Wochenrückblick #7

24 Feb

Zu ungesund gefuttert, zu wenig Sport, den dafür nicht optimal ausgeführt und als Resultat gerade mal 100 Gramm weniger auf der Waage und einen zermürbten Körper unter dem Hals sitzen. Mein Diät- und Sportprojekt schwächelt im Moment ganz frech vor sich hin. Irgendetwas mache ich definitiv falsch. *seufz* Sowieso mag ich meinen Körper momentan noch weniger leiden, als auch schon – seit Tagen plage ich mich mit einer Allergie auf der Kopfhaut rum, die ich nicht wegbekomme, egal was ich tue. Das ist echt fies. Und dann die ganzen verdammten Wehwehchen nach dem Sport, die geben mir das Gefühl, als sei ich ein abgehalftertes Wrack oder mindestens eine uralte Frau. So etwas ist doch nicht mehr normal. Aber ich bleibe dran, vielleicht ist das ja nur so eine Phase; eine Schwächelphase.

Dafür bin ich in Sache Meditation auf einem guten Weg: letzte Woche habe ich mir jeden Tag die Zeit dafür genommen. Nicht lange, nur 10 Minuten pro Tag. Aber immerhin. Die alte Ruhe dabei spüre ich zwar noch nicht – mein Kopf wird überflutet von irgendwelchen Gedanken, belanglose, schwierige, leichte, sobald ich mich hinsetze. Aber auch das gibt sich (hoffentlich). Die Ruhe werde ich auch brauchen können. Fürs Studium und für das dazugehörende Lernen. Gegen die Selbstzweifel, die mich nach den ersten zwei Tagen angefallen haben. Für die Stellensuche. Für den Alltag. Für mehr Ordnung und Struktur in mir und in meinem Leben. Morgen habe ich einen Termin beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum. Da hätte ich mich schon lange mal melden sollen – auf die Mail meiner Beraterin. Aber ich wusste nicht, was ich ihr auf ihre Fragen antworten soll. Und irgendwann war der Zeitpunkt zum Antworten verpasst. Das ist seit ein paar Jahren eine Spezialität von mir: Zeitpunkte zu verpassen. Deswegen mag ich das Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach «Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.» Ich hoffe, dass ich irgendwann wieder mal danach leben kann. Und zwar bewusst.

Und sonst? Ich habe ein paar Mal gezeichnet, zu selten richtig gekocht. Die Wohnung ist ausreichend chaotisch aber mindestens ist mir die Müllabfuhr heute rechtzeitig eingefallen. Und mein Schlaf ist – wie meistens – ein leidiges Thema. Ich bleibe aber dran, jeden Abend aufs Neue. Mehr fällt mir gerade nicht ein. Die letzte Woche ist bereits aus dem Gedächtnis gestrichen.

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15 Antworten to “Wochenrückblick #7”

  1. marliesgierls 25. Februar 2014 um 20:34 #

    Vielleicht will dein Körper dir ja was sagen, mit der Allergie, den Wehwehchen? lg Marlies

    • Charlotte 25. Februar 2014 um 21:43 #

      Bei den Wehwehchen bin ich fast sicher, dass es am falschen Training, bzw. mangelnden Dehnen liegt. Heute nach dem Laufen habe ich ausgiebiges Stretching gemacht und momentan fühlt sich meine Hüfte viel besser an, als gestern. Bei der Allergie habe ich keine Ahnung, was mir mein Körper sagen möchte. Möglicherweise ernähre ich mich falsch. Muss das mal im Auge behalten…
      Herzliche Grüsse
      Charlotte

  2. desweges 25. Februar 2014 um 16:22 #

    Sei nicht zu streng mit dir ;-) Du machst es gut! LG desweges

    • Charlotte 25. Februar 2014 um 22:00 #

      Ich habe immer das Gefühl, dass ich zu wenig streng mit mir bin. :o)
      Danke Dir!
      Liebe Grüsse
      Charlotte

  3. giftigeblonde 25. Februar 2014 um 09:17 #

    Ich glaube immer noch dass du zuviel auf einmal erreichen möchtest, vielleicht in Abschnitte einteilen und dann ein Ziel nach dem anderen angehen!
    Das du die Meditationen durchgehalten hast, finde ich super!
    lg Sina

