Jupiduu, wie geil ist das denn!?!

9 Jan

Das muss ich gerade als erstes loswerden, weil das ja so abgefahren ist. Ich also heute Abend mit Muskelkater vom Kung-Fu-Probetraining von Dienstag ins Karate-Probetraining. Ganz ehrlich dachte ich, dass ich mir die «Übung» eigentlich sparen könnte, da meine Beweglichkeit eh stark eingeschränkt ist. Hihi, falsch gedacht. Mir hat das Training aber so etwas von geholfen, ich glaube das ja selber noch gar nicht.  Bis auf ein leichtes Ziehen in der rechten Wade spüre ich nix mehr. Wenn das mal nicht super ist! Auch erstaunlich finde ich, dass sich mein Körper nach über 20 Jahren immer noch an Bewegungsabläufe im Karate erinnert. Das scheint dann der Vorteil von «jahrelangem» Drill zu sein. Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich wieder mit Karate anfangen möchte. Vom Trainingseffekt her ist es zwar klasse, ich war nach dem Training auch wieder ziemlich geschlaucht. Aber irgendwie scheint es mir auch recht fade zu sein. Wenn ich es mit Kung Fu vergleiche. Hmmm. Naja, mal schauen. Nächste Woche Montag folgt das nächste Kung Fu-Probetraining in einer anderen Schule und am Mittwoch dann noch ein weiteres Karate-Training in einer anderen Schule, die anscheinend einen anderen Stil vermittelt, als die heutige. Über mangelnde Bewegung kann ich mich momentan auf jeden Fall nicht beklagen. Und weil ich gerade so «im Schuss» bin, werde ich morgen gleich noch mal eine klitzekleine Runde joggen gehen.

Menütechnisch war ich heute sehr experimentell unterwegs – jedes der vorgesehenen Gericht habe ich noch irgendwie abgeändert, weil mir hier eine Zutat gefehlt hat, da noch etwas da war, was weg muss, und ich heute gerade so überhaupt keine Lust auf aufwändigeres Geköche hatte.

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Hüttenkäsebrot mit Mango – Rezept für eine Portion (ca. 275 kcal)
Auf 1 Scheibe Pumpernickel (50 g) 100 g Hüttenkäse verteilen, mit 2 TL Bierhefe, Salz und Pfeffer würzen und mit 80 g Mango garnieren. Dazu habe ich mir 1 dl frischen Orangensaft gepresst.

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Lachs auf Würzgemüse – Rezept für eine Portion (ca. 490 kcal)
175 g Lachsfilet (ohne Haut) nach belieben würzen und bei 200 Grad im Backofen 10-15 Minuten garen.
100 g Lauch und 150 g Zucchini in mittelgrosse Stücke schneiden und mit einer gehackten Knoblauchzehe bei mittlerer Hitze in ½ TL Olivenöl andünsten. 1.5 dl Gemüsebouillon, Salz, Pfeffer und Curry zugeben und zugedeckt 8-12 Minuten dünsten. Nach der Hälfte der Zeit 100 g vorgegarte Gnocchi dazugeben. Mit Zitronensaft und Gewürzen abschmecken und mit Lachs servieren.

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Spargel-Salat mit Pouletbrust und Pinienkernen – Rezept für eine Portion (ca. 350)
125 g Pouletbrust mit Salz und Chiliflocken würzen, bei 200 Grad im Backofen 30 Minuten garen.
350 g Spargel (ich hatte nur noch wenig Spargel und habe deswegen 100 g frischen Rosenkohl aus dem Garten dazugegeben) in mundgerechten Stücken in Bouillon ca. 6-8 Minuten garen. 3-4 EL Spargelsud auffangen, Spargel abgiessen, kalt abspülen und abtropfen lassen. Spargelsud, 1 TL Sojasauce, 1 TL Zitronensaft, 2 TL Bierhefe und 1 TL Senf verrühren, mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika würzen und mit dem Spargel vermischen. Poulet in Stücke schneiden und mit dem Spargelsalat anrichten. Mit 2 TL gerösteten Pinienkernen garnieren.

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6 Antworten to “Jupiduu, wie geil ist das denn!?!”

