Pusteblume Teil I

8 Mai

Gelb, alles um mein Häuschen rum ist gelb. Löwenzahn, wohin das Auge blickt. Grund genug für mich, dieser krautigen, zähen, wohlschmeckenden und manchmal auch sehr lästigen Pflanze ein kleines Kränzchen zu winden.

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Auch wenn der Löwenzahn in einem Rasen, einer Wiese oder einem Gartenbeet sehr lästig sein kann, ist er doch durch seine frühe Blühtezeit eine wichtige «Bienenweide», die für die Entwicklung der Bienenvölker sehr wichtig sein kann. Wer bereits einmal Löwenzahnhonig gegessen hat, weiss, wie herrlich kräftig dieser schmeckt. Als Kind habe ich den Löwenzahn vor allem zur Herstellung von gelben Krönchen kennengelernt. Und als Salalt, den meine Mutter zubereitet hat. Damals mochte ich die leicht bitter schmeckenden Blätter noch nicht. Heute schätze ich ein paar junge Löwenzahnblätter im Salat als willkommene Geschmacksabwechslung sehr. Ausserdem lässt sich aus den Blüten ein leckerer Sirup zubereiten. Den werde ich – angesichts der hiesigen Löwenzahnmasse – vermutlich wieder einmal machen. Neben den kulinarischen Verwertungsmöglichkeiten, die der Löwenzahn bietet, ist er ausserdem sehr hübsch anzuschauen. Finde ich zumindest.

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5 Antworten to “Pusteblume Teil I”

  1. elsuho 9. Mai 2013 um 09:12 #

    Wunderschöne Bilder hast Du hier wieder! :-) Wir haben auch viele Löwenzahn“blumen“ im Garten, ich liebe das, je natürlicher, desto schöner. Da geht einem das Herz auf. Nur den Nachbarn nicht, haha. ;-) Liebe Grüße!

    • annaarbeit 9. Mai 2013 um 13:49 #

      Das ist dann ja das Problem der Nachbarn :-D

    • fiirvogu 9. Mai 2013 um 19:28 #

      Zum Anschauen ist Löwenzahn schon schön. Nur sind zu viele davon ein Zeichen, dass der Boden überdüngt ist. Hallo Landwirtschaftszone, sage ich da bei mir nur. Lieber wäre mir ja eine richtig schöne Magerwiese, mit Margeriten, Wiesensalbei, Korn- und Mohnblumen, etc., etc. Dann hätte es auch mehr Schmetterlinge. Aber es ist nun mal so, wie es ist. Dafür werde ich zusehen, dass ich in meinem Gärtchen noch das eine oder andere pflanzen, das von Schmetterlingen gemocht wird (oder von den Raupen, oder von beidem).
      Herzlicher Gruss aus dem Regen. :-(

  2. annaarbeit 8. Mai 2013 um 22:35 #

    Wunderschön! Ein gutes Zeichen – finde ich!

    • fiirvogu 9. Mai 2013 um 19:24 #

      Danke. Naja, ist mal so, mal so. Ein ständiges Auf- und Ab. Aber grundsätzlich finde ich das neue Zuhause schon toll. :-)

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