Auf’s Korn nehmen

27 Mai

Diese Redensart stammt ursprünglich aus dem Schusswaffenbereich ohne Zielfernrohr, wo über Kimme und Korn (zwei Fixpunkte am Gewehrschaft) das Ziel anvisiert wird. Seit dem 18. Jahrhundert ist dieser fachsprachliche Ausdruck auch in der Alltagssprache im Sinn eines scharfen Beobachtens nachgewiesen.

Seit jeher bin ich jemand, die eher eine Beobachter-Rolle einnimmt – egal wo und egal wann. Das mag auch daran liegen, dass mich einige Erlebnisse haben vorsichtig werden lassen, misstrauisch und zurückhaltend. Das hat durchaus seine guten Seiten. Denn vom Beobachten ist der Weg nicht mehr weit zum Analysieren und – – im Idealfall – zum Verstehen. Diese Eigenschaft hat mir bei meinen vielen Arbeitsstellen in der Vergangenheit – vordergründig gesehen – hervorragende Dienste geleistet. In den letzten Monaten habe ich nun gelernt, diese Ressource auch vermehrt bei mir selber einzusetzen, Stimmungen und Gefühle zuzulassen, zu beobachten, zu analysieren und versuchen zu verstehen, was dabei in mir passiert.

Aber auch beim Fotografieren spielt das Beobachten eine nicht unwesentliche Rolle. Und da heute die Sonne mal wieder den Weg aus den Wolken fand, habe ich die Gunst der Stunde genutzt, um die vielen Kornblumen rund um mein Häuschen auf’s Korn zu nehmen.

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