Tag Archives: Training

Fahrsicherheitstraining

18 Nov

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Ein Fahrsicherheitstraining ist wirklich gar nicht so verkehrt. Denn heute hatte ich mehr als nur ein Aha!-Erlebnis. Und auch das eine oder andere Erfolgserlebnis. Denn zu merken, dass ich ein Schlepper mit Anhänger nach einer Vollbremsung auf glatter Fläche innert nützlicher Distanz wieder total unter Kontrolle bringen kann, so dass die Personenattrappe keinen Schaden nimmt, ist für mein Selbstvertrauen nicht unerheblich.

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Auch das Kurvenfahren auf glattem Untergrund war ziemlich lustig. Vorallem wenn man für einmal gefahrlos viel zu schnell reinfahren darf, ohne die Konsequenzen zu fürchten. :o)

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Der kleine Fendt hat mich bei den ganzen Manöver natürlich auch tadellos unterstützt. Es wird nun also Zeit, dass ich die Fentine (das Traktor-Sparschwein) ordentlich füttere, damit bald einmal ein neuer Schlepper auf dem Hofplatz steht. ;o)

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Der Halbmarathon wackelt

31 Mai

Morgen findet eigentlich der Winterthurer Marathon statt, an dem ich meinen ersten offiziellen Halbmarathon mitlaufen will. Also nicht eigentlich, denn der Marathon findet so oder so statt. Und auch ich werde so oder so an den Start gehen. Nur ist nicht so ganz klar, wie der Lauf für mich enden wird, denn sowohl die Vorbereitung in den letzten vier Wochen, als auch die körperlichen Voraussetzungen scheinen eher suboptimal zu sein. Trainingstechnisch habe ich in den letzten vier Wochen echt stark abgebaut. Ich hatte einfach so gar keine Lust, mich bei dem schlechten Wetter in die Laufklamotten zu stürzen und bei Regen und/oder Kälte laufen zu gehen. Die wenigen schönen Tag nutzte ich dann für meinen Garten und hatte danach meist auch keine Lust mehr, laufen zu gehen. Insgesamt bin ich so im Mai auf ca. 7 Trainings gekommen. Tja. Aber: das alleine wäre ja nicht tragisch, denn auch so könnte ich mich beim Lauf durch die ganzen 21 km durchbeissen – das Tempo ist letztendlich dann ja nebensächlich. Die unsichere Variable, die mich momentan begleitet, ist meine Lunge. Vor gut einer Woche musste ich das Belastungstraining abbrechen, weil ich einen Asthma-Anfall hatte. Nun ist das für mich ja nicht etwas ganz Neues, denn meine Atemwege waren und sind bei mir schon immer ein Schwachpunkt. Als Kleinkind litt ich oft unter Pseudokrupps und als Kind/Jugendliche musste ich mich im Frühsommer allergisch bedingt mit Belastungs-Asthma rumschlagen. Eigentlich dachte ich, dass sich dieses Asthma mit zunehmendem Alter verwachsen hat. Auf jeden Fall hatte ich nie mehr diese extremen Beschwerden, die mich als Jugendliche nach sportlicher Belastung sogar ins Krankenhaus brachten. Umso überraschter war ich also von diesem Anfall. Normalerweise würde man in einer solchen Situation zu Ventolin greifen und hätte die Situation in kürzester Zeit wieder im Griff. Da für mich Asthma jedoch kein Thema mehr war/ist, steht so etwas bei mir zuhause nun mal nicht rum. Also kämpfte ich ziemlich lange und mit verschiedenen Strategien (inhalieren, autogenes Training) damit, meinen Atem wieder in den Griff zu bekommen, was mir dann glücklicherweise auch gelang. Nach diesem Erlebnis beschloss ich, bis morgen kein Training mehr zu machen, um meine Lunge zu schonen. Denn noch einen Tag später merkte ich, dass mir das Atmen etwas schwerer fällt. Gestern nun musste ich nach der Vorlesung auf den Zug sprinten. Keine lange Strecke – mag es ein Kilometer sein. Aber absolviert in einem hohen Tempo. Bereits auf den letzten paar Metern merkte ich, wie sich meine Atemwege verengten und wie meine Arme und Beine schwer wurden und mein Atem pfiff: schon wieder ein Asthmaanfall. Dieses Mal nicht zuhause, wo ich ungestört vor mich hin röcheln konnte, sondern im Zug (den ich erwischt habe), wo andere Leute verwundert den Kopf nach mir drehten. Für mich ist das jetzt total ärgerlich, denn anscheinend ist dieses doofe Asthma nicht weg, sondern in den vergangenen Jahren nur nicht zum Vorschein gekommen, weil die Bedingungen zum Auslösen eines Anfalls nicht vorhanden waren: Frühsommer, Allergie-Erreger (irgendwelche Sporen) und höhere sportliche Belastung. Für meinen Halbmarathon morgen bedeutet das, dass ich damit rechnen muss, innerhalb der Strecke den Lauf abzubrechen, weil meine Lunge nicht mitspielt – ich könnte echt k*****! Ich hatte mir noch überlegt, heute einen Arzt aufzusuchen, um mir Ventolin verschreiben zu lassen. Denn auch jetzt huste ich noch, meine Nacht war sehr unruhig und die Lunge fühlt sich sehr belegt an. Aber so kurzfristig und dann auch noch zu einem fremden Arzt ist nicht so mein Ding. Sicher werde ich aber nächste Woche einen Termin ausmachen, um in den kommenden Wochen gegen Asthmaanfälle gewappnet zu sein. Und ich werde mich auf jeden Fall für einen Halbmarathon im Herbst anmelden, wenn die – nicht von mir beeinflussbaren – Rahmenbedingungen für mich besser sind.

