Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.

17 Nov

Dieses Zitat von Marie von Ebner-Eschenbach habe ich vor einiger Zeit zu meinem Motto gemacht. Es steckt so viel Wahres in dieser Aussage. Veränderungen in meinem Leben kann ich nur herbeiführen, wenn ich auch bereit bin, alles was dafür nötig ist zu tun. Und nicht immer nur alles wieder und wieder und wieder vor mich hinschiebe. Zugegeben, leicht fällt mir das noch immer oft nicht. Es könnte ja auch sein, dass ich eine falsche Entscheidung treffe. Aber ist es nicht manchmal besser, eine falsche Entscheidung zu treffen, als nie zu entscheiden? In jedem Risiko steckt doch auch immer eine Chance. Was ich noch unbedingt lernen will und muss ist, meine Energie nicht an Dinge zu verschwenden, auf die ich keinen Einfluss habe. Das ist zwar keine neue Erkenntnis und im Achtsamkeitstraining war das auch ein Thema. Aber Wissen und Umsetzen sind zwei Paar Schuhe – ist doch immer wieder das Gleiche. Auf jeden Fall würde ich mir viel Energie sparen, wenn ich noch etwas gelassener wäre. Getreu des folgenden Gelassenheitsgebets:

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann.
Den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann.
Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Gib mir die Geduld, mit Veränderungen, die ihre Zeit brauchen,
und Wertschätzung für alles, was ich habe.
Toleranz gegenüber jenen, mit anderen Schwierigkeiten
und die Kraft, aufzustehen und es wieder zu versuchen.

Tja, wie komme ich auf dieses Thema? Weil in der letzten Zeit so viel Bewegung in meinem Leben ist, weil so viel passiert, vieles auf mich einstürmt und mich fordert – in der IM, bei der Stellensuche, in der Beziehung, in mir selber, beim zukünftigen Studium, im Privatleben allgemein. Einige Dinge habe ICH in der Hand, andere nicht. Da meine Energie nur begrenzt ist und ich mir gegenüber achtsamer bin (und/oder sein will) als früher, muss ich mich auf erstere konzentrieren, sonst packe ich mein Leben nicht. Darum ist mein nächstes persönliches Ziel, an meiner Gelassenheit zu arbeiten.

Die nächste Übungsgelegenheit bietet sich morgen um 8.30 Uhr – mein erstes Vorstellungsgespräch in meinem «neuen Leben». Als Vorschussbelohnung habe ich mich heute Abend lecker bekocht: Rinderfilet an Trockenpflaumen-Gewürzkruste mit Apfelrotkraut und zum Nachtisch ein Schokoladenküchlein mit weichem Kern, pikant gewürzt mit Habanero-Chili. Das hat richtig gut geschmeckt.

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6 Antworten to “Wenn die Zeit kommt, in der man könnte, ist die vorüber, in der man kann.”

  1. Eva 20. November 2013 um 05:46 #

    oh sehr gutes Zitat!!!

    • fiirvogu 20. November 2013 um 08:23 #

      Finde ich eben auch. Nur umsetzen sollte ich es noch vermehrt…

  2. giftigeblonde 18. November 2013 um 07:04 #

    Charlotte alles Gute heute!!!

    • fiirvogu 18. November 2013 um 07:32 #

      Vielen Dank!!!

      • giftigeblonde 18. November 2013 um 11:54 #

        Ich warte auf Meldung von dir!

      • fiirvogu 18. November 2013 um 19:17 #

        :-) Ist dahaa, liebe Sina…

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