Kein Plan ist auch ein Plan

7 Jan

Heute sind meine Eltern nach einer Woche Besuch bei mir wieder nach Hause gefahren. Nach dem Frühstück (Ei Caprese) waren wir erst einkaufen, dann ein wenig in Gossau bummeln, bevor ich sie dann in den Zug Richtung Bern gesetzt habe.

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Ei Caprese – Rezept für eine Portion (ca. 330 kcal)
1 Ei, 2 EL Milch (1.5%), Salz, Pfeffer und 1 EL frische Gewürze verquirlen. Die Eiermischung in ½ TL Olivenöl backen, eine Hälfte mit einer Scheibe Ziegenkäse (25 g) belegen, zusammenklappen und fertig backen.
1 kleine Tomate in Würfel schneiden, salzen, pfeffern und mit frischen Kräutern und einer Scheibe Pumpernickel zum Ei servieren.

Obwohl meine Eltern und ich eine gute Woche hatten bin ich ganz froh, mein Häuschen wieder für mich zu haben. So ganz entspannt bin ich halt trotzdem nicht, wenn 24 Stunden pro Tag jemand um mich rum ist. Und mit der Diät werde ich auch nicht unbedingt entspannter. Heute Morgen war ganz schlimm, denn als Vorbereitung aufs Fasten habe ich mal meinen obligatorischen Liter Schwarzen Tee weggelassen und durch Kräutertee ersetzt. Davon habe ich gerade mal eine Tasse runterbekommen. Ist einfach nicht das Gleiche. Ich glaube, ich bin Schwarztee süchtig. :o(

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Mittags war ich dann erst um 13.30 zuhause. Und hatte überhaupt keine Lust, gemäss meinem Diätplan zu kochen. Also mampfte ich die zwei übrigen Ziegenkäsescheiben (190 kcal) und ein Pick-up mit Caramel (138 kcal). Irgendwie hat es mich gefreut, dass die Käsescheiben mehr Kalorien bringen, als das leckere Pick-up. *grins* Und dann legte ich mich erst einmal auf mein Bett in die Sonne……und verschlief den ganzen Nachmittag. Erst um Fünfe bin ich wieder aufgewacht und schaute genauso verdutzt in die Welt, wie meine beiden Fellnasen, die es sich auf meinen Beinen gemütlich gemacht hatten. Zum Glück fiel mir gleich ein, dass heute das Wushu-Probetraining ausgemacht war, sonst hätte ich das wohl genauso versemmelt, wie letztens die Physiotherapie. Nur das geplante Abendessen musste ausfallen, wie bereits das Mittagessen. *pfff* Das 1.5stündige Training war ziemlich nahrhaft. Bereits nach dem Aufwärmen fühlte ich mich austrainiert. *lach* Aber ich bin ja ein kleiner Ehrgeizling und habe mich durchgebissen – aber Hallo! Mal schauen, was mein Körper morgen dazu sagt. Ob ich übrigens dann auch wirklich dort trainieren werde, weiss ich noch nicht so genau. Irgendwie fehlt mir so ein bisschen das Drumherum: die Tradition, die Geschichte, der Drill. Jetzt wird es noch zwei weitere Probetrainings in anderen Institutionen geben und dann entscheide ich mich.

Dass mir der Magen zuhause in den Kniekehlen hing, war zu erwarten. Aber auf ein grosses Geköche hatte ich auch jetzt keine Lust. Ich merke, dass so eine Diät durchaus ihre Zeit braucht – nix mit schnell, schnell. Aus dem geplanten Poulet-Carpaccio mit Kapernsauce ist eine gedünstete Pouletbrust mit Kapernsauce und einer Karotte geworden (ca. 318 kcal).

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Und gerade eben habe ich einen Becher Activia Vanille-Crème nachgeschoben (135 kcal). Und jetzt noch eine grosse Tasse Schwarzen Tee mit Milch – sonst kann ich nicht schlafen.

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9 Antworten to “Kein Plan ist auch ein Plan”

  1. giftigeblonde 8. Januar 2014 um 13:15 #

    Schön dass du dein Haus wieder für dich hast, man weiß das durchaus zu schätzen gell?
    Besuch ist schön, aber auch schön ist es wenn er wieder weg ist.

