Die Kefen

25 Jun

Beim „möglicher-Hagelschaden-Kontrollgang“ durch den Garten (keine nennenswerten Schäden) sind mir die ersten reifen Zuckerschoten aufgefallen. :o)

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Da war mir gleich klar, wie mein Abendessen ausschauen sollte: knackige Kefen, kurz in Butter und wenig Knoblauch angedünstet. Gar nicht so einfach, die grünen Schötchen im ganzen grünen Laub zu entdecken. Immerhin sind dabei dann doch 260 Gramm zusammengekommen.

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Butterzart waren die kleinen Dingelchens, ich freue mich schon auf die nächste Portion. Beim Pflücken habe ich mir gedacht, dass eigentlich in allen Schulen das Fach Gartenwirtschaft eingeführt werden sollte. Oder mindestens in städtischen Schulen. Bei uns existierte damals ja noch das Fach Hauswirtschaft, in dem vorallem Kochen gelernt wurde. Das gibt es heute wohl nicht mehr. Aber Gartenwirtschaft, das wäre doch etwas. So richtig mit Schulgarten, säen, pflanzen, jäten, pflegen, ernten. Um den Kindern/Jugendlichen den Wert von Nahrungsmitteln etwas näher zu bringen. Das fällt mir schon auch selber immer wieder auf, wenn ich aus meinem Garten reifes Gemüse oder Obst hole – wie viel Zeit und Aufwand es braucht, bis etwas wächst, gedeiht und schlussendlich geerntet ist. Im Handel hätte ich für die gleiche Menge Zuckerschoten vielleicht fünf Franken bezahlt. Viel zu wenig eigentlich, wenn man weiss, was alles dahinter steckt. Klar sprechen wir dort von anderen Produktionsbedingungen. Aber ob die so toll sind, bleibt doch eher fraglich…

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6 Antworten to “Die Kefen”

  1. nandalya 26. Juni 2014 um 09:41 #

    Danke für diesen Schnellkurs in einem anderen Deutsch :D Menno, denkt doch bitte an kleine Japanerinnen, die kein Auswärts können *lacht sich weg*

    • Charlotte 30. Juni 2014 um 22:14 #

      *grins* Ob Schoten, Kefen, Erbsen oder Bohnen – hauptsache es schmeckt…

  2. Myriade 25. Juni 2014 um 21:14 #

    Also wenn ich richtig sehe, dann sind deine Kefen meine Fisolen, oder doch Erbsenschoten ? Gerade im Bereich der Lebensmittel gibt´s ja im deutschen Sprachraum immens viele Unterschiede

    • Charlotte 25. Juni 2014 um 21:17 #

      Eher Erbsenschoten. Fisolen sind – so weit ich das noch in Erinnerung haben – Bohnen?

      • Myriade 25. Juni 2014 um 21:19 #

        Na ja, Fisolen heißen meines Wissens in Deutschland grüne Bohnen, sind aber keine Bohnen sondern Schoten. Und in Erbsenschoten wachsen Erbsen, wenn man sie läßt. Wie ist das mit den Kefen ? Ist das vielleicht ein Jugendstadium von Erbsenschoten ?

  3. carolapeters 25. Juni 2014 um 21:13 #

    Tolle Bilder von tollen Schoten!
    Wir hatten das Fach in der Grundschule: Schulgarten. Aber irgendwie war das mit 7 oder 8 Jahren nicht gerade mein Fall :-) Und ob ich mit 15 gerne in den Möhren gejätet hätte, wage ich ebenfalls mal zu bezweifeln :-)
    Heute mache ich in unserem Gärtchen (Garten kann man das nicht nennen) z.B. den Hecken- und den Beerenschnitt (wir haben Stachelbeeren und schwarze Johannisbeeren) und ich koche gerne ein. Aber Jäten und Umgraben oder so ist immer noch nicht so meins, auch wenn es dazu gehört :-)
    LG, Carola

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