frustrierend

19 Apr

Das Wetter ist frustrierend – es schneit riesige Flocken und ist kalt. Mein Körper ist frustrierend – Muskelkater, schmerzende Zehe, unproportional, und was weiss ich noch alles. Freitag ist frustrierend – verprügelt Robinson, macht aus meinem Umzugs-Chaos noch mehr Chaos und nervt mich gerade nur. Der Umzug ist frustrierend – ich komme überhaupt nicht vom Fleck. Meine Psyche ist frustrierend – drehe mich im Kreis, fühle mich schlecht und kann die Stimmung gerade überhaupt nicht einordnen. *groll*

Vielleicht bin ich in den letzten Wochen einfach zu schnell vorwärts gekommen und stagniere nun im Prozess. Keine Ahnung. Ich weiss nur, dass ich gerade wieder extrem schlecht drauf bin, so schlecht, wie länger nicht mehr. Die letzten Tage konnte ich das recht gut verdrängen, weil ich mich körperlich «ausgekotzt» habe. Und heute war halt wieder ein Tag, an dem ich nur in der Wohnung war und sozusagen nichts gemacht habe. Ich weiss, Verdrängen ist doof. Und ich sollte wieder einmal meditieren, um auch in der Ruhe zu mir zu finden. Ich hasse mich dafür, dass ich das ganze Achtsamkeitsthema in der letzten Zeit so habe schleifen lassen. Es hat mir doch so gut getan. Wieso tue ich mich so schwer, Dinge durchzuhalten, dank denen ich mich besser fühlen würde? Nicht einmal das Schreiben fliesst mir heute von den Fingern. Es harzt, als würden die Worte klebrig-zäh aus meinem Kopf in die Finger fliessen und die Finger durch diese klebrige Masse auf der Tastatur kleben bleiben.

Nicht einmal die Aussicht auf das Vinschgau von Sonntag bis Donnerstag vermag mich momentan aufzuheitern. Im Gegenteil. Gerade bin ich am Überlegen, ob ich den Ausflug absagen soll. Obwohl das Wetter dort bestimmt besser und die Apfelblüte gerade so richtig am Aufdrehen ist.

Naturns_Montag Montag_Teufen

Immerhin ein Unterschied von 5-7 Grad. Und weniger feucht soll es auch sein. Tja. Leider habe ich es versäumt, mein Fahrrad strassentauglich zu machen. Das steht im Keller, seit es von der Polizei nach dem Diebstahl wieder aufgefunden wurde. Mal schauen, ob da morgen noch etwas zu retten ist. Ansonsten wird nix mit Fahrradfahren. Dann wird halt gewandert.

So, aber nun genug gejammert. Damit dieses Geschreibsel doch noch einen positiven Anstrich erhält, noch ein paar Fotos aus Bern aus dem Jahr 2006. Ich mag vor allem den süssen Bären. Damals war dort ja noch der alte Bärengraben und nicht dieser schöne, «grosse» Bärenpark. Den hat dieser Teddy leider nicht mehr miterlebt.

Bern_1 Bern_2 Bern_3 Bern_4 Bern_5 Bern_6 Bern_7

 

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5 Antworten to “frustrierend”

  1. zentao blog über zen+anderes 20. April 2013 um 10:07 #

    die Bären nehmen das Wetter wenigstens gelassen an.
    Gute und schöne Fotos
    Liebe Grüsse zentao

    • fiirvogu 20. April 2013 um 16:24 #

      Die Bären halten ja auch Winterschlaf und müssen sich nicht so lange mit dem Schnee rumplagen. ;-) Danke für das Kompliment. Lieber Gruss

  2. elsuho 20. April 2013 um 07:25 #

    Ja, man weiß es oft, was einem gut tut, aber man läßt es schleifen, und wenn man plötzlich wieder im dunklen Loch sitzt, macht das hilflos und auch wütend.
    Jedenfalls wettermäßig kommt bestimmt bald was Besseres.

  3. Martina Doll 19. April 2013 um 19:51 #

    Tolle Fotos hast du gemacht! Alles andere wird sich ändern, der Sommer ist nicht weit! Optimistischsei…

    • fiirvogu 20. April 2013 um 09:37 #

      Danke für das Kompliment zu den Fotos. Zum anderen *hihi* naja, was soll ich sagen…

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