Aktiv im Urlaub

20 Apr

Trotz meines massiven Muskelkaters von meinem Bergrunterlauf von vorgestern hatte ich beschlossen, auf den sonntäglichen Long Jog doch nicht zu verzichten. Auf den ersten drei Kilometern bin ich zwar fast abgebrochen, doch danach habe ich die Schmerzen in den Beinen kaum mehr gespürt. Und das beste ist: wenn ich mich so weiterentwickle, dann könnte ich die 2h 15 min beim Halbmarathon am 1. Juni möglicherweise doch unterbieten. Das macht mich ein ganz klitzekleinbisschen stolz, wenn ich so an die Anfänge vor knapp vier Monaten denke. :-)

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Das schöne Wetter am Nachmittag lockte mich dann trotz ausgesprochenen Bewegungswiderwillens doch noch in die Höhe: mit dem Korblift liess ich mich auf die Leiteralm gondeln und fotospazierte dann über Hochmut und den Felsenweg (nichts für Leute mit Höhenangst) zurück nach Vellau.

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Dummerweise ist mir heute so richtig bewusst geworden, dass ich halt doch ein bisschen faul bin, bzw. dass mein innerer Schweinehund sehr viel mehr Macht über mich hat, als mir lieb ist. Denn beim Sport oder auch bei Bewegung allgemein verlasse ich meine Komfortzone höchst selten. Das will ich möglichst bald noch ändern. Und zwar mit Berghochlaufen anstelle Berhochfahren oder mit Joggingstrecken, die nicht flach oder leicht abschüssig verlaufen. Ansonsten muss ich mich ja nicht wundern, wenn ich konditionell kaum mehr Fortschritte mache. Nämlich! ;-) Ob ich morgen überhaupt noch irgendwelche Schritte mache, wird sich zeigen. Momentan ist der Muskelkater in meinen Waden und meinen Oberschenkeln nämlich so heftig, dass ich kaum mehr aufstehen kann. Das sind so diese Momente in denen ich wirklich froh bin, dass nirgends eine versteckte Kamera angebracht ist. *lach*

Belohnung

18 Mrz

Heute war mein Elan im Garten nicht ganz so ungebrochen, wie gestern. Erstens, weil mir das Umstechen von gestern noch in den Knochen steckt, zweitens, weil ich Unkraut «zupfen» und Brombeerhecken schneiden absolut ätzend finde. Und drittens, weil der Garten irgendwie immer grösser wird. :o) Um die Motivation wieder etwas zu steigern, habe ich dazwischen den Hauseingang gepimpt – frühlingshaft. So macht das Nachhausekommen Spass!

