Tag Archives: Geniessen

Das Leben geniessen!

20 Apr

Das wird sich Zingaro heute gedacht haben. So, wie er sich in der warmen Sonne geräkelt hat. Dann ein kleiner Kampf mit seinem Schwanz, die eine oder andere Attacke auf die Kamera und am Schluss noch seine Streicheleinheiten bei mir abgeholt. Ah ja, und dann natürlich noch Abendessen für den Herrn – ist ja klar. Katze sollte ich sein. :o)

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Genuss pur(r)

14 Jan

Von meinen Katzen kann ich wirklich viel lernen. Zum Beispiel das Geniessen. Wenn ich sehe, wie sich Robinson geniesserisch im Katzensofa räkelt, dann bleibt keine Frage mehr offen.

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Und Freitag treibt das Geniessen noch auf die Spitze. Der lässt sich neuerdings wie ein Baby durch das Haus schleppen – schön eingepackt ins Gilet. Ganz freiwillig habe ich das jedoch nicht gemacht, denn er hat mich so lange geärgert und geärgert und geärgert, bis ich mir diese Variante habe einfallen lassen. So hat er seinen Willen nach Aufmerksamkeit von Dosie und ich kann trotzdem die Dinge erledigen, die ich erledigen will. Vielleicht sollte ich so ein Baby-vor-dem-Bauch-Trageding kaufen – dann rutscht Monsieur auch nicht nach unten weg. ;-)

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Herausforderung Dreikönigskuchen

6 Jan

Ich hatte mir vorgenommen, heute einen Königskuchen zu backen. Oder mindestens ein Königsküchlein. Ungeachtet meiner Diät. Einfach so, weil ich Lust dazu hatte. Also hiess es für mich, das heutige Menü meiner Kuchenlust anzupassen. Wobei «Kuchen» für das Dreikönigsding ja eigentlich der falsche Wort ist. Aber nu.

Zum Frühstück ein Beef-Avocado-Brot – Rezept für eine Portion (ca. 275 kcal)

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1 Scheibe Pumpernickel (50 g) mit 1 TL Joghurt-Frischkäse bestreichen und mit 75 g Simmenthaler und etwas Avocado (50 g) belegen. Wer Simmenthaler nicht mag oder nicht findet, nimmt Corned Beef – dann aber nur 40 g. Brot mit einem Spritzer Zitrone, Salz und Pfeffer würzen.

Nach dem Frühstück bastelte ich dann also das Dreikönigsküchlein zum Nachmittagstee, wobei ich das Originalrezept nicht nur in der Menge nach unten korrigierte, sondern auch bei den Zutaten etwas gesünder blieb.

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Dreikönigskuchen – Rezept für 3 Portionen (ca. 285 kcal)
25 g getrocknete Cranberries in heissem Wasser ca. 1 Stunde einweichen. Für den Teig 60 g Roggenvollkornmehl, 65 g Weissmehl, 1 EL Roh-Rohrzucker, 1 EL Mohnsamen, eine Prise Salz und ½ Paket Trockenhefe mischen. 20 g flüssige Butter und 0.7 dl Milch (1.5%) dazu giessen und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur gehen lassen. Cranberries abgiessen, etwas trocken tupfen und unter den Teig kneten. Teig noch einmal aufgehen lassen.
Teig in 6 Teile schneiden, Kugeln formen, dabei den König (ich habe eine Bohne genommen) in einer Kugel verstecken. 5 Teigkugeln um die 6. anordnen (sie müssen sich leicht berühren), mit Eigelb bestreichen , mit wenig Mandelplättchen und etwas Hagelzucker bestreuen. Im unteren Teil des auf 200 Grad vorgeheizten Ofens 25-30 Minuten backen.

