Tag Archives: Muskelkater

Hin und her und hin und her und…

9 Sep

Gestern vier Felder gegrubbt, heute Muskelkater im linken Oberschenkel, weil die Kupplung des Traktors so schwergängig ist. *uff*, sage ich da nur. Aber eine schöne Arbeit ist es trotzdem. :-)

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Tritt in den Hintern

18 Mai

Nachdem mich mein Schweinehund in den letzten drei Wochen fest im Griff hatte und ich – bis auf die kurze Lauf-Gegenwehr vor zwei Wochen – kein einziges Mal sportlich aktiv war, verpasste ich diesem lästigen Tier heute endlich einen richtig festen Tritt in den Allerwertesten. War auch Zeit, denn wenn nicht heute, dann hätte ich die ganze Lauferei und den Halbmarathon vom 1. Juni (schluck, das ist ja bald) gleich komplett abhaken können. So besteht nun aber Hoffnung, dass ich meinen Durchhänger wieder auffangen kann – auch dank des schönen Wetters. Ich bin nun mal eine Schönwetter-Läuferin. Regen würde ja noch angehen, aber die Kälter der letzten Wochen war einfach too much für mich. Heute bin ich also die Halbmarathonstrecke in Winterthur abgelaufen – ohne die Hin- und Herschlenker der Töss entlang. Die waren mir heute zu doof, ausserdem kenne ich sie von vorletztem Sonntag und kann sie dann ablaufen, wenn es «ernst» wird. Der letzte Teil der Strecke ist glücklicherweise nicht ganz so arg, wie befürchtet. Es sind nur ein paar kleine Steigungen drin, die ich notfalls walkend hinter mich bringe. Die letzten zwei Kilometer hingegen ziehen sich unheimlich in die Länge – fand ich heute. Wobei ich dieses Gefühl fast immer habe, wenn ich beim Laufen auf der «Zielgeraden» bin. Ist so ein Kopfding, das ich noch in den Griff bekommen möchte.

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Die Strafe für die Schweinehundfraternisierung spüre ich übrigens bereits jetzt: Hallo Muskelkater! Ist schon gemein, wie schnell sich Körper und Kondition an das süsse Nichtstun gewöhnen.

Aktiv im Urlaub

20 Apr

Trotz meines massiven Muskelkaters von meinem Bergrunterlauf von vorgestern hatte ich beschlossen, auf den sonntäglichen Long Jog doch nicht zu verzichten. Auf den ersten drei Kilometern bin ich zwar fast abgebrochen, doch danach habe ich die Schmerzen in den Beinen kaum mehr gespürt. Und das beste ist: wenn ich mich so weiterentwickle, dann könnte ich die 2h 15 min beim Halbmarathon am 1. Juni möglicherweise doch unterbieten. Das macht mich ein ganz klitzekleinbisschen stolz, wenn ich so an die Anfänge vor knapp vier Monaten denke. :-)

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Das schöne Wetter am Nachmittag lockte mich dann trotz ausgesprochenen Bewegungswiderwillens doch noch in die Höhe: mit dem Korblift liess ich mich auf die Leiteralm gondeln und fotospazierte dann über Hochmut und den Felsenweg (nichts für Leute mit Höhenangst) zurück nach Vellau.

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Dummerweise ist mir heute so richtig bewusst geworden, dass ich halt doch ein bisschen faul bin, bzw. dass mein innerer Schweinehund sehr viel mehr Macht über mich hat, als mir lieb ist. Denn beim Sport oder auch bei Bewegung allgemein verlasse ich meine Komfortzone höchst selten. Das will ich möglichst bald noch ändern. Und zwar mit Berghochlaufen anstelle Berhochfahren oder mit Joggingstrecken, die nicht flach oder leicht abschüssig verlaufen. Ansonsten muss ich mich ja nicht wundern, wenn ich konditionell kaum mehr Fortschritte mache. Nämlich! ;-) Ob ich morgen überhaupt noch irgendwelche Schritte mache, wird sich zeigen. Momentan ist der Muskelkater in meinen Waden und meinen Oberschenkeln nämlich so heftig, dass ich kaum mehr aufstehen kann. Das sind so diese Momente in denen ich wirklich froh bin, dass nirgends eine versteckte Kamera angebracht ist. *lach*

Jupiduu, wie geil ist das denn!?!

