Tag zwei mit meinen Eltern

17 Mai

Eigentlich bin ich ganz froh, dass meine Eltern zu Besuch sind. Das reisst mich ein wenig aus meiner Lethargie raus. Wobei ich sagen muss, dass mir bereits die Therpaie gestern ganz gut getan hat. Mein Therapeut hat es geschafft, mich wieder etwas aufzurichten. Bzw. hat er mir den notwendigen Anstoss gegeben, dass ich mit mir wieder etwas in Reinere kommen konnte. Was meine Eltern betrifft bin ich froh, dass wir inzwischen so weit sind, dass wir über alles sprechen können und dass sie – wenn auch nicht nachvollziehen – verstehen, dass ich manchmal einfach anders ticke, als die grosse Masse. Und ich versuche auch nachzuvollziehen, wie sie sich fühlen müssen, mit einer Tochter, die in der gleichen Situation ist, wie ich. Das ist unheimlich viel wert. Wir haben viel weniger, bis fast gar keine (unnötigen) Konflikte mehr.

Mein Papa ist gerade dabei, mein Bett fertig zusammenzuschrauben. Das finde ich super. Und das Bett wird wirklich toll. Die vielen Schubladen und Tablare – eine Bereicherung für kleinere Zimmer. Meine Mama hat mir die Wäsche gebügelt. Auch das ist mit Gold kaum aufzuwiegen: ich HASSE bügeln. Ganz zu schweigen, dass ich dafür mindestens drei linke Hände habe. Gib mir zwei Stück Stahl und ich schweisse sie Dir zusammen, aber mit bügeln verschone mich. Dafür fehlt mir irgendwie das Hausarbeits-Gen.

Ich selber habe das Wohnzimmer komplett fertig eingerichtet. Keine einzige Schachtel steht mehr drin. Richtig gemütlich ist es geworden. So klein und kuschelig. Und im Esszimmer habe ich die neue Stehleuchte von Ikea aufgebaut. Die passt wie angegossen und lässt die Holzwände in einem warmen Braun erstrahlen. Ausserdem habe ich ein dreigängiges Abendessen zubereitet. Der letzte Gang steht noch aus. Was das für meine Diät bedeutet, brauche ich wohl nicht extra erwähnen. Vor allem der Alkohol. Was sind wir bloss für eine versoffene Familie. ;-)

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Das Wetter war heute leider wieder äusserst bescheiden. Feucht und grau. Zum Glück habe ich gestern noch einmal gemäht. Unglaublich, wie schnell das Gras in den letzten knapp zwei Wochen gewachsen ist. Heute Abend ist der Himmel dann – wie üblich – aufgerissen. Ich sage ja: Mekka des Sonnenuntergangs. Das ist schon toll, wenn der Tag mit solchen Farben zu Ende geht. Auch wenn ich dabei lieber draussen sitzen würde. Aber nicht bei diesen Temperaturen.

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Meine Kater haben sich derweil rar gemacht. Ihnen ist es zu laut, wenn gehandwerkert wird. Kein Wunder, das Haus ist schon SEHR ringhörig. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man darin zu zweit leben könnte. Und schon gar nicht, wie meine Vormierter, zu viert. Da würde ich Dauerkrise schieben. Robinson scheint heute auch Dauerkrise zu schieben: den habe ich den ganzen Tag kaum gesehen. Selbst Freitag zieht sich zurück. Er hat heute einen grossen Teil des Tages in seinem Körbchen (eigentlich meinem Wollkörbchen) verbracht.

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Bin ja gespannt, was die beiden zu fertigen Bett meinen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sich Robinson eines der Tablare als neuen Schlafplatz aussuchen wird. Bei Freitag denke ich, dass er «sein» Kopfkissen nicht so schnell aufgeben wird. Man wird sehen…

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2 Antworten to “Tag zwei mit meinen Eltern”

  1. elsuho 18. Mai 2013 um 08:41 #

    Das freut mich, daß es Dir ein bißchen besser geht, und daß Dein Zuhause gemütlich wird. Das braucht der Mensch! ;-)

    • fiirvogu 19. Mai 2013 um 11:01 #

      Da hast Du Recht, ein schönes Zuhause ist für das Wohlbefinden sehr wichtig. Ich bin auch guten Mutes, dass es in meinem neuen Zuhause auch noch wird. :-)

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