Tag Archives: Wochenrückblick

Wochenrückblick #18

7 Jul

Früher habe ich aus meiner Impulsivität heraus oft Dinge gemacht, die ich später echt bereut habe. In den letzten knapp zwei Jahren hat sich das verändert, weil ich versuchte, bzw. versuche, meine Emotionen in den Griff zu bekommen, sie zu verstehen und anzunehmen. Klar, gab es das eine oder andere Mal noch Situationen, in denen ich kopflos in etwas hineingetaucht bin, aber insgesamt ist meine Selbstkontrolle, bzw. Emotionsregulation durchaus besser geworden. Manchmal denke ich sogar, dass ich dadurch gerade in ein anderes Extrem gerutscht bin. Dass ich zu übervorsichtig geworden bin und mich zu schwer damit tue, Entscheidungen zu treffen, nur aus der Angst heraus, dass es eine falsche Entscheidung gewesen sein könnte.

Das war dann auch der Grund, warum ich in den letzten zwei Wochen mindestens tausen Tode gestorben bin. Denn ich hatte mich aus einer Laune heraus wieder einmal in eine Situation hineinmanövriert, in die ich mich so richtig überlegt NIE hineinmanövriert hätte. Zu viel darf ich nicht verraten, nur so viel: ich bin letzte Woche über so viele Schatten gesprungen, wie schon lange nicht mehr, habe es aber trotzdem recht gut geschafft, mich selber zu bleiben.

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Und sonst? Gewichtstechnisch war die letzte Woche ein Nullsummenspiel. Ich habe zwar keinen Sport getrieben, dafür ordentlich beim Essen zugelangt und das eine oder andere Glas getrunken. Aber ich habe mich zum Glück sonst ziemlich viel bewegt, so dass ich mich jetzt nicht ärgern muss. Ich-Zeiten gab es gar keine in der vergangenen Woche, das empfand ich manchmal als äusserst streng. Anscheinend packe ich so etwas jedoch besser weg, wenn ich mich so viel draussen in der Natur bewege, wie das der Fall war. Diese Woche kehrt bei mir nun wieder so etwas wie Normalität ein, … danach schaue ich weiter…

Wochenrückblick #17

23 Jun

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen der Semesterprüfungen. Nichts mit Sport (sogar gar nichts) und nichts mit gesunder Küche. So viele Süssigkeiten wie letzte Woche habe ich schon lange nicht mehr gegessen. Irgendwie musste ich meine Moral ja aufrecht erhalten. :o) So gesehe ist es erstaunlich, dass die Waage nur etwas über 500 Gramm mehr angezeigt hat, als die Woche zuvor; vielleicht verbraucht man bei intensiver Gedächtnisleistung ja doch mehr Kalorien, als normal. ;-) Aber die Prüfungen sind nun vorbei und damit auch der Diät-Larifari. Morgen ist wieder einmal eine (kurze) Laufeinheit angedacht. Ausserdem viel Salat, frisches Obst und Gemüse aus dem Garten (insbesondere Blumenkohl *grins*). Am Abend trifft sich dann die Arbeitsgruppe noch einmal, um den Abschluss des Forschungsprojektes voranzutreiben, das am 4. Juli abgegeben werden muss. Danach sind definitiv Semesterferien.

Meine Erkenntnisse, die ich für das nächste Semester mitnehme sind folgende:

  • Vorlesungen ausfallen lassen gibt es nicht mehr. Da ich echt Probleme mit dem Lernen habe muss ich die Präsenzzeit nutzen, um dabei so viel wie möglich aufzuschnappen.
  • Vorlesungen nachbereiten – und zwar am gleichen Tag. Das beinhaltet sowohl das EINORDNEN aller Unterlagen AN EINEM ORT, damit ich vor den Prüfungen nicht noch panisch alles zusammensuchen muss, also auch das Formulieren von Fragen (und Antworten) zum behandelten Stoff als Vorbereitung auf die nächste Prüfung. Ich werde dazu wohl mit dem System von CoboCard arbeiten, das macht auf mich einen guten Eindruck und bewegt sich prieslich auch in einem vertretbaren Rahmen.
  • Für mich kompatible Lernstrategien mit professioneller Hilfe entwickeln. Je nach dem, wie das Ergebnis der ADS-Abklärung aussieht, die momentan am Laufen ist, wird die Hilfe so oder so aussehen. Aber irgend eine Hilfe wird es sein, denn alleine bekomme ich das nicht auf die Reihe, wie sich gezeigt hat.

