Tag Archives: müde

Wir faulen Studentinnen :o)

22 Nov

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Alles dreht sich…

22 Nov

…heute. Mir ist schon seit dem Aufstehen schwindelig. So bald ich den Kopf zu schnell drehe, dreht sich auch meine Umgebung – und zwar mehr, als mir lieb ist. Passend dazu die Bilder…

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Bin trotzdem arbeiten gegangen, wobei ich das lieber hätte bleiben lassen – produktiv ist anders!!! Nun versuche ich noch ein Stündchen zu schlafen, bevor ich nach Bern zu meinen Eltern fahre. So, wie sich mein Kopf zurzeit anfühlt, habe ich keine Lust auf knapp drei Stunden Autofahrt.

An Tagen, wie diesen

15 Okt

«An Tagen wie diesen, wünscht man sich Unendlichkeit», singen Die Toten Hosen. Ich frage mich an Tagen wie diesen, wie ich das alles schaffen soll. Nun ist dieser Tag ja noch nicht sehr alt, aber der Morgen ist für das gelingen eines Tages ja nicht sehr unwichtig. Und mein Morgen ist Scheisse, wenn ich das mal so unschön formulieren darf. Ich habe schlecht geschlafen, von der Arbeit geträum und fühle mich heute Morgen so energielos, wie schon länger nicht mehr. Meditiert habe ich zwar, oder mindestens den Versuch gestartet, den ich nach fünf Minuten jedoch abgebrochen habe. Zu viele Gedanken sind durch meinen Kopf geschossen, die ich nicht in den Griff bekommen habe.

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Am liebsten würde ich wieder ins Bett kriechen, mir die Decke über den Kopf ziehen und nie mehr aufstehen. Ich habe mir sogar schon überlegt, ob ich in die Firma anrufen und mich abmelden soll. Aber ich weiss ja inzwischen, dass so etwas kontraproduktiv wäre und ich mich dafür nur hassen würde. Mindestens helfen die Schmerztabletten – meine Rückenschmerzen sind nicht mehr ganz so arg, wie noch gestern. Darüber bin ich echt froh, denn dieser ständige, dumpfe Schmerz, der mich seit vielen Tagen begleitet, ist extrem anstrengend. *seufzgrummel*, ich muss mich jetzt sputen, damit ich einigermassen pünktlich zur Arbeit komme. Mal schauen, was dieser doofe Tag heute noch so zu bieten hat…

Das Aufbautraining

8 Okt

Heute Morgen fühlte sich das Aufstehen einiges harziger an, als gestern. Mein Kopf ist matschig, meine Augenlieder schwer und jede Faser meines Körpers schreit danach, sich wieder ins warme Bett zu legen. Entgegen aller Widrigkeiten bin ich doch aufgestanden und habe eine Viertelstunde meditiert. Danach fühle ich mich etwas besser.

Nachdem ich gestern Morgen auf der Arbeit nur ein paar Übungsaufgaben erledigen musste – wohl damit die Verantwortlichen sehen, ob und wie weit mein Kopf bereits wieder funktioniert – soll ich heute einen Flyer zu einem neuen Dienstleistungsangebot kreieren. Ob diese Dienstleistung dann jedoch überhaupt einmal angeboten wird, steht in den Sternen, aber das soll mir egal sein. Vermutlich ist es das beste, wenn ich mir immer wieder in Erinnerung rufe, was das überhaupt heisst «Aufbautraining». Hier geht es ja bloss darum, mich nach langer krankschreibung wieder an einen geregelten Tagesablauf zu gewöhnen. Hier soll getestet werden, bis zu wievielen Prozent ich momentan belastungsfähig bin, um danach die weiteren Massnahmen, zu denen auch die Umschulung gehört, in Angriff zu nehmen. Also auf der Arbeit bloss nicht zu viel hinterfragen, ich bin nicht dort, um irgendwelche Marketingprozesse einzuführen oder eine Reorganisation vorzunehmen. Ich bin dort, um mich nach meinem Eremitenleben langsam aber sicher wieder an ein normales Leben zu gewöhnen.