9 Jan

Das muss ich gerade als erstes loswerden, weil das ja so abgefahren ist. Ich also heute Abend mit Muskelkater vom Kung-Fu-Probetraining von Dienstag ins Karate-Probetraining. Ganz ehrlich dachte ich, dass ich mir die «Übung» eigentlich sparen könnte, da meine Beweglichkeit eh stark eingeschränkt ist. Hihi, falsch gedacht. Mir hat das Training aber so etwas von geholfen, ich glaube das ja selber noch gar nicht.  Bis auf ein leichtes Ziehen in der rechten Wade spüre ich nix mehr. Wenn das mal nicht super ist! Auch erstaunlich finde ich, dass sich mein Körper nach über 20 Jahren immer noch an Bewegungsabläufe im Karate erinnert. Das scheint dann der Vorteil von «jahrelangem» Drill zu sein. Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich wieder mit Karate anfangen möchte. Vom Trainingseffekt her ist es zwar klasse, ich war nach dem Training auch wieder ziemlich geschlaucht. Aber irgendwie scheint es mir auch recht fade zu sein. Wenn ich es mit Kung Fu vergleiche. Hmmm. Naja, mal schauen. Nächste Woche Montag folgt das nächste Kung Fu-Probetraining in einer anderen Schule und am Mittwoch dann noch ein weiteres Karate-Training in einer anderen Schule, die anscheinend einen anderen Stil vermittelt, als die heutige. Über mangelnde Bewegung kann ich mich momentan auf jeden Fall nicht beklagen. Und weil ich gerade so «im Schuss» bin, werde ich morgen gleich noch mal eine klitzekleine Runde joggen gehen.

Menütechnisch war ich heute sehr experimentell unterwegs – jedes der vorgesehenen Gericht habe ich noch irgendwie abgeändert, weil mir hier eine Zutat gefehlt hat, da noch etwas da war, was weg muss, und ich heute gerade so überhaupt keine Lust auf aufwändigeres Geköche hatte.

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Hüttenkäsebrot mit Mango – Rezept für eine Portion (ca. 275 kcal)
Auf 1 Scheibe Pumpernickel (50 g) 100 g Hüttenkäse verteilen, mit 2 TL Bierhefe, Salz und Pfeffer würzen und mit 80 g Mango garnieren. Dazu habe ich mir 1 dl frischen Orangensaft gepresst.

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Lachs auf Würzgemüse – Rezept für eine Portion (ca. 490 kcal)
175 g Lachsfilet (ohne Haut) nach belieben würzen und bei 200 Grad im Backofen 10-15 Minuten garen.
100 g Lauch und 150 g Zucchini in mittelgrosse Stücke schneiden und mit einer gehackten Knoblauchzehe bei mittlerer Hitze in ½ TL Olivenöl andünsten. 1.5 dl Gemüsebouillon, Salz, Pfeffer und Curry zugeben und zugedeckt 8-12 Minuten dünsten. Nach der Hälfte der Zeit 100 g vorgegarte Gnocchi dazugeben. Mit Zitronensaft und Gewürzen abschmecken und mit Lachs servieren.

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Spargel-Salat mit Pouletbrust und Pinienkernen – Rezept für eine Portion (ca. 350)
125 g Pouletbrust mit Salz und Chiliflocken würzen, bei 200 Grad im Backofen 30 Minuten garen.
350 g Spargel (ich hatte nur noch wenig Spargel und habe deswegen 100 g frischen Rosenkohl aus dem Garten dazugegeben) in mundgerechten Stücken in Bouillon ca. 6-8 Minuten garen. 3-4 EL Spargelsud auffangen, Spargel abgiessen, kalt abspülen und abtropfen lassen. Spargelsud, 1 TL Sojasauce, 1 TL Zitronensaft, 2 TL Bierhefe und 1 TL Senf verrühren, mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika würzen und mit dem Spargel vermischen. Poulet in Stücke schneiden und mit dem Spargelsalat anrichten. Mit 2 TL gerösteten Pinienkernen garnieren.