Ich denke, dass ich mit diesen Massnahmen durch das Studium kommen sollte. Und jetzt hoffe ich vorallem mal, dass ich den grössten Teil (am liebsten alle) der Prüfungen bestanden habe. Ende Juli weiss ich mehr. :-)

Die letzten paar superschönen Tage habe ich wieder mal meinem Gärtchen gewidmet – Unkraut gezupft (warum muss das so schnell wachsen?), die Kürbispflänzchen gesetzt, die restlichen Blumenkübel bepflanzt, Terrasse gereinigt und mit der Sommerdeko begonnen. Die werde ich – je nach Wetter – diese Woche noch zu Ende bringen. Ansonsten ist die Zeit für das Forschungsprojekt und vorallem für Bewerbungen reserviert. Das muss sein – unbedingt. Ausserdem wartet ein grosser Haufen Papierkram darauf, bearbeitet zu werden (wo ist das nächste Feuer?) und mein Haus schreit nach einer gründlichen Reinigung – hier und da winken mir schon die Wollmäuse zu. Schlimm, schlimm, schlimm…

Wochenrückblick #15 und ein grüner Smoothie

9 Jun

-900 Gramm zeigte meine Waage heute Morgen an. Liebe Waage! Zur Belohnung werde ich heute Abend den Grill anwerfen – falls nicht doch ein Gewitter kommen sollte. Das Sportprogramm wurde von mir in der vergangenen Woche nicht ganz so konsequent durchgezogen, wie es das Trainingsprogramm vorgesehen hatte, ich war nur zweimal laufen und habe einmal ein Krafttrainingsprogramm runtergespult. Aber ich bin trotzdem ganz zufrieden mit mir.

Gelernt habe ich ein wenig – viel weniger, als ich wollte, aber mindestens habe ich etwas getan und ums Haus rum habe ich viel rumgewerkelt. Gerade eben erntete ich wieder eine Handvoll Spinat für meinen grünen Frühstücksmoothie. Darin sind eine kleine Avocado (80 g netto), eine kleine Birne, eine Handvoll frischen Spinat, ein Spritzer Zitronensaft, 2 EL Bio-Molkenpulver nature, eine Prise Salz, Chili nach Belieben und 3.5 dl kaltes Wasser. Immer wieder lecker, so ein Getränk zum Frühstück!

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Jetzt werde ich mich mit meinen Unterlagen auf die schattige Terrasse setzen und einen weiteren Lernversuch starten. Am späteren Nachmittag erwarte ich den Besuch einer Studienkollegin zum Lernen, da wäre es eben nicht schlecht, wenn ich etwas vorbereitet bin. :o)

Wochenrückblick #14

2 Jun

Nachdem ich meine 10 Kilogramm sozusagen in trockenen Tüchern hatte, sind meine Vorsätze und damit auch die Wochenrückblicke etwas in Vergessenheit geraten. Auch meine Menüpläne, der Trainingsplan, die Achtsamkeit und was weiss ich noch alles. Ich habe also alles wieder etwas schleifen lassen. Ohne Pläne scheine ich eine gewisse Routine einfach nicht aufrecht erhalten zu können. *tststststs* Also werde ich noch einmal einen weiteren Versuch mit Plänen starten. Und hoffen, dass ich irgendwann in Zukunft vielleicht auch einmal ohne Pläne eine gewisse Routine in mein Leben bringen kann. Klar, dass dieser erneute Effort nicht einfach so aus heiterem Himmel kommt. Auslöser sind die Fotos vom Winterthur Marathon von Alpha Foto.

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Ich habe immer noch mehr als nur ein bisschen zu viel auf den Rippen. Klar ist auch die Weste mit den vollgestopften Taschen, die ich trage, nicht gerade figurbildend. Aber sie darf als Ausrede nicht herhalten. *grummel* Nachdem ich mir die Bilder angeschaut habe bin ich gleich mal auf die Waage gestiegen, mit der Befürchtung, dass ich in den letzten Wochen bereits wieder ordentlich an Gewicht zugelegt habe. Ist aber nicht so. Es sind nur knapp 500 Gramm mehr. Diesbezüglich also Entwarnung. Aber: für mich bedeutet das, dass noch einmal 10 kg runter müssen – komme, was wolle. Und dass ich mich sportlich nicht nur der Ausdauer für den nächsten Lauf widmen sollte (habe mich für den Greifenseelauf im September angemeldet), sondern vorallem auch gewissen Problemzonen (Bauch, Beine, Po, die Klassiker bei Frauen halt). Die sind auf dem nächsten Bild übrigens sehr gut zu erkennen. *brrrrrrrr*

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Mein Gärtchen wird mir bei meinen Diätplänen übrigens guten Dienst leisten. Mindestend dann, wenn das Gemüse so wächst, wie ich es mir wünsche. :-) Womit ich mich aber stark auseinandersetzen muss, ist mit meinem inneren Schweinehund. Der hat sich nämlich in den letzten Wochen wieder so sehr aufgeplustert, dass er kaum zu ignorieren war. Vorallem wenn das Wetter schlecht ist, dann klammert sich dieses Vieh an meine Beine und hindert mich daran, das Haus zu verlassen. Ist das nicht fies? Also her mit den Strategien, um ihn auch in solchen Situationen abschütteln zu können.