Ich glaube es war das erste Mal in meinem ganzen Leben, dass ich von einem Teig nicht genascht habe. *schulterklopf*

Das heutige Mittagessen war – bis auf das Gemüseschnippeln – schnell zubereitet. Und es war das perfekte Essen, um es draussen auf der Terrasse zu geniessen, im T-Shirt notabene. :o)

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Ratatouille-Gnocchi-Gratin mit Trüffel – Rezept für eine Portion (ca. 400 kcal)
1 gelbe Peperoni, 1 Zwiebel und 100 g Zucchini in grobe Stücke schneiden und in 1 TL Olivenöl andünsten. Gewürz nach Belieben und eine Handvoll halbierte Cherrytomaten zugeben und zugedeckt ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze weich kochen.
100 g Fertig-Gnocchi nach Packungsanweisung zubereiten, mit dem Gemüse mischen und in eine ofenfeste Schüssel geben. 2 EL Parmesan mit 2 EL Milch vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen und – wer mag – mit geriebenem Trüffel verfeinern. Über die Gnocchi-Gemüse-Mischung geben und 5 Minuten unter dem Grill bei 200 Grad überbacken.

Das schöne Wetter am Nachmittag nutzte ich für Gartenarbeit. Verrückt eigentlich – im Januar. Die ersten zwei Schneeglöckchen blühen bereits im Garten, Krokusse, Narzissen und Iris blinzeln neckisch aus dem Boden und selbst die Rosen treiben aus. Vom Unkraut ganz zu schweigen. Das ist einfach nicht normal. Aber es ist nun mal so, also gilt es, das Beste daraus zu machen. Das gröbste Unkraut ist gezupft und die Rosen habe ich nun sicherheitshalber doch mit Vlies eingewickelt. Sonst überleben die den ersten grossen Frost nicht. Weil ich gerade so schön dran war, habe ich im Vorbeigehen  300 g Rosenkohl geerntet (den hatte ich ganz vergessen und es sind noch immer Röschen dran). Fürs Abendessen zupfte ich mir einen Zuckerhut aus dem Frühbeet. Feldsalat steht da auch noch – inzwischen vielleicht ein wenig zäh. Aber wozu habe ich Zähne. Wenn das mal nicht genial ist, im Januar noch frisches Gemüse aus dem eigenen Garten zu holen. Da sehe ich mal wieder, dass jede Medaille zwei Seiten hat – man muss sie nur sehen…

Nach der frischen Luft und der Gartenarbeit war ich richtig hungrig und freute mich auf das Abendessen.

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Sizilianischer Gemüsesalat – Rezept für eine Portion (ca. 275 kcal)
150 g TK-Gemüsemix und 20 g Mini-Nudeln (Farfalle, Penne Rigate oder zu Not – wie ich – Suppensternchen) ca. 6-8 Minuten in siedendem Salzwasser kochen. Abgiessen, kalt abspülen und abtropfen lassen.
Die Schale von ½ Zitrone abreiben, Saft auspressen, mit Saft von ½ Orange, 1 TL Light Mayonnaise, 1 TL Senf, 1 TL Wasser, Salz und Gewürzen nach Belieben verrühren. Gemüse, Nudeln und 1 EL Rosinen zugeben. Mit einer Hand voll Blattsalat anrichten und mit 1 EL gerösteten Pinienkerne garnieren.

Wenn ich ehrlich bin, so hatte ich nach dem Abendessen nicht unbedingt das Gefühl, satt zu sein. Ich versuchte erst einmal, das Hungergefühl zu ignorieren. Dann mit 25 Minuten Rudern zu unterdrücken. Aber jetzt ist der Hunger noch grösser. Deshalb gönne ich mir jetzt zu einer grossen Tasse Printentee noch eine Kaki (140 kcal) und eine Mangostane (40 kcal). Diese Kalorien habe ich mir abgerudert und die will ich jetzt wieder haben…

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Weihnachtsesel in der Frühlingssonne

11 Dez

So, mein Esel ist abgefüttert und zufrieden. Im Gegensatz zu mir. Ich bin zwar auch zufrieden, aber noch nicht abgefüttert. Hab auch gerade keine Lust zum Kochen. Deswegen werde ich mich jetzt mit einem Gläschen Sekt unter die Sonne setzen (das Thermometer zeigt direkt an der Sonne 37 Grad an) und ein paar Seiten lesen… *freu*

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Den Esel mit der – immerhin – stattlichen Höhe von 90 cm (Zehe bis Ohrenspitze) habe ich übrigens in Altötting gefunden. Für mich als Eselliebhaberin hat sich alleine deswegen der Ausflug dorthin gelohnt. ;-)

Platz nehmen und Sonne geniessen

25 Okt

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