. Symbolisch deswegen, weil Christof beim Dorfbäcker ein wunderbares Dessertbuffet geordert hatte, das eigentlich ausreichen sollte. Aber bei Nachtisch weiss man nie und etwas Selbstgemachtes kommt immer gut. Ausserdem lieferte ich dem Filmteam damit noch ein gutes Motiv für die Vorbereitungsszene…das ist doch lieb von mir. ;-)

Gegen 11 Uhr trudelten dann die ersten Gäste ein. Jetzt erkannte ich den wahren Vorteil, den gleichen Namen, wie Christofs jüngste Schwester zu tragen: Charlotte. Denn als Charlotte konnte ich mich anonym unter den Leuten bewegen, ohne mich gleich als Hofdame outen zu müssen. Und ich kicherte mehr als einmal heimlich in mich hinein, wenn ich Gäste fragen hörte, wo nun wohl die Hofdame sein möge.

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Kurz nach elf war das Festzelt bereits ziemlich voll, die Musik begann zu spielen, und wer fehlte? Christof! Der stand vor der Kamera und musste die Fragen für die O-Töne beantworten. Da durfte natürlich keine Musik im Hintergrund zu hören sein. Ich durfte also die dankbare Aufgabe übernehmen, der Musik Einhalt zu gebieten und die Gäste zu informieren, dass momentan gerade noch gedreht würde, dass es dann aber bald losgehe. Super, oder!?

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Dann aber ging es los: es wurde begrüsst, aufgespielt und gesungen, dass es eine wahre Freude war.

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Und die Ansprache von Christof aus dem Stehgreif war so lieb und der Augenblick so passend, dass wir uns küssten – sehr zur Freude der versammelten Gäste. Nun wurde wohl auch dem Langsamsten klar, dass zwischen Christof und mir mehr war, als nur Freundschaft, was weitere Fragen diesbezüglich erübrigte. Ein weiteres Highlight waren die Trychler, die Christof eingeladen hatte. Ich mag diese archaischen Klänge sehr gerne und lies mich nicht zweimal bitten, die schönen Treicheln zusammen mit Christof einmal selber schütteln zu dürfen.

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Übrigens: das nächste Eidgenössische Scheller- und Trychlertreffen findet 2017 in Christofs Dorf statt; darauf freue ich mich natürlich schon.

Am frühen Nachmittag besuchte uns dann auch noch Marco Fritsche, der sympathische Moderator von «Bauer ledig sucht…».

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Nachdem wir denletzten offiziellen TV-Teil abgehandelt hatten, konnten wir die Funkmikrofone abgeben und Marco gesellte sich mit uns unter die Gäste und schien die Stimmung sichtlich zu geniessen.

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So, wie Christof und ich den Sonnenuntergang…wobei ich diesen mehr verschlief, als genoss, denn ich war ziemlich groggy gegen Schluss.

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Irgendwann waren dann aber auch die letzten Gäste weg, die Reste aufgeräumt und Christof und ich gönnten uns den wohlverdienten Schlaf. Das Hoffest war wirklich eine schöne Überraschung, seine Freunde und Kollegen waren alle sehr nett und aufgeschlossen und auch Christof machte einen rundum glücklichen Eindruck. Besser konnte diese Hofwoche gar nicht enden…

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Herbst in Lüsen

22 Okt

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