Zuerst muss ich mich aber intensivst mit den anstehenden Prüfungen in zwei, bzw. drei Wochen kümmern. In den meisten Modulen scheine ich zwar ziemlich gut unterwegs zu sein, aber eben nicht in allen. Und so ganz alleine auf meinen momentanen Eindruck sollte ich mich dann doch nicht verlassen. Also auf, auf – es gibt viel zu tun… :o)

Wochenrückblick #13

7 Apr

So richtig nach meinem Geschmack schaffe ich es momentan nicht, meine Wochen zu gestalten. Die Waage hat zwar 300 Gramm weniger angezeigt, was bedeutet, dass ich seit Anfang Januar nun 10 kg abgenommen habe. Aber ansonsten scheine ich meine Pläne, Ziele und Wünsche nicht ganz so fest in den Händen zu haben. Insbesondere im sportlichen Bereich harzt es bei mir gerade gewaltig. Nicht, dass ich mich meinem inneren Schweinehund kampflos ergeben würde. Nein, ich fühle mich einfach immer noch so energielos. Ausserdem fühlt es sich gerade so an, als gehe es bei mir weder bei der Kraft, noch bei der Ausdauer irgendwie vorwärts. Nach der ganzen Gartenarbeit letzter Woche war noch extremer: am Abend konnte ich mich einfach nicht mehr dazu aufraffen, noch Laufen zu gehen oder das Fitness-Center zu besuchen – weil ich zu kaputt war. Auch gestern schaffte ich es nicht, meine 17 Kilometer zu laufen. Vielleicht hätte ich es von der Energie her sogar geschafft. Vielleicht! Alleine ich scheiterte an der Planung. Bzw. daran, dass ich zu spät aufgestanden bin – meine Eltern liessen mich ausschlafen. Nicht, dass mir das nicht gut getan hätte. Nach den zwei Tagen Vorlesung ist es schon schön, am Sonntag etwas länger liegen zu bleiben. Weil ein gemeinsames Mittagessen geplant war (meine Mutter hat super gekocht, unter anderem mit frischen Morcheln aus dem eigenen Garten), blieben mir dann nur noch knapp 1.5 Stunden für die ganze Sporteinheit.

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Ich habe übrigens mit Schrecken festgestellt, dass ich mich in meinem ehemaligen «Hauswald» nicht mehr wirklich gut auskenne. Habe mich beim Laufen ständig verfranst und war froh, dass einige Wege ausgeschildert waren – sonst hätte ich wohl doch noch ein paar Kilometer länger laufen müssen. Tststs. Was das Studium betrifft, so habe ich letzte Woche mehr Zeit im Garten verbracht, als über den Büchern. Aber immerhin habe ich es doch geschafft, mich auf die Vorlesungen vorzubereiten. Immerhin. Und die Zusammenfassungen der letzten Vorlesungen habe ich gleich während den Zugfahrten erledigt. Hat schon seine Vorteile, wenn man sich durch die Landschaft gondeln lassen kann. Meditation, Zeichnen, Achtsamkeit an sich…in der letzten Woche eher Fehlanzeige. Auch mit dem Schlafen harzt es in letzter Zeit wieder gewaltig, selbst wenn mir Freitag zum Einschlafen sonor ins Ohr brummt. Vier Bewerbungen habe ich noch geschrieben und viermal nichts gehört. Gar nichts. So etwas finde ich immer ziemlich doof. Mindesten die Zeit für ein Standardschreiben, dass die Bewerbung eingegangen ist oder so müsste doch noch sein. Denke ich. Andere anscheinend nicht. Tja.

Diese Woche möchte ich meinen Fokus auf die Sporteinheiten legen und auf die Lernerei. Und auf das Schlafen. Bloss nicht wieder Nächte mit vier Stunden Schlaf zur Norm werden lassen. Meditation wäre ja auch ganz schön, aber vielleicht wird das dann wieder zu viel und dann bin ich wieder gefrustet, wenn ich zu undiszipliniert war und so. Bewerbungen stehen ausserdem auch wieder auf dem Plan. Habe noch ein paar Stelleninserate gefunden, die sich ganz ordentlich anhören. Der Garten wird mir diese Woche wohl nicht viel Zeit abverlangen – so, wie das Wetter angesagt ist. Heute habe ich nur noch rasch den Rasen gemäht. Ist besser so, wenn ich da immer durchlatsche. Ausserdem musste ich den Hopfendraht spannen, da mein Hopfen in den letzten Tagen klammheimlich gewachsen ist wie ein Grosser: die längsten Triebe sind bereits ein Meter lang. Wahnsinn! Dem gefällt sein Plätzchen. A propos Plätzchen: der Knöterich und eine Clematis warten noch drauf, dass ich sie einpflanze. Allzu viel Zeit sollte ich mir dafür nicht mehr lassen. Wäre schade, wenn die Pflanzen eingehen…

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