Tag Archives: Birnen

Wilde Mischung :o)

19 Apr

Erwähnte ich bereits, dass ich unsere Gefriertruhe etwas erleichtern will? Da liegen noch so viele Sachen drin, die bereits sehr viele Monate auf dem Buckel haben und sehnlichst darauf warten, endlich „vernichtet“ zu werden. Gestern Abend hatte ich also einen Behälter mit gekochten Birnen aus dem Jahre 13 und einen mit Himbeeren vom letzten Jahr rausgefischt. Die Birnen wollte ich in einem Kuchen verarbeiten, bei den Himbeeren war ich mir noch nicht so schlüssig. Das Resultat sah dann letztendlich so aus:

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Getauft habe ich das Ding auf den Namen Birnen-Kokos-Kuchenbrot mit Himbeeren. Erst fürchtete ich ja, dass das Ergebnis absolut fürchterlich schmecken wird. Denn bei der Zubereitung hatte ich einen Denkfehler gemacht und mich bei der Mehlmenge vertan. Letztendlich ist der Kuchen dann aber doch gelungen – so gut, dass ich ihn bestimmt wieder nachbacken werde…wenn ich das Rezept noch hinkriege. Hier ist es, so weit es noch in meinem Kopf sitzt.

140 g Weissmehl,140 g Kokosmehl, 10 g Backpulver, 40 g Zucker gut mischen
280 g gekochte Birnen ohne Haut mit 1 EL Kokosfett, 1.5 dl Birnensaft, 0.5 dl Sahne und 2 EL Williams pürieren, mit dem Rührbesen 2 Eier darunterrühren, unter das Mehl mischen. Nicht erschrecken, der Teig ist ziemlich fest. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen.
Unterdessen den Saft einer dreiviertel Zitrone mit 3 EL Zucker aufkochen und etwas eindicken lassen. 1 EL Williams dazugeben. In den noch warmen Kuchen mit einem Holzspiesschen Löcher stechen und den Zitronen-Williamssaft langsam darübergiessen. Den Rest des Zitronensafts mit Puderzucker zu einem dünnen Zuckerguss rühren und den Kuchen damit überziehen. Mit Kokosraspeln bestreuen.

Das erste Stück war gar nicht so schlecht, aber irgendwie fehlte mir bei diesem Kuchen der Pfiff. Also kochte ich die Himbeeren mit etwas Zucker, Kardamom, schwarzem Pfeffer, Ingwer und Zimt auf und goss die Himbeersauce über den Kuchen. Noch etwas Schlagsahne dazu und fertig. Lecker, sage ich Euch! :o)

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Übrigens: die Kalorien haben Christof und ich auf unserem Sonntags-Spaziergang und in der Tanzstunde bereits wieder abgearbeitet. ;o)

Ich versüsse mir den Tag

3 Mrz

Gestern schon wollte ich eigentlich die Crème Caramel von Roger nachkochen. Doch dann kam mir der Ausflug dazwischen, der mehr Zeit kostete, als geplant. Und den ich mir bereits in Schaffhausen mit einem Mandeltörtchen versüsste. Fazit: Crème Caramel gestrichen und auf heute verschoben. So, nun hatte ich heute zwar Lust auf Süsses, aber ich war überhaupt nicht in Kochlaune (eigentlich in gar keine Laune). Ausserdem gammelten in meiner Obstschale noch zwei Birnen vor sich hin, die ich verarbeiten wollte, bevor sie aus der Schale springen würden. Vor mir lag also die Herausforderun, etwas Süsses mit Birne aber ohne viel Aufwand zu brutzeln. Das Ergebnis:

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Birnen-Clafoutis – Rezept für zwei Portionen (ca. 335 kcal)
2 reife Birnen schälen, Kerngehäuse entfernen und in schmale Scheiben oder Würfel schneiden. In 10 g Butter andünsten, 1 gestrichenen EL Puderzucker darübergeben und leicht caramelisieren lassen. Mit 2 EL Williams ablöschen, Flüssigkeit einkochen lassen, mit Muskatnuss abschmecken.
2 Eier mit 25 g Rohzucker und 125 Magerquark gut vermischen. 30 g Kastaniemehl dazusieben und zu einem geschmeidigen Teig rühren. In eine bebutterte Gratin- oder Quicheform giessen, die Birnen gleichmässig auf dem Teig verteilen und das Clafoutis im vorgeheizten Backofen bei 180°C 45-50 Minuten backen.

Das Ding war jetzt optisch nicht so der Brüller, aber schmecken tut es – richtig gut. Mal schauen, ob morgen der Zeitpunkt für eine Crème Caramel besser ist…

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