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Kinderfest Herisau #2

19 Jun

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9. a-cappella festival in Appenzell, Teil 1

24 Mai

acappella_appenzellBei winterlichen Verhältnissen öffnete gestern Abend in der Aula Gringel das 9. A-Cappella Festival Appenzell seine Tore. Einmal mehr versprechen die drei Tage für a cappella-Fans einen unterhaltsamen Ohrenschmaus. Weltklasse-Acts aus der internationalen Gesangs-Szene geben sich in Appenzell die Mikrofone in die Hand.

Als Eröffnungsact führten die Six Chicks a cappella mit einem Ausschnitt ihres abwechslungsreichen Programms «Eggs Sells» aus Schlager, Evergreens, Kabaret , Musicalmelodien Popsongs und auch einigen Schweizer Mundartliedern durch den ersten Teil des Programms. Anders als der Name vermuten lässt, setzt sich die Basler Formation übrigens aus sieben jungen Frauen zusammen, die seit 2006 ihr musikalisches Können zum Besten geben.

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Mit zahlreichen humoristische Showeinlagen, wie zum Beispiel beim Song «under the sea» und mit dem gekonnten Einfliessen einiger Werbejingels (in Anlehnung an den Werbespurch „Sex Sells“) vermochten die sieben Hühner spielend, das eine oder andere stimmliche Manko vergessen zu lassen. Die Zuschauer dankten ihnen den Auftritt denn auch mit vielen Lachsalven und einem warmen Applaus.

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Mit iNtrmzzo stand nach der Pause eine der erfolgreichsten A Cappella-Gruppen Europas auf der Bühne. Seit 2005 touren die vier Jungs aus den Niederlanden durch Europa und begeistern nicht nur mit ihren geschulten Stimmen (alle vier Mitglieder sind Absolventen namhafter Musikkonservatorien), sondern auch mit ihrem schauspielerischem Können. Bei iNtrmzzo verschmelzen Musik und Theater zu einem Spektakel, dem sich das Publikum in aller Regel nicht zu entziehen vermag.

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Alleine in Appenzell vermochte der Funke nicht so recht auf das Publikum überzuspringen. Eine herausfordernde Situation für eine Formation, die einen grossen Teil ihrer Energie aus der Interaktion mit dem Publikum zieht. Die musikalische Qualität indes musste unter der eher unterkühlten Stimmung nicht leiden. Seals «Crazy» oder ein «Ave Maria» lassen keinen Zweifel mehr offen, dass hier vier Männer auf der Bühne stehen, die ihr Metier beherrschen. Für Begeisterungsstürme sorgte hingegen die Einlage von Clemens Schmuck, der anscheinend vor dem Auftritt einen ganzen Plattenspieler verschluckt hatte und als «Human Beat-Box» Klänge aus seinem Körper holte, bei denen man unwillkürlich nach dem (nicht vorhandenen) versteckten Radio Ausschau hielt.

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Augen und Ohren wurden am ersten Abend des a-cappella Festivals Appenzell auf jeden Fall gut bedient. Und wer nicht mit der Erwartung in den Saal ging, mit Entertainment der Superlative bespasst zu werden, wird mit der gebotenen Unterhaltung bestimmt mehr als zufrieden gewesen sein.

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