    • Charlotte 25. Februar 2014 um 22:24 #

      Ich denke nicht, dass es zu viel auf einmal ist. Ich denke eher, dass die Art und Weise, wie ich die Dinge anpacke, noch nicht optimal ist. Bzw. meine Einstellung zu mir selber und zu den Aufgaben, die ich mir stelle. Da liegt der Hund begraben. Oder so. :-)
      Liebe Grüsse
      Charlotte

      • giftigeblonde 26. Februar 2014 um 10:04 #

        Oder so!
        Du wirst Lösungen finden. Auf ein paar Tage mehr oder weniger bis zur relativen Perfektion kommts auch nicht an, liebe Charlotte!
        lg Sina

  4. zentao 25. Februar 2014 um 09:09 #

    Kenne ich auch
    Liebe Grüsse zentao

  5. BambooBlog 25. Februar 2014 um 08:36 #

    Hallo!
    Ich bin immer sehr beeindruckt von deinen Berichten! Die Meditation ist wichtig. Aber schau auch mal, ob du Dir als Meditationsthema mal das „Dir verzeihen“ nehmen kannst oder „Ich liebe mich so wie ich bin“. Setzt Dich selbst nicht so unter Druck mit Deinen Zielen.
    Viel Erfolg weiterhin!
    Ulrike

    • Charlotte 25. Februar 2014 um 22:32 #

      Liebe Ulrike, ich weiss, dass ich oft noch zu streng mit mir selber bin. Obwohl ich denke, dass es inzwischen viel besser ist, als früher. Mich zu mögen, so, wie ich bin, gelingt mir aber auf jeden Fall (noch) nicht so gut. Ist ein leidiges Thema, mit dem ich mich jetzt schon länger auseinandersetze. Und ist u.a. mit ein Grund, warum ich meinen Körper in Form bringen möchte: dass ich mindestens schon mal meinen Körper wieder etwas erträglicher finde.
      Ich wünsche Dir einen schönen Abend!
      Herzliche Grüsse
      Charlotte

  6. nandalya 25. Februar 2014 um 08:00 #

    Visualisiere deine Ziele, aber steck sie niemals zu hoch. Vielleicht schließen sich einzelne Ziele gegenseitig aus, oder sie behindern sich. Dann gilt es das ohne Zweifel zu ändern. „Viel Feind“ ist nicht immer „Viel Ehr‘. Manchmal muss man Gegner einzeln angehen und nicht gleich das ganze Rudel.

    • Charlotte 25. Februar 2014 um 22:43 #

      Es liegt nicht an den Zielen, es liegt zu einem grossen Teil an mir. An meiner Einstellung mir gegenüber und gegenüber der Welt „da draussen“. An diesen Themen arbeite ich seit fast 1.5 Jahren. Dazu kommen Rahmenbedingungen, die nun mal gegeben sind und an denen auch ich nicht vorbeikomme – ob ich will oder nicht…
      Liebe Grüsse
      Charlotte

  7. Britta 25. Februar 2014 um 07:48 #

    Also das mit Deiner täglichen Meditation find ich ja stark! Gratuliere… wie geflutet diese 10 Minuten dann sind… ich glaube, DAS ändert sich im Laufe der Zeit, wenn Du dran bleibst!

    Momentan verstecke ich mich hinter Tun und Machen und „habe ja gaaaar keine Zeit“ für Meditation (und Sport… äääää hrmhrmmmm) – wobei ich sicher lieber mal schleunigst zurückkehren sollte zu diesen wirklich wichtigen Dingen im Leben!

    Ich freue mich mit Dir, dass Du da eine Woche im Rhythmus warst (wenigstens die Meditationszeit betreffend – ist ein Anfang!).

    Man kann das alles ja eh nicht erzwingen und ich finde, Du tust total viel – in die richtige Richtung!

    Eine gute Woche wünsche ich Dir!
    Herzlich!
    Britta

    • Charlotte 25. Februar 2014 um 23:04 #

      Liebe Britta, ich finde ja, dass „Tun und Machen“ nicht verkehrt ist, solange Du Dich dabei wohl fühlst…und immer genug Zeit für Deine schönen Zeichnungen findest! :-) Und jetzt: wirklich gute Nacht!
      Liebe Grüsse
      Charlotte

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