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*erleichtert*

20 Jun

Wieder ein Semester und sieben Prüfungen überlebt…

Kampf gegen die Fressnarkose

18 Apr

Kennt Ihr das auch (aktuell oder von früher), dass Ihr am Nachmittag, nach einem einigermassen üppigen Essen in einem Raum sitzt und einem Vortrag folgen müsst? Bei mir setzt nach einer gewissen Zeit die – wie ich sie so liebevoll nenne – Fressnarkose ein und ich muss gegen das Einschlafen kämpfen. Wie gerade eben, während der Dozent vorne über den systemisch-konstruktivistischen Ansatz reveriert. Wie gut, dass in meinem Notebook noch die Chipkarte aus meinem Fotoapparat steckt, ich mich durch die neusten Fotos klicken und das eine oder andere für meinen Blog auswählen kann. Dank dieser Ablenkung kann ich verhindern, dass mein Kopf früher oder später auf die Tastatur knallt… :o)

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gesund – normal – krank / enorm – nicht normal – abnormal

2 Mrz

Normen geben Gewissheit, Schutz, Sicherheit und regeln verschiedene Bereiche unseres Zusammenlebens. Wie geht man um mit Dingen, welche die Mehrheit „gefährden“? Früher waren psychiatrische Kliniken sehr abgelegen – möglichst weit weg, so dass die Menschen, die anders waren, dem Rest nicht zu nahe kamen. Verrückt, eigentlich. Normen werden kommunikativ mitgeteilt in der Schule, in Hausordnungen, im Angestellten-Vertrag; sie werden bewusst und unbewusst vermittelt (Verhalten, Werbung, etc.).
In der Psychopathologie subsumiert sich unter normal auch gesund und krank (alles, was nach ICD klassifiziert ist).

Auch auf der Seite der Minderheit gibt es unter «nicht normal» zwei Seiten. Die eine, die akzeptiert oder geschätzt ist: enorm, d.h. positiv bewertet, z.B. Hochbegabung -> gesund; aber nach enormer erbrachter Leistung resultiert vielleicht ein Burnout oder eine Magersucht durch extremen Körperkult (z.b. bei Skispringern, Sportlern allgemein) -> dann fällt das Pendel zu krank und der Zuspruch für den entsprechenden Menschen wird weniger, bzw. kippt sogar um in Verachtung.

Dann gibt es noch die abnormale Seite. Von dieser Seite hören wir viel. Es ist die Seite, die von den Medien schön hochgebauscht wird. Da hinein gehören die Pädophlien, die Kannibalen und die hochbrutalen Massenmörder. Da sind wir uns (fast) alle einig, das dieses Verhalten krank ist. Aber auch unter abnormalem Verhalten finden wir Menschen, die gesund sind, z.B. Einsiedler oder Menschen mit Behinderungen, welche diese als normal betrachten.

Pp

Nicht ganz einfach dieses Thema und bestimmt gibt es unzählig viele Grauzonen innerhalb der verschiedenen Möglichkeiten. Für mich als «Betroffene» ist es jedoch nach einem Morgen Psychopathologie ganz schön zu wissen, dass ich so etwas von normal bin, trotz Depression, Borderline und ADS! :o)

 

Die Tücken der Technik

20 Feb

Infoboard 3.0! :-D

Technik_Toni-Areal

Mehr Glück, als Verstand

11 Feb

*hui* gerade eben wurden die Prüfungsergebnisse der Semesterprüfungen veröffentlicht. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich nicht die beste Vorahnung hatte. Denn sind wir ehrlich: ich habe im letzten Semester sooooo viele Vorlesungen nicht besucht. Und ich habe – bis auf die paar Stunden mit meiner Lerngruppe (danke, danke, danke) – überhaupt nichts gelernt. Drei Tage vor den ersten Prüfungen habe ich begonnen, meine ganzen Unterlagen zusammenzusuchen und fertig auszudrucken. Vor einer Prüfung ist mir noch aufgefallen, dass mir die Unterlagen von einer kompletten Vorlesung fehlen. Und weitere solche Scherze. Ich war sogar schon so weit, dass ich alles hinschmeisse, weil ich wieder so wenig Zeit in mein Studium investiert habe. Doch dann dachte ich wieder daran, warum ich mir so wenig Zeit genommen habe: weil meine Priorität ganz klar bei Christof lag. Und bei seinem Hof. Und weil in diesem Semester mit Christof, Hof, Arbeit, pendeln zwischen zwei Wohnorten, führen von zwei Haushalten (einer davon mit Garten), Haus renovieren und umziehen einfach nicht mehr mit reingepasst hat. Also nicht jammern, sondern an der eigenen Nase nehmen und den Tatsachen ins Auge sehen.

Obwohl mir mein Bauch bereits nach den Prüfungen sagte, dass ich bestimmt 5 Prüfungen von 7 bestanden habe, sagte mir mein Kopf – aufgrund der Umstände – etwas ganz anderes. Bei einer Prüfung war ich mir ganz sicher, dass ich sie nicht bestanden habe. Bei dieser war mir aber auch direkt danach klar, dass ich Rekurs einreichen werde. Denn die Prüfung war so fehlerhaft und in ihrer Form so schlecht aufgebaut, dass Leute mit Prüfungsangst, wie ich sie habe, eigentlich nur scheitern können. Und bei der Statistikprüfung hatte ich überhaupt kein Gefühl – das konnte sowohl so sein, als auch anders.

Nun aber die Resultate: in fünf von sieben Fächern habe ich bestanden – zwischen „genügend“ und „gut“…ich darf also zufrieden sein. In Statistik habe ich die genügende Note ganz knapp verfehlt und darf Ende März in einer mündlichen Nachprüfung versuchen, sie noch auf ein Genügend zu heben. :-)

Bei der Emotion- und Motivationspsychologie bin ich klar ungenügend. Die muss ich wohl im Herbst noch einmal wiederholen. Den Rekurs werde ich jedoch heute Abend noch schreiben, denn eine – in der Form – so absolut schlechte Prüfung ist mir noch nie untergekommen. Und das sage nicht nur ich. Einen offenen Brief haben wir bereits an die Studienleitung geschrieben.

Wie auch immer, ich kann von Glück reden, dass die Ergebnisse doch so gut herausgekommen sind. Und ich will wirklich versuchen, im neuen Semester mehr in das Studium zu investieren. Denn die äusseren Umstände sind nun ja wieder einiges anders, als noch vor einem halben Jahr. Also auf ein Neues…! :o)

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