    Liebe Grüße Sina

    • Charlotte 8. Januar 2014 um 17:04 #

      Oh ja, da hast Du ja soooooo Recht!
      Ich wünsche Dir einen wunderschönen Abend
      Charlotte

      • giftigeblonde 8. Januar 2014 um 17:29 #

        Dir auch liebe Charlotte, genieß deinen Abend mit deinen Mauzern:-)

        Liebe Grüße Sina

  2. nandalya 8. Januar 2014 um 12:35 #

    Wushu? Was, wo, wie, wann? :D Erzähl mehr! Bitte! *lacht*

    • Charlotte 8. Januar 2014 um 15:45 #

      Gestern Abend war das Probetraining im China Wushu Institut in St. Gallen – eine Kung Fu-Lektion. Da ausser mir nur ein regulärer Schüler das Training besuchte, war es entsprechend nahrhaft. *grins*
      Rein von den Bewegungsabläufen und vom Training her kommt mir Kung Fu sehr entgegen. Nur fehlte mir im Training der theoretische Hintergrund: was steht hinter den einzelnen Figuren und Bewegungsabläufen, wie und wann werden sie eingesetzt und wie heissen sie. Komisch, aber in meinen Augen gehört das mit dazu. Auch das Vorbereiten und das Beschliessen des Trainings fehlte mir. Vielleicht bin ich da vom Karate her vorgeschädigt, aber ich hatte das immer geschätzt, diese Zeit der Stille und des Innehaltens am Anfang und am Ende des Trainings. Auch die Disziplin, die im Training gefordert wurde. Hier scheint das ein wenig zu fehlen. :-( Auf jeden Fall werde ich mich jetzt noch bei ein paar anderen Schule zu einem Training anmelden; auch in Karate-Schulen (obwohl mir Kung Fu schon liebe wäre). Mir ist jedoch vor allem wichtig, dass ich mich im Training wohl fühle und längerfristig an diesem Ort trainieren will.
      Heute habe ich übrigens einen fetten Muskelkater, aber das ist auch ok so. :-)

      • nandalya 8. Januar 2014 um 16:23 #

        Klassisches Kung Fu ist eine schöne Sache. Karate ist ja im Prinzip lediglich White Crane Kung Fu auf das Nötigste reduziert. Was ist mit Wing Chun? Wird das bei euch angeboten?

      • Charlotte 8. Januar 2014 um 16:31 #

        Ja, Wing Chun gibt es auch. War auch bereits in einem Probetraining (noch im alten Jahr). Aber ich konnte mich dafür nicht so sehr erwärmen. Das mag auch daran liegen, dass extrem viele Partnerübungen gemacht wurden und das ist nun mal nicht so mein Ding. Ausserdem hatte ich nach dem Training (immerhin 2 Stunden) nicht das Gefühl, körperlich gefordert worden zu sein. Möglich, dass es einfach nur die falsche Schule für mich war. Aber sooo gross ist die Auswahl hier nun leider auch wieder nicht. Wäre in Zürich bestimmt anders, aber das ist mir zu weit.

      • nandalya 8. Januar 2014 um 17:44 #

        Korrekt, Wing Chun sind meist Partnerübungen. Ohne Chi Sao geht’s nun mal nicht. Die körperliche Fitness sollte natürlich auch beim Wing Chun stimmen, so dynamisch wie Karate oder Taekwon-Do ist es aber nicht. Ich mache es auch, damit Yuki und ich gemeinsam trainieren können. Das ist immer lustig und treibt den Sifu in den (gespielten) Wahnsinn. Wir versuchen immer die andere zu kitzeln :D

        Beim Wing Chun gibt es leider große Unterschiede. Ich rate von Schulen mit der Leung Ting / Kernspecht Philosophie dringend ab. Da geht es primär nur um Geld. Vorteile von Wing Chun sind, dass es keine Kraft braucht. Du nutzt die des Gegners. Wie im Aikido :D Was glaubst du, warum ich so effektiv „kämpfen“ kann, mit meinen 1 Meter 62? *lacht*

      • Charlotte 9. Januar 2014 um 00:15 #

        Die Preise der Schulen schwanken in der Tat relativ stark. Hängt hier aber auch ein wenig mit dem Standort zusammen – kleine Schweiz, hohe Bodenpreise. *grummel* Was das Wing Chun angeht, so hast Du natürlich Recht: für eine Frau ist es ganz praktisch, wenig Kraft aufwenden zu müssen. Aber die vielen Partnerübungen, bei denen man z.T. ja auch recht dicht aufeinander steht, sind im Moment einfach nicht das Meine – ich fühle mich unwohl dabei und möchte am liebsten Reissaus nehmen. ;-)

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