Weekly Photo Challenge: Treasure

20 Feb

Zeit, Lebensfreude, ein gutes Verhältnis mit der Familie, eine intakte Natur, gesund und mit sich selber im Reinen zu sein: für mich persönlich sind das die wahren Schätze im Leben. Unter vielen anderen Dingen, die man sich nicht oder nur schwierig kaufen kann. Gerne hätte ich versucht, das eine oder andere im Bild darzustellen. Aber momentan hätte ich die Bilder sowieso nicht so hinbekommen, wie ich das gerne möchte. Also habe ich es bleiben lassen und mich auf «Materielles» konzentriert. Ich glaube zwar nicht, dass ich ein «material girl» bin. Obwohl ich Freude an schönen Dingen, Schnick-Schnack, etc. habe. Denn ich kann mich auch gut von diesen Dingen trennen und bin deswegen nicht unglücklicher. Ich habe mir wirklich überlegt, ob bei mir etwas zu finden ist, das mir so viel bedeutet, dass es als wahrer Schatz durchgeht. Und ich bin tatsächlich fündig geworden – es gibt Schätze, die meine über 20 Umzüge tatsächlich überlebt haben. Die mich seit 30 Jahren in meinem Leben begleiten. Und die ich als solche noch nie bewusst wahrgenommen habe – weil sie schon so lange da sind.

Der erste Schatz lässt sich nur schwer in schwarz-weiss abbilden – deswegen weiche ich ausnahmsweise von meinem sw-Konzept ab. In diesen kleinen Behälter ist Sand, den ich als Kind an verschiedenen Stellen in der Provence gesammelt habe – einige davon um das schöne Städtchen Roussillon rum. Mich haben diese Farben damals total fasziniert. Und sie tun es immer noch. Und wie ich den Sand betrachtet habe ist mir aufgefallen, dass ich dort schon lange mal wieder hinfahren möchte…

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Der zweite Schatz sind meine Kinderbücher. Den grössten Teil davon habe ich zwar einer Schulbibliothek geschenkt. Aber es gab und gibt einige, von denen ich mich einfach nicht trennen kann. Obwohl ein paar davon bereits arg zerfleddert sind. Das kleine Bilderbuch mit den hübschen Illustrationen von Monique Felix steht stellvertretend für all die anderen, die auch noch mein Bücherregal und meinen Dachboden zieren.

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Created for the Weekly Photo Challenge: Treasure

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5 Antworten to “Weekly Photo Challenge: Treasure”

  1. giftigeblonde 21. Februar 2014 um 07:35 #

    Wie Britta dachte ich die kleinen Behälter beinhalten Gewürze, witzig das wir das gleich wahrgenommen haben.
    Sand aufzuheben,diese Idee hatte ich auch mal früher als wir noch an Sandstränden badeten.
    Jetzt könnte ich höchstens noch Steine aus Kroatien mitnehmen ggg.

    Bücher, komischerweise die hebe ich nicht auf, ich hab ein paar die ich nie hergeben würde, zb die Tagebücher der Anne Frank, von allen anderen trenne ich mich meist wieder.

    Liebe Grüße Sina

    • Charlotte 23. Februar 2014 um 22:31 #

      Gewürze würden eigentlich zu mir auch passen, da ich Gewürze ja wirklich sehr gerne mag. Bin gerade am Überlegen, ob bei meinen Eltern noch solche Behälter rumliegen, die ich mit Gewürzen befüllen und aufstellen könnte. Wobei das dann ein weiterer Staubfänger ist. *seufz*
      Bücher habe ich ganz viele (vielleicht so um die 15 grosse Umzugskartons) weggegeben. Viele haben wir auch weggeworfen. Aber es gibt halt auch viele, die ich nicht wegwerfen mag. Ausserdem sind auch immer wieder neue dazugekommen – ein Fass ohne Boden. ;-)
      Liebe Grüsse
      Charlotte

      • giftigeblonde 24. Februar 2014 um 11:03 #

        Ich heb wie gesagt nur wenige Bücher auf..die die mir wirklich am Herzen liegen.

  2. Britta 20. Februar 2014 um 22:54 #

    Deine Fotos und die Geschichten dahinter gefallen mir sehr, liebe Charlotte!
    Zuerst dachte ich, es wären in den farbigen Glasbehältern Gewürze… Sand von einem Urlaub so lange aufzubewahren spiegelt wohl den Eindruck, den der Urlaubsort in Dir hinterlassen hat! Schön!
    Da fällt mir ein, ich hab noch Muscheln von Sylt, dort war ich im Altern von 7 mit meiner Mutter und meinen Großeltern. Sie lagern in einem Puzzlekarton im Schrank und hin und nur wieder schaue ich sie mir an…
    Hab einen schönen Abend!
    Herzliche Grüße, Britta
    (das scheint ein total hübsches Büchlein zu sein!)

    • Charlotte 23. Februar 2014 um 22:25 #

      Liebe Britta, entschuldige bitte die späte Antwort, in den letzten zwei Tagen bin ich einfach nicht dazu gekommen. Ja, die Provence ist mir in guter Erinnerung geblieben: die Farben, die Gerüche, das Essen. :-) Und das Büchlein ist wirklich sehr süss. Ich habe insgesamt vier unterschiedliche Bildergeschichten von dieser süssen kleinen Maus und liebe sie sehr…auch als Erwachsene.
      Herzliche Grüsse und einen schönen Abend
      Charlotte

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