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Zucchino da Fiore

24 Jun

War eine weise Entscheidung, diese Zucchini-Art anzubauen: die gefüllten Blüten schmecken absolut lecker!!!

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Ausgewogene Kalorienbilanz

9 Apr

Weiter geht es, mit der Räumung des Tiefkühlers. Heute musste ein Schweinefilet daran glauben. Eines von mir noch, das bereits einige Tage (Wochen, Monate) auf dem Buckel hat. Obwohl optisch und geruchlich einwandfrei, beschloss ich, dem ollen Schwein viel Würze zu verpassen – kann nie schaden. :o) So kam heute Mittag ein Schweinefilet an Schokolade im Yufka-Teig mit würzigem Pilzrisotto auf den Tisch. Gegessen habe ich das mit gutem Gewissen, denn ich wusste, dass die Kalorien am Nachmittag ganz schnell wieder runter sind. Auf die Idee mit dem Yufka-Teig kam ich übrigens dadurch, dass vom Strudel, den ich vor Ostern gebacken hatte, noch zwei einsame Blätter im Kühlschrank lagen. Bevor die verderben, dachte ich mir…

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Da es heute Mittag schnell gehen musste, taute ich das Filet in 25 Minuten im Steamer auf, würzte es mit Salz, schwarzem Pfeffer, Kardamom, Zimt, Thymian und etwas zerstampften Kaffeebohnen und garte es dann gleich bei 100° C für 20 Minuten vor.

Den Risotto hatte ich bereits aufgesetzt: erst eine gehackte Zwiebel, geschnittene Champignons und Kräuterseitlinge im Öl anbraten, Reis mitbraten, das ganze mit den gleichen Gewürzen, wie beim Fleisch würzen, mit saurem Most ablöschen und mit Steinpilzbouillon aufgiessen. Nun musste das Ganze 45 Minuten vor sich hinblubbern, während ich nach und nach etwas Wasser nachgoss.

Vom Steamer wurde das Schweinefilet direkt in die heisse Bratpfanne gepackt und kurz scharf angebraten – für die Röstaromen. ;o) Davor hatte ich Baumnussöl und Tempranillo-Gewürz verrührt, um damit die Teigblätter zu bestreichen. Danach gab ich zur Öl-Gewürzmischung noch einen EL saure Sahne dazu. Die Paste schmierte ich auf das Schweinefilet, gab dieses auf den Teig und rieb mit einer Röstiraffel eine Reihe schwarze Schokolade (72%) darüber. Einwickeln und bei 200 °C im Backofen 20 Minuten backen.

Filet in Stücke schneiden (aus Faulheit hier nur in zwei – eines für mich, eines für Christof *lach*) und mit dem Risotto servieren. *lecker*

Wild am Mittag

8 Apr

In unserer Tiefkühltruhe schlummert – unter anderem – immer noch Fleisch von einem Reh, das uns ein Kollege letztes Jahr geschossen hat. Da wir den Platz bald mal brauchen, müssen wir den Inhalt der Truhe so langsam aber sicher «abarbeiten». Heute Mittag gab es bei uns deswegen Fleisch und Gemüse aus dem Tiefkühler – natürlich nicht kalt, sondern ordentlich zubereitet. :o)

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Reh-Hacktätschli mit Rollgerste und Topinambur
Für die Hacktätschli 350 Gramm Reh-Hackfleisch mit 1 zerdrückten Knoblauch-Zehe, 1 geraffelten Birne, 1 Eigelb und Semmelbrösel nach Bedarf gut mischen – nach Belieben würzen, ich habe dazu Salz, Zimt, etwas Kardamom, etwas Tonkabohne, Orangenschale, Sumach, Thymian, Pfeffer und Wattle-Seed genommen. Masse zu Tätschli formen und in einer Bratpfanne gut 15 Minuten beidseitig braten.
Rollgerste gut waschen, mit einer Zwiebel im Öl scharf anbraten, mit doppelter Menge Wildbouillon ablöschen und gut 30 Minuten (bis das Wasser weg ist) köcheln lassen.
Die geschnittenen Topinambur in Butter anbraten, salzen und zugedeckt erwärmen.
Für die Sauce habe ich von Knorr die Bratensauce S’Wunder genommen, mit einem Wasser-Rahm-Gemisch aufgekocht und mit der Würzmischung «Glorious Sauce» von 1001 Gewürze abgeschmeckt.

War ein super Mittagessen – ganz ehrlich. Vorallem die Hacktätschli sind mir so gut gelungen, dass ich die bestimmt wieder einmal nachkochen werde. :-)

Angekommen

22 Mrz

Obwohl ich noch immer nicht alle Küchenutensilien gefunden habe (die meisten Umzugskartons stehen noch immer unausgepackt rum, da noch eine staubige Renovationsarbeit anfällt), bin ich in der neuen Küche definitiv angekommen. Kochen macht wirklich Spass, sage ich da nur…

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z.B. Kräuterbrot

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Oder Lammrack unter Pestokruste mit Ratatouille und frühen Ofenkartoffeln.

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Und der üppige Schokoladen-Eierlikör-Kuchen. :o)

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Chnöiblätze

1 Feb

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400 g Mehl
3 Eier
60 g Butter
30 g Sahne
30 g Zucker
3 EL Kirsch
Kokosfett zum Ausbacken

Eier, Butter (flüssig), Sahne, Zucker und Kirsch gut mischen. In das Mehl eine Mulde machen und die Flüssigkeit hineingiessen – zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In Folie im Kühlschrank mindestens 1 Stunde kühl stellen. Aus dem Teig eine Rolle formen und in 14-20 Stücke schneiden (je nach gewünschter Grösse und Dicke der Küchlein). Teig ganz dünn auswallen und auf einem Küchentuch über dem Knie hauchdünn ziehen. Chnöiblätze im Kokosfett (170° C) ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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