Tag Archives: Umzug

Baustelleninspektion auf 8 Pfoten

24 Jan

So, seit Donnerstag Abend wohnen Robinson, Freitag und ich nun auf dem Sonnenberg. Die Katzen tags durch, wenn die Handwerker hier sind, auf dem Dachboden, am Abend und Wochenende im restlichen Haus. Noch fühlen sich die beiden auf der Baustelle nicht so ganz wohl (kein Wunder, bei dem Chaos und dem Staub), aber das wird noch. Mit Zingaro haben sich die beiden noch überhaupt nicht angefreundet. Der Kerl macht es meinen beiden aber auch nicht wirklich einfach – er übt sich statt dessen im Dauerknurren. *seufz* Kommt Zeit, kommt Rat…

150124_1283 150124_1284 150124_1289 150124_1291 150124_1292 150124_1295

Vor dem Umzug

14 Jan

*pfffff* Wieder steht ein Umzug vor der Tür – der 22. meiner «Karriere». Und irgendwie habe ich keine Lust auf die ganze Packerei, Schlepperei, etc. Aber ich freue mich auf mein zukünftiges Zuhause…und natürlich auf Christof, mit dem ich bald zusammen leben werde. :-) Meine beiden Kater sehen dem Umzug mit gemischten Gefühlen entgegen…und sind beim Packen auch nicht gerade hilfreich…

150114_1254

Nee, nä, schon wieder umziehen?

150114_1249

Leer.

150114_1251

Auch leer!

150114_1243

Noch leer?

150114_1246

Autsch!

150114_1263

Und nu?

150114_1262

Alles einfach stehen lassen?

150114_1261

Na, wenn Du meinst…

 

Gugge-Tröffe in Herisau

9 Mrz

140309_7670

Dieser junge Mann dachte wohl ähnlich wie ich «zum Teufel mit dem Fasching». Im Gegensatz zu mir dürfte er jedoch kaum die Wahl gehabt haben, ob er sich in das Getümmel wirft, oder nicht. ;-) Normal hätte ich den Fasching-Umzug heute Nachmittag gemieden. Aber das Wetter war so schön und ich dachte mir, dass sich meine Eltern darüber freuen würden. Also habe ich uns ein gutes Plätzchen ohne Gedrängel gesucht und dazu noch ein paar Motive für meine Linse gefunden…

140309_7341 140309_7359 140309_7350 140309_7378 140309_7362 140309_7416 140309_7431 140309_7440 140309_7451 140309_7457 140309_7476 140309_7581 140309_7497 140309_7523 140309_7537 140309_7544 140309_7558 140309_7575 140309_7618 140309_7639 140309_7655 140309_7660 140309_7665 140309_7669 140309_7685 140309_7696 140309_7698

Nessi gesichtet

20 Sep

130917_2809

Man sollte meinen, dass ich nach 21 Mal Umziehen die Umzugsexpertin in Personalunion bin. Tja, so ist es leider nicht. Bei mir dauert es nach einem Umzug immer ewig, bis ich komplett eingerichtet bin. Da kann es schon mal Monate dauern, bis die allerletzten Kisten ausgepackt sind. Umso spannender finde ich es, wenn ich – wie heute – mal wieder so eine «vergessene» Kiste auspacke. Da kommen Dinge zum Vorschein, an die ich gar nicht mehr so richtig gedacht habe. Wie zum Beispiel Nessi, das sich in meiner letzten Wohnung friedlich auf einem Regal geräkelt hat. :-)

Eine neue Form der Selbstzerstörung

7 Mai

130507_Sonnenuntergang_Nieschberg 130507_Sonnenuntergang_Nieschberg_2

Seit einer Woche wohne ich nun am neuen Ort. Wobei «wohnen» noch immer nicht ganz so zutreffend ist. Dafür bin ich immer noch zu wenig eingerichtet. Erstaunlich eigentlich, denn man sollte meinen, dass ich genug Zeit dafür habe. Nur fehlt mir momentan wieder einmal die Energie. Ich weiss nicht genau, wo ich sie gelassen habe. Aber sie ist weg. Auch dieses leise Gefühl von Leben, das mich ab und zu – und immer öfter – gestreift hat, ist komplett weg. Zurück bleibt diese innere Leere, die mich schon so lange begleitet. Und die ich so gar nicht vermisst habe, wenn sie nicht da war. Und dann meldet sich immer mal wieder dieses Bedürfnis, eine Klinge zu schnappen und zu schneiden, um das Leben zu spüren. Auch wenn sich der Schmerz nicht wie Leben anfühlt. Das weiss ich jetzt. Deswegen lasse ich das mit der Klinge auch sein. Und reagiere mich im Garten ab. Genug Möglichkeiten zum Abreagieren bietet der ja. Und auch mein Körper reagiert, denn der mag eigentlich gar nicht mehr. Der ist solche «Belastungen» nicht gewohnt. Zeigt mir mit Schmerzen, mit Muskelkater, mit Muskelzittern und Schwindel, dass ich ihn überfordere. Aber ich kann nicht anders, ich muss raus, muss die Leere mit Schmerz füllen. Noch eine halbe Stunde und noch eine halbe Stunde und noch, … Abends sitze ich dann drin und friere, obwohl warm genug ist. Und morgens komme ich kaum aus dem Bett, weil ich so zerschlagen bin. Ein selbstzerstörerischer Kreislauf. Aber einer, den ich im Moment brauche, um den Kontakt mit dem Leben nicht wieder ganz zu verlieren. Es ist, als hätte ich mit dem Umzug den letzten dünnen Faden zum Leben, wie ich es kannte, abgeschnitten. Das ist natürlich Blödsinn, denn ich bin oft genug umgezogen. Aber nie in einer solchen «schwebenden» Situation, ohne zu wissen, was kommt. Und auch noch nie mit dem Vorsatz, länger als ein Jahr am gleichen Ort zu bleiben. Ich habe mir sozusagen mit diesem Vorsatz selber den Fluchtweg abgeschnitten. Obwohl ich ja weiss, bzw. hoffe, dass ich durch die Therapie, die ganzen Erkenntnisse, die ich in den letzten Monaten gewonnen habe und der Hilfe, die ich erhalte, so schnell keinen Fluchtweg mehr brauche. Aber meine Vernunft schafft es leider oftmals nicht, zu meiner kleinen Seele durchzudringen, um sie von «was-wäre-wenn-Gedanken» abzuhalten. Tja, scheint wirklich nicht einfach zu sein, ein halbes Leben, das eigentlich gar keines mehr sein sollte, einfach so abzustreifen und umzukrempeln.

 

%d Bloggern gefällt das: