Schlechte-Laune-Tag

16 Jan

Die Halbzeit meiner Diät ist durch und ein Drittel der Zeit meiner Fastenkur. Bis jetzt lief es gar nicht so schlecht,  aber heute ist echt ein total mieser Tag. Seit ich aufgestanden bin, ist mir nie richtig warm geworden. Meine Hände und Füsse sind einzige Frostbeulen. Trotz Plusgraden habe ich heute mehr Holz verfeuert, als an RICHTIG kalten Tagen. Ich sitze mit meinen Wärme-Slippies und einem dicken Faserpelz da und überlege, was ich sonst noch machen könnte, damit mir wärmer wird. Natürlich weiss ich, dass es an der Fastenkur liegt. Nervt mich momentan trotz dieses Wissens. Ein wenig besser war es nach der abendlichen Suppe. Heute habe ich mir ausserplanmässig zwei Portionen gegönnt. *schmatz*

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Auberginen-Tomaten-Suppe – Rezept für 2 Portionen
2 mittelgrosse Tomaten enthäuten und mit 1 kleiner Aubergine in Würfel schneiden. 1 grosse Zwiebel und 3 Knoblauchzehen kleinschneiden und in ½ EL Olivenöl anbraten. Auberginen- und Tomatenwürfel beigeben, mit 5 dl Kräuterbouillon ablöschen, aufkochen und auf kleiner Hitze weichkochen. Mit viel Chiliflocken würzen und pürieren.

Die Suppe schmeckt übrigens phantastisch, auch wenn ich – ohne Fastenkur – wohl nur die Hälfte der Menge püriert hätte und den Rest schön als Stücke mit dringelassen. Und dann dazu ein wunderbar frisch gebackenes Sauerteigbrot. Und Pecorino. Oder so. *seufz*

Ein riesiger Aufsteller erlebte ich übrigens gerade eben. Beim Holz holen schaute ich in den Briefkasten (den ich heute noch nicht geleert hatte) und fand eine so liebe Überraschung von Sina: koffeinfreier schwarzer Tee! *hach* Ich freue mich so auf morgen Morgen, mit meinem geliebten schwarzen Tee. Bin gespannt, wie die koffeinfreie Variante schmeckt. Vielen Dank, liebe Sina!

Tee

Das Karate-Training gestern war übrigens klasse. Schönes Dojo, freundlicher und motivierender Trainer und angenehme Trainingspartner. Weil ich meine Oberschenkel doch etwas spürte war ich ganz froh, dass im Wado-Ryu Karate die Stellungen nicht ganz so tief sind. *grins* Beim Kata-Training am Schluss merkte ich, wie sich mein Körper nach über 20 Jahren doch tatsächlich noch an Bewegungsabläufe erinnert, die ihm einmal eingedrillt wurden. Das hätte ich nicht gedacht. Der Trainer meinte denn auch, dass ich gleich mit dem grünen Gurt einsteigen könnte, falls ich mich denn für’s Karate entscheide. Tja, und jetzt kommt eben der schwierige Teil: die Entscheidung. Und zwar zwischen Hung Gar Kung Fu und Wado-Ryu Karate. Die anderen Schulen sind aus dem Rennen draussen. Zum Glück kann ich an beiden Orten noch ein zweites Probetraining absolvieren. Das macht mir die Entscheidung hoffentlich leichter. Oder dann auch nicht…

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12 Antworten to “Schlechte-Laune-Tag”

  1. Christina 18. Januar 2014 um 22:44 #

    Du hältst echt tapfer durch, Respekt! Auf meinen morgendlichen schwarzen Tee würde ich nicht verzichten wollen. Da könnte mich auch kein entcoffeinierter Tee trösten, ich brauche die Dröhnung… ;-)

    Liebe Grüße von Christina

    • Charlotte 18. Januar 2014 um 23:08 #

      Hmmm, ganz so tapfer bin ich momentan nicht. Habe gestern und heute gesündigt. *uiiiiiii* Und ich freue mich so sehr auf Ende Januar, wenn ich wieder anständige Kost zu mir nehmen darf…
      Liebe Grüsse
      Charlotte

  2. Houdini 18. Januar 2014 um 02:25 #

    Bei Karate verstehe ich nur Bahnhof, aber ich habe Sympathie für Leute, die eine Sportart trainieren, ausüben, was immer es auch sei. Es hilft Körper und Geist.
    Anderes Thema: Ein Psychologe, ich nehme an ein guter, hat mir in einer einzigen Sitzung geholfen, mich aufzurichten und eine Entscheidung zu treffen, die für mich richtig war, sonst wäre ich vielleicht kaputt gegangen. Vorher hatte ich Psychotherapie belächelt. Schön, dass Du Psychologie studierst.

