Eiszeit

10 Nov

Wenn draussen ein Schnee-Regen-Sturm mit ca. Windstärke 7 um das Haus pfeift und in der auf der Wind zugewandten Seite des Dachbodens der Wind immer noch mit Windstärke 3 weht, dann ist bei mir endgültig die Eiszeit angekommen.*bibber*

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Noch immer bin ich dabei, meinen Dachboden gegen die Winterstürme zu rüsten. Zu zwei Drittel bin ich fertig. Nur ist das letzte Drittel das anstrengendste, weil das kälteste und zügigste. So oft habe ich heute gestaunt, durch welche Ritzen der Wind hineinpfeift. Gut ist, dass ich mit der Zeit die Kälte (3-4 Grad) nicht mehr gespürt habe. Schlecht ist, dass mir jetzt auch im gut geheizten Wohnzimmer kaum mehr warm werden will. Wobei das auch daran liegen könnte, dass ich ziemlich erledigt bin – habe in der letzten Nacht sehr schlecht geschlafen: das erste Mal seit langer Zeit suchte mich wieder einmal ein Flashback heim….mit anschliessender Panikattacke. Vermisst habe ich die Dingers wirklich nicht!

Dummerweise habe ich überhaupt keine Ahnung, was der Auslöser war. Wobei mir der Auslöser auch ziemlich schnuppe ist, solange das ein Einzelfall bleibt. Überhaupt war die ganze Woche irgendwie doof – ich war müde, müde und noch einmal müde. Und schusselig. Obwohl ich oft reichlich verpeilt bin, bin ich in der Regel nicht schusselig. Aber die letzte Woche… Zwei Tassen haben das Zeitliche gesegnet sowie eine Transparent-Box, und zwei Abendessen konnte ich vom Backofen direkt in den Abfalleimer befördern. Mitten auf meiner Stirn ist ein Kratzer, weil ich einen Nagel auf dem Dachboden übersehen habe und meine rechte Hand hat vor ein paar Tagen nähere Bekanntschaft mit kochendem Wasser gemacht. Da zeigt sich dann mal wieder der Vorteil, kaum Gefühl in der Hand zu haben, sonst hätte ich ein paar Tage lang ziemlich gelitten. *grins* Tja, es gibt so Wochen…

Heute Abend werde ich vermutlich noch ein paar Bewerbungen schreiben. «Vermutlich» deswegen, weil ich das schon gestern machen wollte. Und dann heute Nachmittag. Ich schiebe diese doofen Bewerbungen so vor mich hin und hasse mich dafür. Dabei sind es bis zum Beginn des Studium nur noch knapp 2.5 Monate. Und reichlich gesät sind Teilzeitstellen, die für mich in Frage kommen würden nun auch wieder nicht. Deswegen sollte ich keine Vorsätze fassen, sondern handeln. Leztte Woche habe ich gerade mal drei Bewerbungen geschrieben. Naja, immerhin eigentlich. Es hätte auch keine sein können. Ausser zwei Eingangsbestätigungen ist noch nichts zurückgekommen. Zu viele Hoffnungen mache ich mir jedoch nicht – bei meiner Vorgeschichte…

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