Tag Archives: Rezept

Wild am Mittag

8 Apr

In unserer Tiefkühltruhe schlummert – unter anderem – immer noch Fleisch von einem Reh, das uns ein Kollege letztes Jahr geschossen hat. Da wir den Platz bald mal brauchen, müssen wir den Inhalt der Truhe so langsam aber sicher «abarbeiten». Heute Mittag gab es bei uns deswegen Fleisch und Gemüse aus dem Tiefkühler – natürlich nicht kalt, sondern ordentlich zubereitet. :o)

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Reh-Hacktätschli mit Rollgerste und Topinambur
Für die Hacktätschli 350 Gramm Reh-Hackfleisch mit 1 zerdrückten Knoblauch-Zehe, 1 geraffelten Birne, 1 Eigelb und Semmelbrösel nach Bedarf gut mischen – nach Belieben würzen, ich habe dazu Salz, Zimt, etwas Kardamom, etwas Tonkabohne, Orangenschale, Sumach, Thymian, Pfeffer und Wattle-Seed genommen. Masse zu Tätschli formen und in einer Bratpfanne gut 15 Minuten beidseitig braten.
Rollgerste gut waschen, mit einer Zwiebel im Öl scharf anbraten, mit doppelter Menge Wildbouillon ablöschen und gut 30 Minuten (bis das Wasser weg ist) köcheln lassen.
Die geschnittenen Topinambur in Butter anbraten, salzen und zugedeckt erwärmen.
Für die Sauce habe ich von Knorr die Bratensauce S’Wunder genommen, mit einem Wasser-Rahm-Gemisch aufgekocht und mit der Würzmischung «Glorious Sauce» von 1001 Gewürze abgeschmeckt.

War ein super Mittagessen – ganz ehrlich. Vorallem die Hacktätschli sind mir so gut gelungen, dass ich die bestimmt wieder einmal nachkochen werde. :-)

Lust auf Kalorien ohne Ende?

6 Apr

Meine Vernunft sagt mir auch immer wieder, dass ich es bleiben lassen sollte, aber der Schlorzifladen schmeckt einfach sooooooo lecker!

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Das Rezept dazu findet Ihr hier

Chnöiblätze

1 Feb

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400 g Mehl
3 Eier
60 g Butter
30 g Sahne
30 g Zucker
3 EL Kirsch
Kokosfett zum Ausbacken

Eier, Butter (flüssig), Sahne, Zucker und Kirsch gut mischen. In das Mehl eine Mulde machen und die Flüssigkeit hineingiessen – zu einem geschmeidigen Teig verkneten. In Folie im Kühlschrank mindestens 1 Stunde kühl stellen. Aus dem Teig eine Rolle formen und in 14-20 Stücke schneiden (je nach gewünschter Grösse und Dicke der Küchlein). Teig ganz dünn auswallen und auf einem Küchentuch über dem Knie hauchdünn ziehen. Chnöiblätze im Kokosfett (170° C) ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

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Das erste Mal

26 Jun

Also ich weiss ja nicht, woran Ihr jetzt denkt, aber wenn ich jetzt so an das erste Mal denke, dann habe ich dieses Bild vor Augen.

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Heute ist in meiner Küche nämlich die erste Roulade meiner Koch- und Back-«Karriere» entstanden. Eine Brombeer-Roulade. Die Brombeeren sind zwar noch nicht reif, aber dieses Jahr ist eine so grosse Ernte zu erwarten, dass ich unbedingt noch die letztjährigen Bestände aus dem Tiefkühler verwerten muss. Das Rezept habe ich auf swissmilk.ch gefunden und an die Lebensmittelbestände meines Haushalts angepasst.

Brombeer-Roulade – Rezept für ca. 12 Stück
Für das Biskuit: 4 Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen, 80 g Zucker mitschlagen, bis die Masse glänzt. 4 Eigelb, die abgeriebene Schale einer Limette und ein Briefchen Safran (gemahlen) darunter rühren. 80 g Zopfmehl mit ½ TL Backpulver gut vermengen und unter die Masse ziehen. Auf einem Blech (mit Backpapier belegt) rechteckig ausstreichen. Ich habe das mit Hilfe eines – seit Jahren unbenutzten – Rouladen-Gadgets (Silikonrahmen) von Betty Bossy gemacht. Ziemlich praktisch das Ding… In der Mitte des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens 10-12 Minuten backen. Biskuit auf dem Papier auf die Küchenabdeckung gleiten lassen, mit dem umgekehrten Blech zudecken und auskühlen lassen.
Für die Füllung: 250 g Halbfettquark, 100 g Crème Fraîche, 60 g Zucker und 1 EL Limettensaft verrühren. Biskuit umgekehrt auf ein weiteres Backpapier legen und mit 2 EL Grand Marnier beträufeln. Füllung auf dem Biskuit ausstreichen und das Ganze mit 250 g Brombeeren belegen. Mit Hilfe des Backpapiers das Biskuit straff aufrollen und im Kühlschrank kühl stellen. Ich habe die Roulade zusätzlich noch mit einer Lage Frischhaltefolie eingewickelt, weil ich der Sache nicht traute. :o)

Nach meinem gesunden Abendessen durfte ich dann auch mit gutem Gewissen zweit Stücke wegdrücken. Leeeeeeeeeeecker!

Mein Training heute? Garten!

10 Jun

Eigentlich sollte ich jetzt am Laufen sein. Aber a) ist mir noch zu warm und b) hatte ich heute Gartentraining – das reicht. Ich habe mir aber ganz, ganz, GANZ fest vorgenommen, dass ich morgen früh, so um sieben Uhr, eine Runde traben werde. In meinem Gärtchen sind heute die letzten paar Meter Unkraut verschwunden und die ersten paar Wege fertig geworden. Ein bisschen schief, wie alles, aber sie gefallen mir.

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Meine Kürbisse haben sich auch endlich entschlossen, doch noch zu keimen und ein einziger Zierlauch (von 6) geruht zu blühen. Es geschehen noch Zeichen und Wunder. ;-) Die Lilien blühen jetzt alle – zu den blau-gelben haben sich noch so gelb-orange-braune dazugesellt.

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Diättechnisch war ich heute äusserst gesund unterwegs: Zum Frühstück wieder ein grüner Smoothie, dieses Mal mit Spinat, Avocado, Banane, Pfirsich, Molke, einer Prise Salz und ordentlich Chili. Beim Mittagessen hat mich Marlies mit Ihren Linsenpuffern inspiriert. Ich hatt keine gelbe Linse, aber grüne. Ausserdem gab ich noch ein Ei rein, ordentlich Kräuter aus dem Garten, etwas Limette, Zitronengras, etwas Curry, einen Hauch Zimt und eine Prise Chili. Dazu eine Tomate und Kräuterquark mit ordentlich Knobi.

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Gerade eben habe ich mir drei Gläser Erdbeer-Himbeer-Smoothie reingedrückt, mit Erdbeeren aus dem Garten. Herrlich erfrischen bei diesen Temperaturen. Und jetzt ist noch eine letzte Gartenrunde angesagt, bevor mir dann fast die Hände abfallen und der Rücken schlapp macht.

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