    • Charlotte 18. Januar 2014 um 22:59 #

      Da hast Du so Recht. Ich bewunder die Leute, die so selbstverständlich jeden Tag (oder jeden zweiten) Sport machen, wie ich morgens meine Tasse Tee trinke. Das ist irgendwann auch mein Ziel. Danke auch für Dein Statement zur Psychotherapie…ich dachte früher auch anders darüber, als heute. :-)
      Liebe Grüsse
      Charlotte

  3. giftigeblonde 17. Januar 2014 um 19:40 #

    Bald ist es geschafft.
    Mir ist heute auch andauernd kalt, führe das aber auf meine ZahnOP zurück die ich heute hatte..wuahhh
    Freue mich dass du den Tee bekommen hast, das ging doch ganz flott gell :-)
    Liebe Grüße Sina

  4. nandalya 17. Januar 2014 um 11:08 #

    Lass dich bitte nicht von Gürtel(farben) locken. Die sagen nicht viel aus! Ich habe es in meinem Düsseldorfer Karate-Dojo erlebt, wie ein Weißgurt, fast noch ein Anfänger, den „Meisterschüler“ vorgeführt hat. Meisterschüler schreib ich, da der Junge in seiner Gewichtsklasse alles an Wettkämpfen gewann. Da steht nun ein junger Mann von 25 Jahren, 1. Dan Träger, und wird von diesem Teenager drei Mal mit dem gleichen Tritt, der über seine Deckung geht, regelrecht vorgeführt.

    WD-Karate ist und bleibt natürlich im Grunde genommen das Karate, was du kennst. Mit allen Vor- und Nachteilen dieses Sports. Hinterfrage vielleicht, die für dich neuen Elemente, die Unterschiede zu Shotokan-Karate. Die kann ich dir natürlich nicht alle nennen, ein Trainer schon :-)

    Hung Gar Kung Fu wird dich mehr fordern. Es sind völlig neue Bewegungsabläufe und Techniken. Im direkten Vergleich wird der Durchschnittskarateka aber alt aussehen.

    • Charlotte 17. Januar 2014 um 17:28 #

      Nein, nein, der Gürtel wird nicht den Ausschlag geben. Rein vom sportlichen Aspekt her reizt mich das Kung Fu schon viel mehr – vor allem weil ich dort auch ausdauertechnisch viel mehr gefordert bin. Auf der anderen Seite gefällt mir die Atmosphäre im Karate-Dojo viel besser. Deswegen warte ich jetzt einfach mal noch die nächste Woche ab, horche nach den zweiten Trainings tief in mich rein und entscheide dann.

      • nandalya 18. Januar 2014 um 01:40 #

        Was Karate betrifft kann ich dich sehr gut verstehen :-) Als Japanerin verstehe ich die Begriffe, den Geist so viel besser, als deutsche Trainer das je können. Aber mein Stil hat sich von früher kraftvoll-dynamisch, zu eher minimalistisch-effektiv gewandelt. Ich lasse andere angreifen und kontere sie dann aus ;-) Das spart Kraft und Energie. Und ja, du machst das genau richtig mit dem Probetraining.

  5. Britta 17. Januar 2014 um 10:09 #

    Hmmm… die Suppe werde ich am WE mal ausprobieren – klingt ja ganz easy und auch gesund ;)
    Ich wünsch Dir heute einen besseren Tag und hoffe, Dir ist nach dem morgendlichen Tee schön WARM! Ich hab die entcoffeinierte Varinate in der Schwangerschaft getrunken und fand ihn (mit Zitrone!) ganz ok! Ohne Tee… ist nämlich schon Quälerei, da fühle ich echt mit Dir!
    Also, machs gut heute!
    Herzliche Grüße,
    Britta

    • Charlotte 17. Januar 2014 um 17:24 #

      Liebe Britta, die Suppe ist auch wirklich total einfach. Und sehr schmackhaft. Ja, so ganz ohne scharzen Tee ist es für mich echt schlimm – vorallem weil ich normalerweise so viel davon trinke. Was die Wärme angeht, so ist es heute auch nicht wirklich besser, als gestern. Vor allem meine Füsse wollen überhaupt nicht mehr warm werden. Das finde ich sehr anstrengend. Naja, Zähne zusammenbeissen und durch. Ist ja nicht für die Ewigkeit. :-)
      Ganz liebe Grüsse
      Charlotte

  6. Charly Schwarzer 17. Januar 2014 um 00:26 #

    Halbzeit! Gratulation :D

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