Der Schein trügt

4 Mai

Wer spricht da eigentlich immer vom grünen Daumen? Also ich habe nach der heutigen Gartenarbeit höchstens einen blauen Daumen. Und einen krummen Rücken. Und einen steifen Nacken. Pffff. Aber man muss das schöne Wetter nutzen, wenn es denn mal schön ist. Naja, schön ist vielleicht etwas übertrieben. Es hat mindestens nicht geregnet. Das ist in diesem Frühling schon viel wert. Aber von vorne. Gestern war ich ja in der Landi, um mir einen Rasenmäher zu bestellen. Dabei wollte ich mich gleich noch wegen Gartenplatten umschauen. Weil ich die gerne noch bis zur Strasse verlegen möchte. Leider gab es so kleine Platten nicht – 25 x 25 cm. Grösser mochte ich sie nicht nehmen, weil das dann irgendwie doof ausschaut. Naja. Also noch keine neuen Bodenplatten. Gibt auch noch genug anderes zu tun. Zum Beispiel jäten. Zum Beispiel die Bodenplatten. *grins* Weil die nämlich so ausschauten:

130504_Gartenarbeit_1

Böse Zungen würden da vielleicht behaupten, dass «grüner Daumen» davon kommt, dass ALLES Grüne erst einmal stehen gelassen wird. Über Jahre, oder so. Ich also bewaffnet mit Unkrautstecher, Hacke und Eimer an die Arbeit. Und siehe da…, die Platten beweisen ungeahnte Grössen. Die haben mich also ganz schön an der Nase rumgeführt und sich absichtlich klein gemacht.*grins*

130504_Gartenarbeit_2

Und das mal einundwanzig. Und mein kleiner Sitzplatz hat auch um mindestens einen Quadratmeter in der Grösse zugelegt. Vermutlich wird das Haus auch noch in der Grundfläche wachsen, wenn ich dort noch ein wenig jäte. *grins* Nur von Gartenarbeit habe ich heute erst einmal die Nase voll. Morgen werde ich rumlaufen, wie meine eigene Urgrossmutter, wenn sie denn noch laufen würde. Aber gut getan hat es alleweil.

Nach der Gartenarbeit folgte dann die «Büroarbeit». Heute war ein grosser Teil meiner CDs an der Reihe mit «verscherbelt» werden. Rund 200 Stück sortieren, aufschreiben und fotografieren, um sie in die Auktion zu stellen. Wieder ein Stück Vergangenheit losgelassen und wieder ein Stück leichter. :-)

Im Haus habe ich mein Büro noch eingeräumt. Wieder mit tatkräftiger Unterstützung meiner beiden Fellnasen. Die beiden Racker sind einfach zu lieb. Und ich bin so froh, dass den beiden ihr neues Zuhause gefällt.

IMG_4166

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Eine Antwort to “Der Schein trügt”

  1. chiefalfred 5. Mai 2013 um 08:52 #

    Wenn Du fertig bist mit der Gartenarbeit – kannst Du ja den Muschis zuschau’n – und lernen wie man sich richtig entspannt – denn die können das ganz hervorragend !!!

    Viel Spaß beim Unkraut – oder den Platten oder was auch immer …
    lg – ap

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