Obwohl ich gestern nicht mit vielen Leuten zu tun hatte, war ich am Mittag recht müde und schlief erst einmal ein Stündchen. Am Abend kam dann noch mein Schatz vorbei – ich wollte uns etwas Gutes kochen……und habe das Essen total versaut. Das ist mir echt noch nie passiert. Könnte bedeuten, dass mir der erste Tag doch näher ging, als gedacht. Naja, der Hunger treibt’s rein. Nach grosser Konversation war mir dann Abends doch nicht mehr zumute, so dass primär der DVD-Spieler diesen Part für uns übernahm. Mein Schatz kann heute ausschlafen, das gönne ich ihm auch sehr. Nur habe ich das Gefühl, dass ich in dem alten knarzigen Haus auf Zehenspitzen rumlaufen muss, damit er nicht aufwacht. Das empfinde ich als etwas anstrengend. Werde dann heute Mittag mal mit ihm sprechen, ob das überhaupt notwendig ist, oder ob ich mich normal bewegen darf.

Tag zwei des Aufbautrainings kann also kommen – bin mal gespannt, was der heute so alles bringt…

Von der Bouillabaisse gerettet

5 Aug

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So weit hergeholt ist das gar nicht. Ich war ja heute den ganzen Tag auf Achse. Nachdem ich im Zug mehr als schlecht geschlafen hatte, war mir am Morgen eigentlich nach einem schönen Frühstück. Nur leider gab es im Zug weder das Bauernfrühstück, das auf der Karte stand, noch die Croissants. Ich musste mich mit einem scheusslichen Kaffee, einem trockenen Brötchen und – immerhin – einem Orangensaft begnügen. Nach dem Einchecken im Hostel kam die Alsterrundfahrt, bei der ich mehrheitlich stand, weil sonst auf jedem Bild irgendwelche Arme, Köpfe oder die Reling zu sehen gewesen wäre. Danach schaufelte ich in Rekordzeit eine kleine Portion Kartoffelsalat mit Wienerwürstel in mich rein (ich mag diese Würste eigentlich nicht so, aber was soll’s: der Hunger treibt’s rein) und trabte mit neuer Energie endlos lange durch Planten un Blomen, schlenderte durch die Speicherstadt und hetzte zu guter Letzt in den Saturn, um mir einen Adapterstecker zu kaufen. Zurück im Hostel war ich platt wie eine Flunder und wenn ich den Wecker nicht gestellt hätte, wäre bei mir um 18 Uhr wohl Lichterlöschen gewesen.

So aber quälte ich mich noch einmal hoch, um in Blankenese das Treppenviertel und den Sonnenuntergang zu suchen. Das Treppenviertel habe ich gefunden, den Sonnenuntergang nicht. Nachdem ich gefühlte 10’000 Treppenstufen hoch und runtergerannt bin, gönnte ich mir auf dem Süllerberg ein Alsterwasser und dachte mit Grauen daran, dass ich den ganzen Weg zurück zur S-Bahn unter die Füsse nehmen muss. Zum Glück gibt es die freundlichen Hamburger, die sich meiner erbarmten und mich mit dem Auto direkt vor den Bahnhof chauffierten. Hut ab! Inzwischen war nach 21 Uhr und mein Magen hing mir schon ziemlich tief in den Kniekehlen. Der Plan war, in der Speicherstadt etwas essen zu gehen. Nicht berücksichtigt hatte ich dabei die Tatsache, dass die Küchen um 22 Uhr ihre Tore dicht machen. Alleine im «Schönes Leben» hatte man Mitleid mit einer ausgehungerten Schweizerin und servierte mir eine leckere Bouillabaisse mit Brot und einer Aioli-Sauce. Ich glaube, so etwas Gutes habe ich schon lange nicht mehr gegessen. :-)

Mein Fazit zum ersten Eindruck in Hamburg: Die Leute hier sind wirklich sehr, sehr freundlich, hilfsbereit und aufmerksam. Und: in der Innenstadt scheinen am Abend die Bürgersteige hochgeklappt zu werden. Es ist nichts, aber gerade wirklich nichts los. Nicht dass mich das sonderlich gestört hätte – ich mag es ja gerne ruhig. Aber etwas irritiert war ich deswegen schon. Mal schauen, ob ich mir an einem der Abende St. Pauli und Co. antun mag. Für heute habe ich erst einmal genug. Meine Füsse haben keine Lust mehr, auch nur noch einen einzigen kleinen Schritt zu tun. Und diesen Gefallen mache ich ihnen gerne. ;-)

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