Tag Archives: laufen

Brav, brav,…

11 Jun

…aber anstrengend. Vielleicht sollte ich doch ins Flachland ziehen. ;o)

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Kampf im Kopf

8 Jun

Heute hätte ich während des Laufens ja unheimlich gerne meine Hirnströme messen lassen, um zu sehen, was da in meinem Kopf so abgeht, wenn ich mich mit meinem inneren Schweinehund kabble. So richtig Lust auf Laufen hatte ich heute Morgen ja nicht. Erstens hätte ich gerne etwas länger geschlafen, zweitens zeigte das Thermometer bereit um 9 Uhr 25 Grad an (bei mir auf dem «Berg») und drittens wäre gegen einen faulen Sonntag grundsätzlich auch nichts einzuwenden gewesen. ;-) Aber nu, hilft ja alles nix, rein in die Laufklamotten und los. Auf dem Plan standen 12.5 km und ich wollte mich heute wirklich an den Plan halten, wonach ich auf halber Strecke so ein Energiegel essen sollte und regelmässig trinken und so. Es war heiss, beim Laufen. Eine Temperaturanzeige unterwegs lachte mir mit 28 Grad entgegen. *schmacht* Und dann kam der Zeitpunkt für das Gel und ich weiss, dass ich so etwas nie mehr zu mir nehmen werde. Diesen süss-pappigen Geschmack bekommt man ja nicht mehr aus dem Mund. Selbst nach tüchtigem Gurgeln nicht. *igitt* Wie kann man nur! Danach sackte meine Motivationskurve zusehends ab und nach 8 km gab ich meinem Schweinehund nach…

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…ärgerte mich aber bald über mich selber und beschloss – nach einigen internen Kämpfen – doch noch wieder weiterzulaufen. Sogar aufwärts, das soll etwas heissen! :-)

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Beim steilsten Stück, einen Kilometer vor dem Ziel, knickte ich dann doch wieder ein und spazierte zurück. Macht aber nichts, denn immerhin habe ich meinem Schweinehund heute zweimal ordentlich eins auf die Nase gegeben. Den werde ich schon noch abrichten – früher oder später. :o)

Wochenrückblick #14

2 Jun

Nachdem ich meine 10 Kilogramm sozusagen in trockenen Tüchern hatte, sind meine Vorsätze und damit auch die Wochenrückblicke etwas in Vergessenheit geraten. Auch meine Menüpläne, der Trainingsplan, die Achtsamkeit und was weiss ich noch alles. Ich habe also alles wieder etwas schleifen lassen. Ohne Pläne scheine ich eine gewisse Routine einfach nicht aufrecht erhalten zu können. *tststststs* Also werde ich noch einmal einen weiteren Versuch mit Plänen starten. Und hoffen, dass ich irgendwann in Zukunft vielleicht auch einmal ohne Pläne eine gewisse Routine in mein Leben bringen kann. Klar, dass dieser erneute Effort nicht einfach so aus heiterem Himmel kommt. Auslöser sind die Fotos vom Winterthur Marathon von Alpha Foto.

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Ich habe immer noch mehr als nur ein bisschen zu viel auf den Rippen. Klar ist auch die Weste mit den vollgestopften Taschen, die ich trage, nicht gerade figurbildend. Aber sie darf als Ausrede nicht herhalten. *grummel* Nachdem ich mir die Bilder angeschaut habe bin ich gleich mal auf die Waage gestiegen, mit der Befürchtung, dass ich in den letzten Wochen bereits wieder ordentlich an Gewicht zugelegt habe. Ist aber nicht so. Es sind nur knapp 500 Gramm mehr. Diesbezüglich also Entwarnung. Aber: für mich bedeutet das, dass noch einmal 10 kg runter müssen – komme, was wolle. Und dass ich mich sportlich nicht nur der Ausdauer für den nächsten Lauf widmen sollte (habe mich für den Greifenseelauf im September angemeldet), sondern vorallem auch gewissen Problemzonen (Bauch, Beine, Po, die Klassiker bei Frauen halt). Die sind auf dem nächsten Bild übrigens sehr gut zu erkennen. *brrrrrrrr*