Da liegen ja sogar Naschis drin

8 Jan

Tag 8 meiner Diät und noch zwei Tage bis zum Fasten. Heute Morgen wieder mit meinem geliebten Schwarzen Tee. Ich muss dann noch früh genug darauf verzichten. *grins* Die Hirsespeise fand ich total lecker – ich glaube ich sollte mir wirklich angewöhnen, am Morgen ordentlich zu essen.

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Waldbeer-Hirsespeise – Rezept für eine Portion (ca. 350 kcal)
50 g Hirse nach Packungsanweisung zubereiten. 2-3 EL Hirse (ca. 60 g) abnehmen und mit dem Saft einer Orange und 150 g Hüttenkäse mischen. 150 g TK-Waldbeeren mit 1-2 TL Ahornsirup mischen und in einem kleinen Topf erwärmen, auf die Hirse-Käsemischung geben.
Restliche Hirse für das Mittagessen hernehmen.

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Mango-Curry mit Hirse – Rezept für eine Portion (ca. 330 kcal)
1 Tomate, 1 Zwiebel und 150 g Karotten in grobe Stücke schneiden. Zusammen mit 10 g gehacktem Ingwer in ½ EL Rapsöl andünsten. Salzen und mit 1 TL scharfem Curry bestäuben. 1 dl Gemüsebrühe dazugeben und zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 10-15 Minuten garen. Hirse und Mangowürfel zugeben, mit Gewürzen abschmecken. Beim Anrichten 1 EL Naturjoghurt dazugeben.

Am Nachmittag war ich nur mal kurz im Garten – irgendwie hatte mein Körper noch genug Bewegung von gestern. *grins* Den Muskelkater in der Po-Region kenne ich ja bereits, aber der in den Waden ist total fies. Und die Schmerzen im Nacken, genauer in der Region des 7. Halswirbels, finde ich auch doof. Aber nu. Da muss ich durch. Selber Schuld, habe ich mich so lange gehen lassen. Damit ist jetzt wieder Schluss, jawohl! Morgen steht bereits das nächste Probetraining an – Karate. Das wird lustig. Ich bin gespannt, wieviel bei mir von früher (über 20 Jahre her) noch hängen geblieben ist.
Am Nachmittag war mir dann mordsmässig nach etwas Süssem. Und so gönnte ich mir ein Pick up (148 kcal). Davon habe ich ja unvorsichtigerweise wegen eines Angebotes 3 Pack eingekauft. *seufz* Aber ich wusste, dass dieses locker in meinen heutigen Diätplan passt. So empfinde ich das Abnehmen wirklich nicht als lästig, wenn ich sogar mit gutem Gewissen einen Schokoriegel essen darf.

Das Abendessen, das war so richtig mager. Unter Anderem weil mir ein paar Zutaten fehlten. Macht nix, geht auch ohne. Herausfordernder war das Ei, das ich zu pochieren hatte. Ein absolutes Novum für mich. Das Ergebnis sieht denn auch nicht so lecker aus (auch von den Farben her nicht). Aber geschmeckt hat die Suppe trotzdem. :-)

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Spargelsuppe mit pochiertem Ei – Rezept für eine Portion (ca. 190 kcal)
250 g Spargel und 80 g Lauch in kleine Stücke schneiden, zusammen mit 10 g Ingwer in Scheiben und 20 g Buchweizen in 4 dl Gemüsebrühe aufkochen, mit Sojasauce abschmecken und bei kleiner Stufe zugedeckt 10 Minuten garen.
In einem zweiten Topf ½ Liter Wasser mit 2 EL weissem Essig aufkochen. Ei in eine Suppenkelle aufschlagen und in die kochende Flüssigkeit gleiten lassen. Mit 2 Esslöffeln das Eiweiss um den Dotter ziehen (habe ich nicht geschafft, weil ich Angst hatte, das Eigelb zu verletzen). Nach 2 Minuten das Ei wenden und weitere 2-3 Minuten garen. Suppe und Ei in einen tiefen Teller geben.

Nachdem ich auch abends so light gespeist hatte, gönnte ich mir noch den letzten Activia Vanille-Joghurt (135 kcal) aus dem Kühlschrank. Und liege noch immer im Plan. :-) Ja und morgen wollte ich ja eigentlich wieder joggen gehen. Nachdem nun aber abends das Karate-Probetraining dazwischenkommt, werde ich mir das wohl schenken. Denke ich…

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