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*erleichtert*

20 Jun

Wieder ein Semester und sieben Prüfungen überlebt…

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Planung ist alles

23 Apr

Habe ich gestern von einer 50-Kilometer-Radtour geschrieben? *Wuahahahaha*, das war gelooooooogen! Die Strecke Reschenpass-Plaus alleine sind schon 75 Kilometer. Zusammen mit ein paar Umleitungen und zweimal Verfransen bin ich auf ca. 90 Kilometer gekommen. Wenn ich das heute Morgen gewusst hätte… Und ich bin doch über ein Jahr auf keinem Fahrrad mehr gesessen! Die letzten 15 Kilometer waren nur noch der pure Schmerz. Am liebsten hätte ich mich auf den Radweg gelegt und tot gespielt. Oder den Zug genommen. Nur das hat mir mein Stolz dann doch nicht gegeben. Also habe ich mich durchgequält, obwohl ich nicht mehr wusste, wie ich überhaupt sitzen soll. Und mein linkes  Knie!!! Das ist jetzt ca. 50% dicker, als das rechte. Boah. Ich bin doch echt nicht ganz sauber. Schön war’s aber trotzdem. Und ein wenig stolz bin ich auch – dass ich die Tour durchgezogen habe. Dass das mit den 50 Kilometern nicht ganz hinkommen kann habe ich gemerkt, wie ich bei einer Pause kurz mal mein GPS konsultiert habe. Meiner Meinung nach sollte ich zu diesem Zeitpunkt über die Hälfte der Strecke hinter mir haben. Und doch waren immer noch 42 Kilometer zu fahren. Da ist meine Moral kurzzeitig ganz tief in den Keller gerutscht. Wenigstens war ich da wieder trocken. Die eine Umleitung führte mich nämlich auf ein Strässchen durch Felder, die bewässert wurden. Von weitem sah es zumindest so aus (Foto 4). Von Nahem erkannte ich, dass einer der Sprenger auch die Strasse beglückte. Kurz überlegte ich, ob ich den Fotoapparat wegstecken sollte, beschloss dann aber, zu taktieren und den idealen Zeitpunkt abzupassen. Dass hinter der Kuppe ganz viele Sprenger nachkommen würden, die – gefühlt – nur die Strasse wässerten, konnte ich nicht ahnen. Und da die Strasse dort ziemlich abschüssig war, hatte es keinen Sinn, noch zu bremsen. Ich fühlte mich danach wie Freitag nach seinem unfreiwilligen Bad. Und ich kann jetzt mit Gewissheit sagen, dass die Canon 6D nicht nur spritzwassergeschützt ist, sondern extremstspritzwassergeschützt. *lach* Heute gibt es übrigens zur Abwechslung mal keine Makros. Habe nur das Zoom mitgenommen, bloss nicht zu viel Balast. Reicht schon, dass ich mich rumschleppen muss.

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Mit wirklich letzter Kraft schleppte ich mich nach Naturns. Was mich am Leben hielt war der Gedanke an ein dickes Stück Torte, mit dem ich meine Energiereserven wieder auffüllen wollte. Das karge Mittagessen (ich sage nur „Balast“) war nämlich längstens zusammengeschmolzen. Beim ersten Café, 50 m nach dem Ortschild, bog ich ein. Und genehmigte mir nicht nur ein Stück Torte, sondern gleich zwei. *Grübel*, war da nicht mal der Gedanke daran, dass ich ein paar Kilo abnehmen wollte? Disziplin lässt grüssen. So wird das vermutlich nix. Wenigstens wird sich Verbrauch und Zufuhr heute die Waage halten. Jetzt sitze ich in meinem Zimmer und geniesse die weiche Matratze unter meinem Hintern. Vermutlich werde ich morgen mein Frühstück im Stehen zu mir nehmen. Ob es mit dem Laufen noch klappen wird, wage ich zu bezweifeln. Aber ich lasse mich gerne positiv überraschen. Eines weiss ich ganz sicher: heute werde ich schnell, tief und fest schlafen.

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