Das Aufbautraining

8 Okt

Heute Morgen fühlte sich das Aufstehen einiges harziger an, als gestern. Mein Kopf ist matschig, meine Augenlieder schwer und jede Faser meines Körpers schreit danach, sich wieder ins warme Bett zu legen. Entgegen aller Widrigkeiten bin ich doch aufgestanden und habe eine Viertelstunde meditiert. Danach fühle ich mich etwas besser.

Nachdem ich gestern Morgen auf der Arbeit nur ein paar Übungsaufgaben erledigen musste – wohl damit die Verantwortlichen sehen, ob und wie weit mein Kopf bereits wieder funktioniert – soll ich heute einen Flyer zu einem neuen Dienstleistungsangebot kreieren. Ob diese Dienstleistung dann jedoch überhaupt einmal angeboten wird, steht in den Sternen, aber das soll mir egal sein. Vermutlich ist es das beste, wenn ich mir immer wieder in Erinnerung rufe, was das überhaupt heisst «Aufbautraining». Hier geht es ja bloss darum, mich nach langer krankschreibung wieder an einen geregelten Tagesablauf zu gewöhnen. Hier soll getestet werden, bis zu wievielen Prozent ich momentan belastungsfähig bin, um danach die weiteren Massnahmen, zu denen auch die Umschulung gehört, in Angriff zu nehmen. Also auf der Arbeit bloss nicht zu viel hinterfragen, ich bin nicht dort, um irgendwelche Marketingprozesse einzuführen oder eine Reorganisation vorzunehmen. Ich bin dort, um mich nach meinem Eremitenleben langsam aber sicher wieder an ein normales Leben zu gewöhnen.

Obwohl ich gestern nicht mit vielen Leuten zu tun hatte, war ich am Mittag recht müde und schlief erst einmal ein Stündchen. Am Abend kam dann noch mein Schatz vorbei – ich wollte uns etwas Gutes kochen……und habe das Essen total versaut. Das ist mir echt noch nie passiert. Könnte bedeuten, dass mir der erste Tag doch näher ging, als gedacht. Naja, der Hunger treibt’s rein. Nach grosser Konversation war mir dann Abends doch nicht mehr zumute, so dass primär der DVD-Spieler diesen Part für uns übernahm. Mein Schatz kann heute ausschlafen, das gönne ich ihm auch sehr. Nur habe ich das Gefühl, dass ich in dem alten knarzigen Haus auf Zehenspitzen rumlaufen muss, damit er nicht aufwacht. Das empfinde ich als etwas anstrengend. Werde dann heute Mittag mal mit ihm sprechen, ob das überhaupt notwendig ist, oder ob ich mich normal bewegen darf.

Tag zwei des Aufbautrainings kann also kommen – bin mal gespannt, was der heute so alles bringt…

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11 Antworten to “Das Aufbautraining”

  1. Martina Doll 8. Oktober 2013 um 23:04 #

    Alles WIRD sich wunschgemäß entwickeln!!!

  2. giftigeblonde 8. Oktober 2013 um 14:49 #

    Ich hoffe Tag 2 ist gut gelaufen, Charlotte!

    • fiirvogu 8. Oktober 2013 um 18:59 #

      Danke für die Nachfrage! Ja, der heutige Tag war – der Müdigkeit entsprechend – ganz ok. Am Mittag habe ich zwar wieder ein kurzes Nickerchen machen müssen, aber das wird sich vermutlich schon irgendwann einpendeln. :-)

      • giftigeblonde 8. Oktober 2013 um 19:03 #

        Ach was, gegen ein Mittagsnickerchen hat doch niemand was, selbst die gesündesten!
        Genieße es und hab auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen, wegen verlorener Zeit oder so!
        Alles Liebe für Tag 3!

      • fiirvogu 9. Oktober 2013 um 18:32 #

        *grins* Kommt halt darauf an, wie ausgedehnt die Mittagsnickerchen sind. Danke für die lieben Wünsche – war nicht ganz so schlimm mit der Bürokollegin, wie befürchtet.
        Herzliche Grüsse
        Charlotte

      • giftigeblonde 9. Oktober 2013 um 20:12 #

        Na siehst du! Oft ist alles halb so wild wie erwartet, think pink!
        Ich bin ja auch ein Verfechter des Mittagschläfchens ;-)

  3. desweges 8. Oktober 2013 um 08:54 #

    Ich wünsche dir auch viel Erfolg. Ich glaube weniger, das dein Freund das stört, wenn du aufstehen musst um zur Arbeit zu gehen. Finde ich gut, das du mit ihm darüber sprechen musst. Die Gedanken, was andere denken, sind immer eine gefährliche Sache, die uns völlig blokiert. LG

    • fiirvogu 8. Oktober 2013 um 18:48 #

      Ich danke Dir! Meinen Freund stört es übrigens nicht, wenn ich in normaler Lautstärke im Haus rumwusle. Hat er mir heute gesagt. Tja, Kommunikation ist alles. :-)
      Lieber Gruss
      Charlotte

  4. Eva 8. Oktober 2013 um 07:43 #

    Du hast eine gute Beobachtungsgabe! Tolle Sache, das Aufbautraining. Ich hoffe, dass alles so läuft wie du dir wünschst.
    GLG
    Eva

    • fiirvogu 8. Oktober 2013 um 18:45 #

      Auch ich habe meine positiven Seiten. *grins* Oh ja, ich hoffe auch, dass sich alles wunschgemäss entwickelt. Wird noch ein gutes Stück Arbeit…
      Schönen Abend!
      Charlotte

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