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Mein Gärtchen wird mir bei meinen Diätplänen übrigens guten Dienst leisten. Mindestend dann, wenn das Gemüse so wächst, wie ich es mir wünsche. :-) Womit ich mich aber stark auseinandersetzen muss, ist mit meinem inneren Schweinehund. Der hat sich nämlich in den letzten Wochen wieder so sehr aufgeplustert, dass er kaum zu ignorieren war. Vorallem wenn das Wetter schlecht ist, dann klammert sich dieses Vieh an meine Beine und hindert mich daran, das Haus zu verlassen. Ist das nicht fies? Also her mit den Strategien, um ihn auch in solchen Situationen abschütteln zu können.

Zuerst muss ich mich aber intensivst mit den anstehenden Prüfungen in zwei, bzw. drei Wochen kümmern. In den meisten Modulen scheine ich zwar ziemlich gut unterwegs zu sein, aber eben nicht in allen. Und so ganz alleine auf meinen momentanen Eindruck sollte ich mich dann doch nicht verlassen. Also auf, auf – es gibt viel zu tun… :o)

Der Halbmarathon wackelt

31 Mai

Morgen findet eigentlich der Winterthurer Marathon statt, an dem ich meinen ersten offiziellen Halbmarathon mitlaufen will. Also nicht eigentlich, denn der Marathon findet so oder so statt. Und auch ich werde so oder so an den Start gehen. Nur ist nicht so ganz klar, wie der Lauf für mich enden wird, denn sowohl die Vorbereitung in den letzten vier Wochen, als auch die körperlichen Voraussetzungen scheinen eher suboptimal zu sein. Trainingstechnisch habe ich in den letzten vier Wochen echt stark abgebaut. Ich hatte einfach so gar keine Lust, mich bei dem schlechten Wetter in die Laufklamotten zu stürzen und bei Regen und/oder Kälte laufen zu gehen. Die wenigen schönen Tag nutzte ich dann für meinen Garten und hatte danach meist auch keine Lust mehr, laufen zu gehen. Insgesamt bin ich so im Mai auf ca. 7 Trainings gekommen. Tja. Aber: das alleine wäre ja nicht tragisch, denn auch so könnte ich mich beim Lauf durch die ganzen 21 km durchbeissen – das Tempo ist letztendlich dann ja nebensächlich. Die unsichere Variable, die mich momentan begleitet, ist meine Lunge. Vor gut einer Woche musste ich das Belastungstraining abbrechen, weil ich einen Asthma-Anfall hatte. Nun ist das für mich ja nicht etwas ganz Neues, denn meine Atemwege waren und sind bei mir schon immer ein Schwachpunkt. Als Kleinkind litt ich oft unter Pseudokrupps und als Kind/Jugendliche musste ich mich im Frühsommer allergisch bedingt mit Belastungs-Asthma rumschlagen. Eigentlich dachte ich, dass sich dieses Asthma mit zunehmendem Alter verwachsen hat. Auf jeden Fall hatte ich nie mehr diese extremen Beschwerden, die mich als Jugendliche nach sportlicher Belastung sogar ins Krankenhaus brachten. Umso überraschter war ich also von diesem Anfall. Normalerweise würde man in einer solchen Situation zu Ventolin greifen und hätte die Situation in kürzester Zeit wieder im Griff. Da für mich Asthma jedoch kein Thema mehr war/ist, steht so etwas bei mir zuhause nun mal nicht rum. Also kämpfte ich ziemlich lange und mit verschiedenen Strategien (inhalieren, autogenes Training) damit, meinen Atem wieder in den Griff zu bekommen, was mir dann glücklicherweise auch gelang. Nach diesem Erlebnis beschloss ich, bis morgen kein Training mehr zu machen, um meine Lunge zu schonen. Denn noch einen Tag später merkte ich, dass mir das Atmen etwas schwerer fällt. Gestern nun musste ich nach der Vorlesung auf den Zug sprinten. Keine lange Strecke – mag es ein Kilometer sein. Aber absolviert in einem hohen Tempo. Bereits auf den letzten paar Metern merkte ich, wie sich meine Atemwege verengten und wie meine Arme und Beine schwer wurden und mein Atem pfiff: schon wieder ein Asthmaanfall. Dieses Mal nicht zuhause, wo ich ungestört vor mich hin röcheln konnte, sondern im Zug (den ich erwischt habe), wo andere Leute verwundert den Kopf nach mir drehten. Für mich ist das jetzt total ärgerlich, denn anscheinend ist dieses doofe Asthma nicht weg, sondern in den vergangenen Jahren nur nicht zum Vorschein gekommen, weil die Bedingungen zum Auslösen eines Anfalls nicht vorhanden waren: Frühsommer, Allergie-Erreger (irgendwelche Sporen) und höhere sportliche Belastung. Für meinen Halbmarathon morgen bedeutet das, dass ich damit rechnen muss, innerhalb der Strecke den Lauf abzubrechen, weil meine Lunge nicht mitspielt – ich könnte echt k*****! Ich hatte mir noch überlegt, heute einen Arzt aufzusuchen, um mir Ventolin verschreiben zu lassen. Denn auch jetzt huste ich noch, meine Nacht war sehr unruhig und die Lunge fühlt sich sehr belegt an. Aber so kurzfristig und dann auch noch zu einem fremden Arzt ist nicht so mein Ding. Sicher werde ich aber nächste Woche einen Termin ausmachen, um in den kommenden Wochen gegen Asthmaanfälle gewappnet zu sein. Und ich werde mich auf jeden Fall für einen Halbmarathon im Herbst anmelden, wenn die – nicht von mir beeinflussbaren – Rahmenbedingungen für mich besser sind.