  1. Britta 10. Januar 2014 um 17:09 #

    DAS sieht ja wieder soooo lecker aus!
    Ich freu mich mit Dir, dass Dein Training Dir so viel Spaß macht und auch alles so toll klappt. Bin gespannt, wofür Du Dich schlussendlich entscheidest!
    Viele liebe Grüße,
    Britta

    • Charlotte 11. Januar 2014 um 12:04 #

      Ja, das war lecker – werde die Gerichte der letzten Tage richtig vermissen. :-)
      Nächste Woche werde ich mich für eine Trainingsart entscheiden und dann hoffentlich auch dabei bleiben…
      Herzliche Grüsse
      Charlotte

  2. giftigeblonde 10. Januar 2014 um 08:26 #

    Zu Karate kann ich nix sagen, da kenn ich mich nicht aus.
    Auskennen tu ich mich aber beim Essen…und das würde ich alles essen…sabber

  3. nandalya 10. Januar 2014 um 00:45 #

    Karate ist sehr dynamisch und wird oft mit (viel) Kraft ausgeführt. Mein Papa ist ein Meister im Gōjū-Ryū Stil. Und auch im Aikido, Gōjū-Ryū ist etwas anders, als die anderen Stile. Vielleicht fiel mir daher auch die Kombination mit Aikido so leicht und heute das Wing Chun. Ich will mich schließlich nicht (mehr) im Training verausgaben, sondern etwas lernen: Die Techniken. Erschöpft wäre das aber kontraproduktiv. Meine Fitness hole ich mir anderswo. Als Frauen haben wir weniger Kraft als Männer, was aber unser Vorteil ist. Wir sind schneller, zumindest ich ;-) Ich nutze meist die Kraft meiner Gegner für mich aus.

    Wie ich schon schrieb ist Karate nichts anderes, als auf das Notwendigste reduzierte Kung Fu. Das mögen nun nicht alle Experten gern hören, aber wenn es doch die Wahrheit ist :D Das weichere Kung Fu bietet aber einige Vorteile. Siehe das Tai Chi Chuan, die Kampfform des Tai Chi. Schade, dass du nicht in unserer Nähe wohnst. Sonst würde ich dich mit ins Training nehmen. Auf jeden Fall bin ich total gespannt, wofür du dich letztlich entscheiden wirst.

    • Charlotte 10. Januar 2014 um 02:09 #

      Ich schätze beim Karate, dass so viel Wert auf die Tradition gelegt wird und auf die Kraft und Ausdauer. Aber es bietet wenig Raum,sich zu entfalten – finde ich. Nächste Woche am Mittwoch schaue ich noch in einer Schule vorbei, die den Wado-Ryu-Stil lehren. Darauf bin ich gespannt. Und danach werde ich mich dann wohl irgendeinmal entscheiden müssen. Noch ist alles offen…

      • nandalya 10. Januar 2014 um 10:21 #

        Shotokan-Karate ist so eine Sache. Mir ist das zu starr. Im Wadō-Ryū blockst du keine Angriffe, du lenkst sie nach Möglichkeit um. Das ist genau meine Sache. Mit Kraft komme ich als Frau nicht wirklich weit(er). Wenn ein 90 kg Brocken vor mir steht werde ich mich hüten, den wie in Filmen zu blocken :D Den lasse ich an seiner eigenen Kraft scheitern. Ich bin der Meinung, dass Kraft und Karate nicht wirklich passen. Das ist so eine Männersache. Die brauchen das wohl. Siehe das hochexplosive Kyokushin-Karate. Die prügeln dort heftigst aufeinander ein. Klar, wenn du die Kraft hast und noch in die Muckibude gehst, dann mag das toll sein. Aber was, wenn deine Kraft, deine Ausdauer schwindet? Dann kommt der „weichere Stil“ ins Spiel und hebelt dich lässig aus.

        Die erweiterten Formen des „Kung-Fu / Wushu“ sind eine andere Sache. Dort gibt es viele überflüssige Dinge. Im Wing Chun dagegen nicht. Das ist hocheffektiv. Das richtige Shaolin-Kung Fu wird vermutlich meist nur in China gelehrt. Ist aber richtig angewandt unschlagbar. Falsch … vom Richtigen angewandt :D Was aber für jede Kampfsportart gilt. Ein wahrer Meister des Shotokan wird immer einen mittelmäßigen Kung Fu Kämpfer schlagen.

        Wenn es dir um Ausdauer, mehr Kraft, Fitness und Selbstverteidigung geht, ist vermutlich Wadō-Ryū „dein Stil.“ Langfristig ist aber Wing Chun, Tai Chi Chuan, oder das von Bruce entwickelte und aus dem Wing Chun entstandene Jeet Kune Do die bessere Wahl. Vor allem Wing Chun und Tai Chi Chuan kannst du dein Leben lang anwenden. Selbst mit steiferen Gelenken, oder weniger Fitness.

        Aber jetzt bin ich still und verwirre dich nicht weiter.

        LG

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