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Anlässlich akuten Bewegungsmangels (haha) liess ich das Lauftraining dann doch nicht ausfallen sondern kämpfte mich durch meine Kilometer. Heute das erste Mal «nach Feierabend», wenn alles, was zwei oder mehr Beine hat, unterwegs ist. Und viele davon auch unverschämt schnell unterwegs. Ich finde das nicht so lustig, wenn ich von hinten andauernd überholt werde. Aber was soll’s – jeder so, wie er (oder in dem Fall sie) kann. Auf die Dunkelheit sollte ich mich das nächste Mal jedoch besser vorbereiten, als heute: schwarze Hose, schwarzes Oberteil, keine Reflektoren, kein Licht – perfekt getarnt. Tststs, ausgerechnet ich, die sich köstlichst aufregen kann, wenn dunkel gekleidete Leute des Nachts die Strassen unsicher machen. Jaja, immer erst schön vor der eigenen Haustür kehren…

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Eine Belohnung gab es auch nach dem Laufen: wieder einmal ein Apfelauflauf mit VOLLFETTEM Quark. Hat der gut geschmeckt!!!

Da war dieser Test, gestern…

12 Feb

Laktatstufentest nennt sich das Tierchen und der soll mir helfen, mein Training hinsichtlich des Halbmarathons etwas effizienter zu gestalten, bzw. Vorsätz in eine Richtung zu schieben, in der sie realistsch sind. Mein Ziel wäre es ja gewesen, den Halbmaratnon im Juni mit 2 h zu beschliessen. Max. 2h15. Nach diesem Test sieht es so aus, dass er in 2.20 Minuten realistisch von mir beendet werden kann. Nachdem ich nach 2 Minuten Laufen bei 12.6 km/h das Gefühl hatte, den Boden unter den Füssen zu verlieren. Konservative Prognose nennen sie das im Test-Center. *grummel* Die Training, die ich bis jetzt durchgezogen habe, waren nicht ideal. Ich muss noch langsamer laufen (habe doch eh schon das Gefühl, dass ich mich schneckengleich durch die Gegend bewege), wenn ich nachhaltig vorwärts kommen will. Und deswegen werde ich auch um eine Pulsuhr nicht mehr drumrum kommen. Denn nur mit meinem Gefühl kann ich das nicht steuern – ich schätze mich gerne mal falsch ein. Mein anaerober Punkt liegt derzeit bei 9.6 km/h. Nicht gerade sehr schnell. Da ist mindestens noch so viel Optimierungspotenzial da, wie bei meinem Gewicht. Laut Analyse habe ich zwar 3.6% Fettmasse seit dem letzten Messen verloren. Doch es sind immer noch 7% zu viel. In kg bedeutet das, dass ich mir noch 8 bis 10 davon runterhungern muss. Nützt ja alles irgendwie nix. Wenn ich ehrlich bin habe ich auch nicht gedacht, dass das Ganze ein Spaziergang wird. Tsss. Stur, wie ich bin, werde ich das schon schaffen – Kilo runter und Tempo hoch. Wäre doch gelacht. Meinen linken Arm sollte ich auch noch etwas beobachten, der scheint Bewegungen zu machen, die eher nicht so sinnvoll sind und von denen ich bis jetzt nicht wirklich etwas mitbekommen habe. Dehnen solle ich mehr, damit die Geschichte mit dem Schleimbeutel besser wird. Und halt die üblichen Kraftübungen auf dem Wackelbrett und so. Tapen und Stützverbände sind auch ok. Und einen Trainingsplan gibt es nun auch für mich: viermal pro Woche sollte ich mich jetzt also bewegen. Uuuui, das ist eine Ansage. Und falls ich ein Training verpasse, leuchtet im Plan ein mieses, fieses rotes Symbol, das mir schon von weitem zeigt, dass ich versagt habe. *pfffff* Wir werden dann ja sehen, wer den längeren Atem hat – das System oder ich…

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