Tritt in den Hintern

18 Mai

Nachdem mich mein Schweinehund in den letzten drei Wochen fest im Griff hatte und ich – bis auf die kurze Lauf-Gegenwehr vor zwei Wochen – kein einziges Mal sportlich aktiv war, verpasste ich diesem lästigen Tier heute endlich einen richtig festen Tritt in den Allerwertesten. War auch Zeit, denn wenn nicht heute, dann hätte ich die ganze Lauferei und den Halbmarathon vom 1. Juni (schluck, das ist ja bald) gleich komplett abhaken können. So besteht nun aber Hoffnung, dass ich meinen Durchhänger wieder auffangen kann – auch dank des schönen Wetters. Ich bin nun mal eine Schönwetter-Läuferin. Regen würde ja noch angehen, aber die Kälter der letzten Wochen war einfach too much für mich. Heute bin ich also die Halbmarathonstrecke in Winterthur abgelaufen – ohne die Hin- und Herschlenker der Töss entlang. Die waren mir heute zu doof, ausserdem kenne ich sie von vorletztem Sonntag und kann sie dann ablaufen, wenn es «ernst» wird. Der letzte Teil der Strecke ist glücklicherweise nicht ganz so arg, wie befürchtet. Es sind nur ein paar kleine Steigungen drin, die ich notfalls walkend hinter mich bringe. Die letzten zwei Kilometer hingegen ziehen sich unheimlich in die Länge – fand ich heute. Wobei ich dieses Gefühl fast immer habe, wenn ich beim Laufen auf der «Zielgeraden» bin. Ist so ein Kopfding, das ich noch in den Griff bekommen möchte.

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Die Strafe für die Schweinehundfraternisierung spüre ich übrigens bereits jetzt: Hallo Muskelkater! Ist schon gemein, wie schnell sich Körper und Kondition an das süsse Nichtstun gewöhnen.

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