Tag Archives: jäten

Bittersüsses Landleben

21 Apr

Obwohl das Landleben durchaus bitter sein kann – vorallem in den letzten zwei Tagen…ich sage nur Mohnfeld «jäten» – möchte ich es nicht missen. Noch weniger, wenn sich solche Stimmungsbilder zeigen. Dann kann ich gar nicht begreifen, dass es Leute gibt, die das Land nicht mögen. :o)

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Des Gärtners Frust…

18 Jun

Ich kaufe NIE mehr billige Gemüseerde!

Die Grossen? Gewollt.

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Die Kleinen? Nicht gewollt. Ich weiss noch nicht einmal, was das ist. Aber das ganze Beet ist voll damit – wie wenn ich das Zeug breitwürfig gesät hätte. *grummel*

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Also lieber mal ein paar Franken mehr bezahlen, als ewig lange Unkraut zupfen…

Gartentag

12 Mrz

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Der heutige Tag stand ganz unter dem Thema «Garten». Alle Rosenbüsche sind zurückgeschnitten, der «Genussteil» des Gartens vom Unkraut befreit, der letzte Rosenkohl gepflückt und alle Pflanzenüberreste im Nutzgarten ausgerissen. Den Christrosen habe ich auch ein Plätzchen gefunden, ebenso wie dem Bärlauch, den mir meine Eltern zum Einpflanzen von zuhause mitgebracht haben. Auch bei mir blüht inzwischen so einiges, allen voran die Krokusse. Die sind in den letzten Tagen regelrecht «explodiert». Die Schneeglöckchen sind bereits verblüht, ebenso die Schneebrecher. Aber in der Wiese recken viele Gänseblümchen die Köpfe nach oben, da und dort blühen wilde Stiefmütterchen und auch die wilden Schlüsselblumen zeigen sich da und dort.

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Wenn das Wetter so bleibt, blühen in den nächsten Tagen die Osterglocken und auch die Hyazinthen sind auf einem guten Weg. Heute habe ich ausserdem die Anzuchtschalen aus dem Keller geholt: dieses Jahr will ich einige meiner Sämerein vorziehen und nicht direkt im Garten säen. Das scheint mir schneckentechnisch die bessere Variante zu sein. Ausserdem bleibt mir so mehr Zeit, um den Garten noch einmal komplett umzustechen. Die Schwielen an den Händen spüre ich bereits beim Gedanken daran. ;-)

Auch wenn die Arbeit im Garten immer wieder gut anstrengend ist, fühle ich mich danach immer total erholt. Ausserdem finde ich es schön, wenn ich nach der Arbeit sehe, was sich alles getan hat. Insofern ist so ein Gartentag immer wieder ein befriedigendes Erlebnis…

Von wegen Arbeit macht selig :-(

6 Jun

Nach sechs Stunden Gartenarbeit fühle ich mich weit davon entfernt, selig zu sein. Ich fühle mich mehr, wie wenn eine tonnenschwere Dampfwalze einmal kurz über mich rübergewalzt ist. Nicht nur mein Körper fühlt sich zerschlagen an, sondern auch mein Kopf. Hab wohl zu viel Sonne erwischt, heute. Dafür spricht auch der Sonnenbrand an den Armen, im Nacken und am unteren Teil des Rückens. Morgen werde ich wohl ein Shirt anziehen müssen, das etwas länger geschnitten ist. :-/

Und noch immer bin ich nicht durch mit dem Unkraut jäten. Obwohl ich doch heute wieder eimerweise Material weggetragen habe. Nimmt denn das kein Ende?!Dafür weiss ich jetzt, dass in der einen Ecke des Gartens total viele Erdbeeren stehen. Also, noch sind es keine Erdbeeren, aber es werden hoffentlich welche. :-) Das Positive an der Plackerei ist, dass ich heute bestimmt wieder ohne Medi einschlafe. Und vielleicht von einem unkrautfreien Garten träume…

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Zur Belohnung für einen arbeitsreichen Tag habe ich mich am Abend hinters Häuschen gesetzt und den wieder supertollen Sonnenuntergang genossen. Das ist echt fast wie Urlaub – besser als Kino.

Müde bin ich, geh‘ zur Ruh‘,…

6 Mai

…schliesse beide Äuglein zu. Lass den Mond am Himmel steh’n und die stille Welt beseh’n.

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Wollte ich wirklich ein Haus mit Garten? Diese Frage habe ich mir heute nicht nur einmal gestellt. Ich fürchte ja, dass mein Garten aus 90% genmanipuliertem, schnellwachsendem Turbounkraut besteht. Vielleicht entsteht dieser Eindruck jedoch nur deshalb, weil meine Vormieter in den letzten vier Jahren schätzungsweise maximal einmal gejätet haben. Ich staune immer wieder, was unter dem Grün zum Vorschein kommt: zum Beispiel ein riesiger Haufen mit Steinen. Mitten im Garten. Häääääh? Oder eine Hand voll rostiger Nägel – lang und spitz. Tssssss. Aber da muss ich jetzt durch. Einmal eine grosse, ach, was sage ich, eine riesige Anstrengung und danach der pure Genuss. *hoff* Damit ich nicht den Moralischen bekomme, habe ich heute auf jeden Fall schon mal etwas angepflanzt: Tomaten (in dem Mini-„Gewächshaus“) an der Scheune und Salat im Frühbeet. Juhuii. Bin ja mal gespannt, ob das dann auch wächst. Oder ob alles vom Unkraut verschlungen wird.

Ich für meinen Teil bin schon wieder reif für die Insel. Ääh, für’s Bett, wollte ich sagen. Körperlich fit ist anders. Vor allem diese miesen, fiesen seitlichen Bauchmuskeln, die haben es in sich. Husten und Lachen geht gar nicht. Wobei ich beim Lachen nur den Unkrauthaufen anschauen muss und dann vergeht es mir gleich wieder. Falls das Wetter morgen kein Nachsehen hat mir mir, geht es denn auch im gleichen Tempo weiter. Am Mittwoch will ich nämlich mit Lene in ein Gartencenter fahren, um Material für’s Gärtchen zu besorgen. Damit mir über Auffahrt nicht langweilig wird. Man, hat der Scherz einen Bart!

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